Shahed-136...

stefan wrote:
Die Auflösung betrug 0,1 Grad.
Genauigkeit war sicher schlechter, aber immerhin.

Man kann das sehr schön in Google Maps beobachten. In der Praxis ist der
eingebaute Kompaß nicht viel besser als +/- 90°. Sowie man sich bewegt
wird die Ausrichtung in Software sehr genau korrigiert, auch dann wenn
man in der Straßenbahn rückwärts zur Fahrtrichtung sitzt. Aber der
Rohwert im Stillstand ist ziemlich schlecht.


--
/¯\\ No | Dipl.-Ing. F. Axel Berger Tel: +49/ 221/ 7771 8067
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Am 28.10.2022 um 12:52 schrieb Axel Berger:
stefan wrote:
Die Auflösung betrug 0,1 Grad.
Genauigkeit war sicher schlechter, aber immerhin.

Man kann das sehr schön in Google Maps beobachten. In der Praxis ist der
eingebaute Kompaß nicht viel besser als +/- 90°. Sowie man sich bewegt
wird die Ausrichtung in Software sehr genau korrigiert, auch dann wenn
man in der Straßenbahn rückwärts zur Fahrtrichtung sitzt. Aber der
Rohwert im Stillstand ist ziemlich schlecht.

Keine Ahnung, was da in Google Maps passiert, aber das Kompassmodul, das
ich hier auf dem Tisch hatte, war definitiv deutlich besser als +-90°.
 
Am 26.10.22 um 20:47 schrieb Helmut Schellong:
Ich erinnere mich, dass es solche Geräte mal für Autos gab, aber an
nichts Genaues. Aber 10m wären selbst für den Anwendungsfall zu wenig.

Es wurde hier von einer _Beschädigung_ der Elektronik durch ein
Magnetron geschrieben.
Ich habe _nur dazu_ eine Antwort geschrieben.

Jedoch bestehen zwischen Zerstörung, Stören und Täuschen gigantische
Unterschiede!

Die Geräte für Autos damals sollten/konnten garantiert nichts zerstören,
sondern höchstens \'Stören\'.

Doch, klar. Bord-Elektronik außer Gefecht setzen, Auto bleibt sofort
stehen. Es würde mich wundern, wenn das geht, /ohne/ Schäden anzurichten.

Aber selbst wenn nur die Steuerung gestört ist, geht das bei einem
Flieger nicht lange gut.

Als _probate_ Waffen zur Zerstörung beim Militär sind mir nur Laser
bekannt.

Und gänzlich ungeeignet. Das war der Traum von Ronald Reagan.
Dumm nur dass das keinen Meter funktioniert, wenn sich die Ziele drehen,
was auch der Stabilisierung der Flugbahn dienen kann.


Marcel
 
On 10/28/2022 20:00, Marcel Mueller wrote:
Am 26.10.22 um 20:47 schrieb Helmut Schellong:
Ich erinnere mich, dass es solche Geräte mal für Autos gab, aber an nichts Genaues. Aber 10m wären selbst für den Anwendungsfall zu wenig.

Es wurde hier von einer _Beschädigung_ der Elektronik durch ein Magnetron geschrieben.
Ich habe _nur dazu_ eine Antwort geschrieben.

Jedoch bestehen zwischen Zerstörung, Stören und Täuschen gigantische Unterschiede!

Die Geräte für Autos damals sollten/konnten garantiert nichts zerstören, sondern höchstens \'Stören\'.

Doch, klar. Bord-Elektronik außer Gefecht setzen, Auto bleibt sofort stehen. Es würde mich wundern, wenn das geht, /ohne/ Schäden anzurichten.

Selbstverständlich wird durch Stören (auf Signalebene) die Elektronik nicht beschädigt.
Für ein Beschädigen bräuchte man vielleicht 1000-fach mehr Energie.

> Aber selbst wenn nur die Steuerung gestört ist, geht das bei einem Flieger nicht lange gut.

Ja, genau.

Als _probate_ Waffen zur Zerstörung beim Militär sind mir nur Laser bekannt.

Und gänzlich ungeeignet. Das war der Traum von Ronald Reagan.

SDI wurde wegen der irre hohen Kosten und Komplexität für komplette Realisierung eingestellt.
Keineswegs wegen der heute standard-mäßig genutzten Zerstörungs-Laser.
https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/0/06/THEL-ACTD.jpg

> Dumm nur dass das keinen Meter funktioniert, wenn sich die Ziele drehen, was auch der Stabilisierung der Flugbahn dienen kann.

Ich schrieb doch vorstehend \'_probate_\'.
Ich hatte doch Links angegeben.
Solche Laser funktionieren vorzüglich.
Die werden nun bei der Bundeswehr eingeführt.
Ich sah eine Dokumentation zum neuesten US-Flugzeugträger, wo solche Laser
eingebaut sind, mit konkreten erfolgreichen Schießübungen damit.
Ich rede NICHT von der Abwehr von anfliegenden Raketen!


--
Mit freundlichen Grüßen
Helmut Schellong var@schellong.biz
http://www.schellong.de/c.htm http://www.schellong.de/c2x.htm http://www.schellong.de/c_padding_bits.htm
http://www.schellong.de/htm/bishmnk.htm http://www.schellong.de/htm/rpar.bish.html http://www.schellong.de/htm/sieger.bish.html
http://www.schellong.de/htm/audio_proj.htm http://www.schellong.de/htm/audio_unsinn.htm http://www.schellong.de/htm/tuner.htm
http://www.schellong.de/htm/string.htm http://www.schellong.de/htm/string.c.html http://www.schellong.de/htm/deutsche_bahn.htm
http://www.schellong.de/htm/schaltungen.htm http://www.schellong.de/htm/math87.htm http://www.schellong.de/htm/dragon.c.html
 
stefan wrote:
Keine Ahnung, was da in Google Maps passiert, aber das Kompassmodul, das
ich hier auf dem Tisch hatte, war definitiv deutlich besser als +-90°.

Keine Ahnung und nicht ausprobiert wohin andere Kompasse in der
städtischen Umgebung voller Metall zeigen. Wenn ich auf einer Straße
stehe, liegen die möglichen Richtungen zum Losgehen um 180° auseinander.
Dafür reicht\'s immer.


--
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On 2022-10-28, Marcel Mueller <news.5.maazl@spamgourmet.org> wrote:

Als _probate_ Waffen zur Zerstörung beim Militär sind mir nur Laser
bekannt.

Und gänzlich ungeeignet.

Vorgestern in den Nachrichten:

| Auf der Ostsee wurde von der Fregatte \"Sachsen\" eine Drohne per
| Laserwaffe abgeschossen. Das Militär und die beteiligten Unternehmen
| waren zufrieden mit dem Test.
https://www.zdf.de/nachrichten/politik/marine-bundeswehr-laser-drohne-abschuss-100.html

--
Christian \"naddy\" Weisgerber naddy@mips.inka.de
 
Hi Stefan,
Stimmt es nur mich befremdlich, auf welcher Seite hier die
Entwicklungsvorschläge losgehen?

Es geht in diesem Teilthread ja auch darum, wie man Billigdrohnen bauen
könnte die gegen GPS Störungen immun sind.

Viel sinnvoller wären Gedanken, wie man die Dinger möglichst billig und
effektiv unschädlich vom Himmel bekommt, statt den Aggressoren auch noch
gedankliche Unterstützung zu liefern, wie man solche Waffensysteme
optimieren könnte.
Das ist es, was mich hier sehr befremdet.

Marte
 
Hallo Helmut,

Militärisches Elektronik-Gerät muß im Temperaturbereich -55°C..+125°C
funktionieren.
Es werden nur Premium-Materialien verwendet.

Hier tut sich gerade ein Paradigmenwechsel auf. Die zitierten Shared-136
sind gerade deswegen so gefährlich, weil sie wenig kosten und in
Schwärmen losgeschickt werden. Da wird eiskalt einkalkuliert, dass 19
von 20 Teile abgefangen werden. Das eine, das sein Ziel erreicht,
genügt. Die Kosten, die dem Abwehrenden beim erfolgreichen Abschuß der
19 entstanden sind, können als zusätzlichen Erfolg verbucht werden.

Hier entsteht eine neue Art der Kriegführung, die nicht wenige schon
lange befürchten.

Marte
 
Am 29.10.2022 um 07:59 schrieb Marte Schwarz:
Hi Stefan,
Stimmt es nur mich befremdlich, auf welcher Seite hier die
Entwicklungsvorschläge losgehen?

Es geht in diesem Teilthread ja auch darum, wie man Billigdrohnen
bauen könnte die gegen GPS Störungen immun sind.

Viel sinnvoller wären Gedanken, wie man die Dinger möglichst billig und
effektiv unschädlich vom Himmel bekommt, statt den Aggressoren auch noch
gedankliche Unterstützung zu liefern, wie man solche Waffensysteme
optimieren könnte.
Das ist es, was mich hier sehr befremdet.

Marte

Das ist eine durchaus interessante, aber völlig andere Aufgabenstellung.

Dazu fallen mir aber kaum billige elektronische Möglichkeiten ein. Was
mir spontan einfällt wären großkalibrige breit streuende Waffen, ähnlich
einer Schrotflinte. Das könnte z.B. eine große Schrotpatrone sein, aus
der ein kompaktes Projektil abgefeuert wird das erst nach einer gewissen
Strecke die eigentliche Schotladung abfeuert. Also eine zweistufige
Patrone. Die könnte man dann aus Maschinengewehren in langsam fliegenden
Jagdflugzeuge oder in Hubschraubern abfeuern.
 
Am 29.10.22 um 07:59 schrieb Marte Schwarz:
Hi Stefan,
Stimmt es nur mich befremdlich, auf welcher Seite hier die
Entwicklungsvorschläge losgehen?

Es geht in diesem Teilthread ja auch darum, wie man Billigdrohnen
bauen könnte die gegen GPS Störungen immun sind.

Viel sinnvoller wären Gedanken, wie man die Dinger möglichst billig und
effektiv unschädlich vom Himmel bekommt, statt den Aggressoren auch noch
gedankliche Unterstützung zu liefern, wie man solche Waffensysteme
optimieren könnte.
Das ist es, was mich hier sehr befremdet.

Es gibt eine Maximalgeschwindigkeit für zivile GPS-Empfänger.
Wenn sie schneller bewegt werden als +- 300 Km/h, dann dürften
eigentlich keine Daten mehr herauskommen.
Das wär\'s mal wert zu überprüfen für die billigen uBlox u.ä.,
die jeder für fast nix kaufen kann.

Gerhard
 
Hallo Volker,

Natürlich lügt man im Zuge der
Feindseligkeiten auf _beiden_ Seiten, daß sich die Balken biegen.

Dann gibt es eigentlich nur eine sinnvolle Konsequenz: Man hält sich
besser raus und hält den Mund bzw. die Finger still ...

Ach ja: Wer schon immer einen Blick hinter die Kulissen des Aggressors
\"Sowjetunion\" werfen wollte, sollte sich die neue Kollage von Adam
Curtis reinziehen. Sie besteht aus Archiv-Aufnahmen der BBC von
Russland der Jahre 1985 bis 1999 und zeigt die dortige Armut,
Tschernobyl, den Afghanistankrieg bis zum Zerfall Rußlands und dem
Aufstieg Wladimir Putins ([4]-[10]).

Ich ziehe mir die jetzt nicht rein, weil ich nicht davon ausgehe, dass
sie den Anspruch auf Ausgewogenheit etc. hat.

Irgendwie werde ich dabei den Gedanken nicht los, daß dieses ganze
Wettrüsten im kalten Krieg auf einem Hirngespinst der USA/NATO beruht.

Irgendwie hatte ich bei der Nato/Uno deutlich seltener beobachten
können, wie die eigenen Leute drangsaliert und in ihrer Freiheit
nennenswert beschnitten wurden, nur weil sie mit dem dominanten
politischen Führungsstil im eigenen Land unzufrieden gewesen wären.

Ich habe im aktuellen Streit auch wenig davon mitbekommen, dass
amerikanische Truppen oder auch solche von NATO-Staaten auf russischem
Territorium (in den allgemein anerkannten Grenzen der Jahre unmittelbar
vor 2014!) im Einsatz wären. Dafür, dass russische Truppen seit 2014 in
der Ukraine tätig sind, gibt es mittlerweile hinreichend viele Hinweise
sogar von offiziellen russischen Stellen, die sich gelegentlich auch
verquatschen.

Mir wären auch im NATO-Gebiet jenseits der Türkei keine Panzeraufläufe
vor demonstrierenden Menschen bekannt, deren Aufstand nach Freiheit mit
roher militärischer Gewalt niedergeschlagen worden wäre.

Marte
 
On 10/29/22 12:59 AM, Christian Weisgerber wrote:
On 2022-10-28, Marcel Mueller <news.5.maazl@spamgourmet.org> wrote:

Als _probate_ Waffen zur Zerstörung beim Militär sind mir nur Laser
bekannt.

Und gänzlich ungeeignet.

Vorgestern in den Nachrichten:

| Auf der Ostsee wurde von der Fregatte \"Sachsen\" eine Drohne per
| Laserwaffe abgeschossen. Das Militär und die beteiligten Unternehmen
| waren zufrieden mit dem Test.
https://www.zdf.de/nachrichten/politik/marine-bundeswehr-laser-drohne-abschuss-100.html

Ich denke, daß zwischen dem dort gezeigten Quadrocopter und einer
militärischen Kamikazedrohne ein gewisser Unterschied besteht, schon mal
rein von der Masse her. Zudem sind Quadrocopter fernsteuerbar, reagieren
also möglicherweise schon empfindlich auf Störungen ihrer sehr
empfindlichen Empfangseinrichtung, meist mit der Rückkehr zu ihrem
Herrchen am Startpunkt. Ach wäre das schön, wenn man militärische
Drohnen ebenso einfach zum Absender zurückschicken könnte!

DoDi
 
Hi Gerhard,

Es gibt eine Maximalgeschwindigkeit für zivile GPS-Empfänger.
Wenn sie schneller bewegt werden als +- 300 Km/h, dann dürften
eigentlich keine Daten mehr herauskommen.

Die genannten Flugkörper seien mit \"nur\" 180 km/h unterwegs.

Ich könnte mir schon vorstellen, dass man die Teile mit Helikopter
runterblasen könnte. Aber ich wollte auch nicht in dem Heli sitzen :-(

Marte
 
On Sat, 29 Oct 2022 08:22:40 +0200, Marte Schwarz wrote:
Ach ja: Wer schon immer einen Blick hinter die Kulissen des Aggressors
\"Sowjetunion\" werfen wollte, sollte sich die neue Kollage von Adam
Curtis reinziehen.
Ich ziehe mir die jetzt nicht rein, weil ich nicht davon ausgehe, dass
sie den Anspruch auf Ausgewogenheit etc. hat.

Immerhin ist es (unkommentiertes) Original-Filmmaterial. Ja, natürlich
kann man das entsprechend zusammenschneiden. Aber bei Dir gehe ich fest
davon aus, daß Du die geistige Reife besitzt, das entsprechend
einzuordnen und nicht gleich ins Pro-Russische Lager überläufst.

Irgendwie werde ich dabei den Gedanken nicht los, daß dieses ganze
Wettrüsten im kalten Krieg auf einem Hirngespinst der USA/NATO beruht.
Irgendwie hatte ich bei der Nato/Uno deutlich seltener beobachten
können, wie die eigenen Leute drangsaliert und in ihrer Freiheit
nennenswert beschnitten wurden, nur weil sie mit dem dominanten
politischen Führungsstil im eigenen Land unzufrieden gewesen wären.

Das Eine hat m. M. n. nichts mit dem Anderen zu tun. Argumente, man
wolle irgendwen \"befreien\" kamen m. W. n. erst später und wurden
natürlich von der NATO wie dem Warschauer Pakt bemüht. \"Befreiung\"
klingt doch auch im Ukraine-Invasionskrieg irgendwie gleich viel
legitimer.

Ich habe im aktuellen Streit auch wenig davon mitbekommen, dass
amerikanische Truppen oder auch solche von NATO-Staaten auf russischem
Territorium (in den allgemein anerkannten Grenzen der Jahre unmittelbar
vor 2014!) im Einsatz wären. Dafür, dass russische Truppen seit 2014 in
der Ukraine tätig sind, gibt es mittlerweile hinreichend viele Hinweise
sogar von offiziellen russischen Stellen, die sich gelegentlich auch
verquatschen.

Mir wären auch im NATO-Gebiet jenseits der Türkei keine Panzeraufläufe
vor demonstrierenden Menschen bekannt, deren Aufstand nach Freiheit mit
roher militärischer Gewalt niedergeschlagen worden wäre.

Unbenommen. Ich will das Thema auch nicht überstrapazieren, propagiere
nur einen (zumindest gelegentlichen) Blick über den Tellerrand.

Volker
 
Marte Schwarz wrote:
Ich ziehe mir die jetzt nicht rein, weil ich nicht davon ausgehe, dass
sie den Anspruch auf Ausgewogenheit etc. hat.

Den Anspruch haben einige, einlösen kann ihn (fast) keiner. Das ist der
Grund, warum ich russische Propanganda und Querschwurbler lese.
Natürlich ist 99 % Unsinn (bei den GEZ Kollegen nur 80, toll) aber der
Blickwinkel ist ein anderer und die eine oder andere seltene Perle ist
auch mal dabei.


--
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 X in | D-50829 Köln-Ossendorf http://berger-odenthal.de
/ \\ Mail | -- No unannounced, large, binary attachments, please! --
 
Am 29.10.2022 um 08:19 schrieb Gerhard Hoffmann:

[...]

Es gibt eine Maximalgeschwindigkeit für zivile GPS-Empfänger.
Wenn sie schneller bewegt werden als +- 300 Km/h, dann dürften
eigentlich keine Daten mehr herauskommen.

Mein Telephon zeigt auch bei 450kt noch vernünftige Werte an - so ganz
kann das also nicht stimmen.
 
Am 29.10.22 um 11:20 schrieb Eric Bruecklmeier:
Am 29.10.2022 um 08:19 schrieb Gerhard Hoffmann:

[...]

Es gibt eine Maximalgeschwindigkeit für zivile GPS-Empfänger.
Wenn sie schneller bewegt werden als +- 300 Km/h, dann dürften
eigentlich keine Daten mehr herauskommen.

Mein Telephon zeigt auch bei 450kt noch vernünftige Werte an - so ganz
kann das also nicht stimmen.

Ja, die Zahlen. Die Zahlen, die im Netz am häufigsten genannt
werden sind jetzt 1000 Knoten und 18000 Fuß Höhe, also eher
gegen ICBMs als gegen Eric. :)

Als Glonass hier benutzbar und GPS halbwegs zivil wurde, habe
ich für einen Kunden die Hardware für einen gemischten GPS/
Glonass-Empfänger gebaut. Ich glaube, da waren die Limits noch niedriger.

Die Software, und das ist >90% des Aufwandes, sollte
von extra abgeworbenen Glonass-Leuten in Moskau geschrieben
werden. Die Spezialisten haben aber schnell rausgefunden,
dass man die neue West-Connection benutzen konnte um Büro-
material zu importieren und die Westfirmen im Umkreis zu
beliefern. Gegen Westknete, versteht sich.

Die Software hat keinerlei Fortschritt gemacht und Schutzgeld-
erpressung gab\'s auch bald. Der Kunde hat dann die Reißleine
gezogen. Russland wie aus dem Bilderbuch.
Ein gutes Jahr später gab\'s GPS+Glonass von Ashtech.

Wenn man ein russisches Reverse-Engineering-Unterfangen stoppen
will, dann reicht es anscheinend, das Team mit Buntstiften
zuzuwerfen.

Gerhard.
 
Am 29.10.2022 um 12:27 schrieb Gerhard Hoffmann:
Am 29.10.22 um 11:20 schrieb Eric Bruecklmeier:
Am 29.10.2022 um 08:19 schrieb Gerhard Hoffmann:

[...]

Es gibt eine Maximalgeschwindigkeit für zivile GPS-Empfänger.
Wenn sie schneller bewegt werden als +- 300 Km/h, dann dürften
eigentlich keine Daten mehr herauskommen.

Mein Telephon zeigt auch bei 450kt noch vernünftige Werte an - so ganz
kann das also nicht stimmen.

Ja, die Zahlen. Die Zahlen, die im Netz am häufigsten genannt
werden sind jetzt 1000 Knoten und 18000 Fuß Höhe, also eher
gegen ICBMs als gegen Eric. :)

Als Glonass hier benutzbar und GPS halbwegs zivil wurde, habe
ich für einen Kunden die Hardware für einen gemischten GPS/
Glonass-Empfänger gebaut. Ich glaube, da waren die Limits noch niedriger.

Die Software, und das ist >90% des Aufwandes, sollte
von extra abgeworbenen Glonass-Leuten in Moskau geschrieben
werden. Die Spezialisten haben aber schnell rausgefunden,
dass man die neue West-Connection benutzen konnte um Büro-
material zu importieren und die Westfirmen im Umkreis zu
beliefern. Gegen Westknete, versteht sich.

Die Software hat keinerlei Fortschritt gemacht und Schutzgeld-
erpressung gab\'s auch bald. Der Kunde hat dann die Reißleine
gezogen. Russland wie aus dem Bilderbuch.
Ein gutes Jahr später gab\'s GPS+Glonass von Ashtech.

Wenn man ein russisches Reverse-Engineering-Unterfangen stoppen
will, dann reicht es anscheinend, das Team mit Buntstiften
zuzuwerfen.

Was auch immer Du damit jetzt sagen willst. Die 300km/h für zivile
Empfänger scheinen also nicht mehr ganz aktuell zu sein...
 
Am 29.10.22 um 12:46 schrieb Eric Bruecklmeier:

Was auch immer Du damit jetzt sagen willst. Die 300km/h für zivile
Empfänger scheinen also nicht mehr ganz aktuell zu sein...

Kann das sein, dass ich oben geschrieben habe, dass 1000 KT und
18 TFuß am häufigsten genannt werden?

Das könnte von mir aus gerne auf 100 Km/h reduziert werden.
Wenn man nicht weiß wo man hin will, braucht es auch nicht
schnell zu gehen.

Für \'nen Flieger gerne mehr, aber mit Endverbleibnachweis.
 
Gerhard Hoffmann schrieb:
Eric Bruecklmeier:
Was auch immer Du damit jetzt sagen willst. Die 300km/h für zivile
Empfänger scheinen also nicht mehr ganz aktuell zu sein...

Kann das sein, dass ich oben geschrieben habe, dass 1000 KT und
18 TFuß am häufigsten genannt werden?

Das schriebst du, aber das weiß mein derzeitiges Handy (und auch das
vorige) nicht. Selbiges funktioniert auch in 33.000Fuß bei gut 900km/h
noch einwandfrei (wenn man einen Fensterplatz hat). Mehrfach erprobt...

Das könnte von mir aus gerne auf 100 Km/h reduziert werden.
Wenn man nicht weiß wo man hin will, braucht es auch nicht
schnell zu gehen.

Für \'nen Flieger gerne mehr, aber mit Endverbleibnachweis.

Nach dieser Logik müsste man sehr viele Dinge verbieten, weil sie ja für
gute wie für schlechte Zwecke nutzbar sind

MfG
Rupert
 

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