Nachhaltigkeit. Heute: Kycera P2135d...

L

Leo Baumann

Guest
Am 30.12.2022 um 16:05 schrieb Volker Bartheld:
Ich auch nicht. Und werde ich auch nicht. Daher die vorsichtige Frage in
die Runde: Welcher Laserdrucker für Selten- und Geringnutzer wäre denn
das Modell des geringsten Mißtrauens? Ich glaub, mit Kyocera bin ich
erstmal durch.

Ich bin seit Jahren mit meinem Epson AcuLaser C1700 sehr zufrieden.
USB-Anschluß, LAN hat der nicht.

Einziger Nachteil, bei der Treiberinstallation bei Windows braucht man
viel Geduld.

Grüße
 
M

Marte Schwarz

Guest
Hallo zusammen,
> Also lasse ich meine Finger auch in Zukunft weg von Ink-Jet-Printern.

Ich hab vor vielen Jahren mit einem Brother MFC-J6510DW meine Laser
abgelöst. Im Nachhinein fehlt mir manchmal das zweite Papierfach mit
Konzeptpapier, das ich bei meinen alten Lexmark-Laserdruckern immer hatte.
Der Drucker kam damals schon für mich völlig überraschend als Neugerät
mit noname-Tintenpatronen angeliefert. Da die Kartuschen aber wirklich
völlig unintelligente Tintenbehälter ohne jede Elektronikkomponente
sind, gibt es da auch nicht viel kaputtzumachen. Ich hab mir die Tinten
im Halbliterfläschchen gekauft und fülle sie ganz unorthodox über das
Loch, über das die Tinte auch abgezogen wird. Man sollte sich
angewöhnen, das Auffüllen zu machen, bevor die Kartusche leer wird,
damit der Tintenweg keine Luft zieht.
Vor dem 5 Wochen-Urlaub diesen Sommer hatte ich tatsächlich das erste
Mal wirklich Stress mit penetrant fehlenden Farbbereichen, nachdem meine
Frau einen Druckjob mit viel Tinte duplex auf Normalpapier drucken
wollte und sich dann das nasse Papier unter dem Druckkopf zusammenschob.
Sie hat es nicht gleich vom Drucker geholt und deshalb nicht bemerkt und
demnach auch nicht gefixt. Dadurch stand der Druckkopf über Nacht
außerhalb der \"Garage\".
Weil ich vor dem Urlaub keine Zeit und keinen Nerv für eine größere
Operation hatte, hab ich das auf nach dem Sommerurlaub verschoben. Mein
erster Druckjob nach 5 Wochen: Perfekter Ausdruck! Das Teil hatte sich
selbst geheilt. Damit hätte ich wirklich nicht gerechnet.

Auf dass er mir noch lange erhalten bleibt ... Wenn jetzt Brother die
Treiber für Linux noch einmal an die neueren Stände der
Softwareentwicklung anpassen würde, wäre es noch besser. Aber es gibt
Hinweise, wie man es dann doch hinbekommen kann. Man muss wohl ein paar
Bibliotheken von Hand nachinstallieren, bevor man das Script von Brother
startet, wenn man so dreist ist und ein 64Bit-Linux nutzen mag.

Nein, meinen Laserdrucker vermisse ich nicht wirklich.

Marte
 
M

Marte Schwarz

Guest
Hallo zusammen,
> Also lasse ich meine Finger auch in Zukunft weg von Ink-Jet-Printern.

Ich hab vor vielen Jahren mit einem Brother MFC-J6510DW meine Laser
abgelöst. Im Nachhinein fehlt mir manchmal das zweite Papierfach mit
Konzeptpapier, das ich bei meinen alten Lexmark-Laserdruckern immer hatte.
Der Drucker kam damals schon für mich völlig überraschend als Neugerät
mit noname-Tintenpatronen angeliefert. Da die Kartuschen aber wirklich
völlig unintelligente Tintenbehälter ohne jede Elektronikkomponente
sind, gibt es da auch nicht viel kaputtzumachen. Ich hab mir die Tinten
im Halbliterfläschchen gekauft und fülle sie ganz unorthodox über das
Loch, über das die Tinte auch abgezogen wird. Man sollte sich
angewöhnen, das Auffüllen zu machen, bevor die Kartusche leer wird,
damit der Tintenweg keine Luft zieht.
Vor dem 5 Wochen-Urlaub diesen Sommer hatte ich tatsächlich das erste
Mal wirklich Stress mit penetrant fehlenden Farbbereichen, nachdem meine
Frau einen Druckjob mit viel Tinte duplex auf Normalpapier drucken
wollte und sich dann das nasse Papier unter dem Druckkopf zusammenschob.
Sie hat es nicht gleich vom Drucker geholt und deshalb nicht bemerkt und
demnach auch nicht gefixt. Dadurch stand der Druckkopf über Nacht
außerhalb der \"Garage\".
Weil ich vor dem Urlaub keine Zeit und keinen Nerv für eine größere
Operation hatte, hab ich das auf nach dem Sommerurlaub verschoben. Mein
erster Druckjob nach 5 Wochen: Perfekter Ausdruck! Das Teil hatte sich
selbst geheilt. Damit hätte ich wirklich nicht gerechnet.

Auf dass er mir noch lange erhalten bleibt ... Wenn jetzt Brother die
Treiber für Linux noch einmal an die neueren Stände der
Softwareentwicklung anpassen würde, wäre es noch besser. Aber es gibt
Hinweise, wie man es dann doch hinbekommen kann. Man muss wohl ein paar
Bibliotheken von Hand nachinstallieren, bevor man das Script von Brother
startet, wenn man so dreist ist und ein 64Bit-Linux nutzen mag.

Nein, meinen Laserdrucker vermisse ich nicht wirklich.

Marte
 
A

Arno Welzel

Guest
Leo Baumann, 2022-12-30 12:55:

Am 30.12.2022 um 12:26 schrieb Volker Bartheld:
Hallo!

Falls jemand zukünftig einen Kyocera-Laserdrucker kaufen möchte. Wegen
der Nachhaltigkeit, der geringen Druckkosten und der hohen Lebensdauer
der Entwicklereinheit. Der sollte sich...

https://bartheld.net/temp/2022-12-30-0001.JPG

... ansehen und nochmal scharf überlegen.

Gekauft anno 2016 für 240€ (als Nachfolger eines FS-680, der mit
ähnlichem Schadensbild verreckte), zweite original Kyocera TK-170
Tonerpatrone, 4241 Seiten. DV-170 kostet 127€ [1]. Sehr ärgerlich.

Wie sieht das denn im Jahre 2022/2023 mit den Ink-Jet-Printern aus?
Verkleben die Düsen immer noch wenn man die nicht oft nutzt?

Bei dem Brother MFC-J491DW hier nicht. Aber der ist auch dauerhaft am
Stromnetz und darf einmal pro Woche sein Düsenreinigungsprogramm ausführen.

Ein alter Brother HL-2030 Laserdrucker läuft aber auch nach fast 17
Jahren auch immer noch einwandfrei - mit der ersten(!)
Bildtrommel-Einheit und ca. 3x Tonerwechsel.


--
Arno Welzel
https://arnowelzel.de
 
A

Arno Welzel

Guest
Leo Baumann, 2022-12-30 12:55:

Am 30.12.2022 um 12:26 schrieb Volker Bartheld:
Hallo!

Falls jemand zukünftig einen Kyocera-Laserdrucker kaufen möchte. Wegen
der Nachhaltigkeit, der geringen Druckkosten und der hohen Lebensdauer
der Entwicklereinheit. Der sollte sich...

https://bartheld.net/temp/2022-12-30-0001.JPG

... ansehen und nochmal scharf überlegen.

Gekauft anno 2016 für 240€ (als Nachfolger eines FS-680, der mit
ähnlichem Schadensbild verreckte), zweite original Kyocera TK-170
Tonerpatrone, 4241 Seiten. DV-170 kostet 127€ [1]. Sehr ärgerlich.

Wie sieht das denn im Jahre 2022/2023 mit den Ink-Jet-Printern aus?
Verkleben die Düsen immer noch wenn man die nicht oft nutzt?

Bei dem Brother MFC-J491DW hier nicht. Aber der ist auch dauerhaft am
Stromnetz und darf einmal pro Woche sein Düsenreinigungsprogramm ausführen.

Ein alter Brother HL-2030 Laserdrucker läuft aber auch nach fast 17
Jahren auch immer noch einwandfrei - mit der ersten(!)
Bildtrommel-Einheit und ca. 3x Tonerwechsel.


--
Arno Welzel
https://arnowelzel.de
 
M

Martin Gerdes

Guest
Gerald Eischer <Spamer@fahr-zur-Hoelle.org> schrieb:

Standby-Stromverbrauch?

Bei modernen Druckern ein halbes Watt und weniger, also weit unter der
Lächerlichkeitsgrenze.

Wo beginnt für Dich beim Standbyverbrauch die Lächerlichkeitsgrenze?

Wie wäre es mit, wenn die jährlichen Stromkosten weniger als ein Bier
beim Wirt betragen? Oder ein Kaffee im Kaffeehaus?

Wie wäre es damit, Fragen nicht mit Gegenfragen zu beantworten?

Ein halbes Watt Standbyverbrauch ist bei heutiger Technik schon eine
Menge -- und nach Deiner Darstellung liegt die Lächerlichkeitsgrenze
noch wesentlich darüber.

Viele Wenig machen auch bei Standbyverbräuchen ein Viel.
 
M

Martin Gerdes

Guest
Gerald Eischer <Spamer@fahr-zur-Hoelle.org> schrieb:

Standby-Stromverbrauch?

Bei modernen Druckern ein halbes Watt und weniger, also weit unter der
Lächerlichkeitsgrenze.

Wo beginnt für Dich beim Standbyverbrauch die Lächerlichkeitsgrenze?

Wie wäre es mit, wenn die jährlichen Stromkosten weniger als ein Bier
beim Wirt betragen? Oder ein Kaffee im Kaffeehaus?

Wie wäre es damit, Fragen nicht mit Gegenfragen zu beantworten?

Ein halbes Watt Standbyverbrauch ist bei heutiger Technik schon eine
Menge -- und nach Deiner Darstellung liegt die Lächerlichkeitsgrenze
noch wesentlich darüber.

Viele Wenig machen auch bei Standbyverbräuchen ein Viel.
 
A

Arno Welzel

Guest
Leo Baumann, 2022-12-30 13:49:

Am 30.12.2022 um 13:35 schrieb Juergen:
Mein Epson-Multifunktionsdrucker WF-4720 hat damit kein Problem. Seit
11/2019 rund 1500 Seiten gedruckt, das meiste davon nicht mit
Original-Patronen. Habe aber den Verdacht, dass er gerade bei
kompatiblen Patronen viel Druckkopf-Reinigung betreibt. Wenn die mal die
Hälfte der versprochenen Seitenleistung erreichen ist das viel. Und ich
drucke kaum Fotos damit.

1500 Seiten in 3 Jahren ist ja nicht sehr wenig.-

Vor meinem Laserdrucker hatte ich mehrere Ink-Jet-Drucker und andauernd
Ärger mit verklebten Düsen.

Immer ausgeschaltet und stromlos? Ohne gelegentliche Düsenreinigung oder
Benutzung trocknet *jeder* Tintenstrahler irgendwann ein. Eine perfekt
luftichte Abdeckung der Druckköpfe im ausgeschalteten Zustand gibt es nicht.

> Ist der Epson WF-4720 was Besseres?

Nö. Bei meinem Brother MFC-491DW mit ca. 100-200 Seiten pro Jahr
verklebt auch nix.

--
Arno Welzel
https://arnowelzel.de
 
A

Arno Welzel

Guest
Leo Baumann, 2022-12-30 13:49:

Am 30.12.2022 um 13:35 schrieb Juergen:
Mein Epson-Multifunktionsdrucker WF-4720 hat damit kein Problem. Seit
11/2019 rund 1500 Seiten gedruckt, das meiste davon nicht mit
Original-Patronen. Habe aber den Verdacht, dass er gerade bei
kompatiblen Patronen viel Druckkopf-Reinigung betreibt. Wenn die mal die
Hälfte der versprochenen Seitenleistung erreichen ist das viel. Und ich
drucke kaum Fotos damit.

1500 Seiten in 3 Jahren ist ja nicht sehr wenig.-

Vor meinem Laserdrucker hatte ich mehrere Ink-Jet-Drucker und andauernd
Ärger mit verklebten Düsen.

Immer ausgeschaltet und stromlos? Ohne gelegentliche Düsenreinigung oder
Benutzung trocknet *jeder* Tintenstrahler irgendwann ein. Eine perfekt
luftichte Abdeckung der Druckköpfe im ausgeschalteten Zustand gibt es nicht.

> Ist der Epson WF-4720 was Besseres?

Nö. Bei meinem Brother MFC-491DW mit ca. 100-200 Seiten pro Jahr
verklebt auch nix.

--
Arno Welzel
https://arnowelzel.de
 
M

Martin Gerdes

Guest
Volker Bartheld <news2022@bartheld.net> schrieb:

Es läppert sich halt. Mal ein paar Steuererklärungen gedruckt. Das Zeug,
mit denen einen Online-Banken beglückt. Auch Kopien sind da mitgezählt.

Was machst Du mit diesem Zeug? Druckst Du das etwa aus?

Digital zugegangene Erträgnisaufstellungen von Onlinebanken kriegst Du
in der Form schwer den Finanzämtern untergejubelt.

Wieviel hundert Blatt sind das bei Dir?

Obwohl seit 2017 die Abgabe von Belegen \"nur in Ausnahmefällen
notwendig\" sein soll, fühlte sich in ebendiesem Jahr dennoch mein
Finanzbeamter bemüßigt, die seit über einem Jahrzehnt in gleicher Weise
erklärten Zahlungen für Rürup und Riester ohne Unterlagen nicht
anzuerkennen. Ich habe sie ihm dann per E-Mail geschickt. *sic*

Internet ist aber doch Neuland für uns alle!

Es könnte ja so einfach sein, mit der Steuererklärung auf dem Bierdeckel
- pardon - einer S/MIME bzw. PGP-signierten/verschlüsselten E-Mail, die
man direkt ans jeweilige Finanzamt richtet. Idealerweise mit dem
Schlüssel, der ohnehin im Personalausweis hinterlegt ist, an den man
aber ohne Spezialhardware nicht rankommt, wo doch heutzutage jedes
Billigsmartphone mit den notwendigen Funktionen ausgestattet ist.

Der Bierdeckel ist ein plastisches Beispiel; meine Steuererklärung ist
aber nicht viel davon.

Im Jahr 2022 waren es 6 ausgedruckte Seiten, meistenteils leer.

Stattdessen registriert man sich für ELSTER, bestätigt die per E-Mail
zugesandte Aktivierung-URL, wartet auf Sackpost und trägt den dortigen
Aktivierungcode dann wiederum in der URL ein, die sich in der
Bestätigungs-Email befindet, welche nach erfolgreichem Klick auf die
Aktivierung-URL zugesendet wurde.

Das habe ich noch nicht gemacht. Internet ist für mich Neuland.

Wieviel drucke ich im Jahr? Schätzungsweise 50 Seiten.

So in der Gegend. Wäre ich nicht stinkend faul, würde ich sagen: \"Das
schreibst doch locker mit der Hand!\". Da wir aber in einer
fortschrittlichen Informationsgesellschaft leben und auch das Jahr 2023
sicher Erzeugnisse zum Festhalten von digitalen Informationen auf Papier
hervorbringen wird, die Gretchenfrage: Welches Gerät darf es denn sein?

Das alte natürlich, solange es noch irgendwie tut.

Nach all dem, was ich so hörte, lautet die Antwort: \"Der billigste Mist,
den man kaufen kann und der gerade so eben die Anforderungen nach
schwarzem Text auf weißem Papier befriedigt.\". Denn dann wirft man nach
3-4-5-6 Jahren nicht zuviel Geld in den E-Schrott-Container.

Ich schmeiße doch keine Geräte weg, die noch im Vorschulalter sind!

Was ich unbedingt brauche, ist ein Scanner, damit ich das
verhältnismäßig viele Papier, was ich dann doch noch bekomme, in den
Rechner einscannen kann.

Dafür gibts Scanner, man glaubt es kaum.

Ich hatte sogar einen, aber für den habe ich für das beste Windows aller
Zeiten keinen Treiber bekommen. Vuescan hätte es getan, das war aber im
Vergleich zu einem neuen Scanner zu teuer. Also habe ich mir einen neuen
Scanner gekauft. Wird rege benutzt!

Aus historischen Gründen ... nutze ich dafür noch ...
den eigentlich ungeeigneten Epson Perfection V500 Photo. Funktioniert
auch ohne die kaputten Epson-Treiber und unter Ubuntu.

Ob ich in diesem Leben noch mit Linux anfange? Hätte der alte Scanner
mit Linux getan, wäre das ein Grund gewesen. Einmal umbooten fürs
Scannen ist zeitlich drin. So häufig scanne ich dann auch wieder nicht.

Ansonsten habe ich noch einen voll funktionsfähigen
https://www.canon.de/business/products/scanners/flatbed-scanners/canoscan_lide_210/
aus dem E-Schrott gezogen, keine Ahnung, wer den entsorgte und warum.

Nachdem für meinen Lide N1240U kein 64-bit-Treiber zu finden war, stand
ich vor der Alternative Vuescan für mindestens 50 Flocken oder einem
neuen Lide 300 für 69. Die deutlich größere Scangeschwindigkeit war mir
die 19 Flocken wert.

Den Lide 210 hätte ich auch aus dem Schrott gezogen und reaktiviert.

Für den - glücklicherweise abnehmenden - Papierkrieg sollte wohl der
https://shop.avision.de/de/avision-av332u-118-126.html
besser geeignet sein. Duplex-Einzug, OCR&Co gleich mit dabei.

OCR hat meiner auch (und eine Funktion, die die Scans in begrenztem Maß
geraderückt). Wieviel scanne ich? 10 Blatt in der Woche? Dafür reicht
der einfache (und auch billige) Scanner.

Da füllt man ordnerweise sein Altpapier ein und behält sich nur noch die
Fahrzeugbriefe (aka. \"Zulassungsbescheinigung Teil I\"),
Sozialversicherungsausweis, Schul-/Unizeugnisse und andere Dokumente,
bei denen die Papierform leider vorgeschrieben ist *). Hat die Zahl
meiner Ordner auf exakt 1 reduziert, inzwischen akzeptiert sogar die
KKV elektronisch eingereichte Arztrechungen usw.

Vom Prinzip her hat mich DAS beeindruckt:
https://www.fileee.com/fileeebox-business

Da nimmt man die Photofunktion des Handies zum Scannen (hier also
Photographieren) und dazu gibts ein durchdachtes Ablagesystem. Mir
gefällt allerdings die Cloudanbindung nicht, ich habe meine Daten gern
bei mir im Haus.

Wenn sich nun noch der Rest der Versicherungen und Geldanlageinstitute
herabließe, ihre Standmitteilungen ausschließlich digital
bereitzustellen und Ärzte es schaffen würden, ihre Rezepte und
Liquidationen auf den e-Gesundheitspaß zu spielen, wir wären dem vor
etwa 20 Jahren versprochenen, papierlosen Büro näher als je zuvor.

Meine Geldinstitute tun das, ich bekomme lediglich den Jahresauszug
zusätzlich per Snailmail. Allerdings muß ich (Sicherheit! Sicherheit!)
mir bei jedem Anbieter ein Postfach einrichten und die eigentliche
Unterlage dort abholen. Nur wenige Anbieter schicken Rechnungen offen
per E-Mail (was mir bei vielen Anbietern egal wäre).

Verschlüsselte E-Mail kommt in diesem Leben wohl nicht mehr.

Das Verfahren mit dem elektronischen Postkasten geht bei der Telekom und
bei einer Bank; bei jeder Arztpraxis wäre es vermutlich zu kompliziert.

*) Rechtliche Grauzone die Aufbewahrungsfristen für steuerlich relevante
Unterlagen. Bei mir wandert Papier nach der digitalen Erfassung sofort
in den Schredder, sollen sie mich für diesen zivilen Ungehorsam doch
verhaften und einsperren.

Ts, ts!

Ich nutze schon lange nur noch die digitalen Unterlagen, die ich
(Laptopnutzer!) quasi immer dabeihabe (nein, Cloud will ich dafür nicht,
und auf dem Handy brauche ich die auch nicht). Das relativ wenige Papier
hefte ich dennoch ab. Neulich habe ich mal alte Unterlagen ausgemistet,
nun habe ich im Hängemappenschrank wieder viel Platz dafür.
 
M

Martin Gerdes

Guest
Volker Bartheld <news2022@bartheld.net> schrieb:

Es läppert sich halt. Mal ein paar Steuererklärungen gedruckt. Das Zeug,
mit denen einen Online-Banken beglückt. Auch Kopien sind da mitgezählt.

Was machst Du mit diesem Zeug? Druckst Du das etwa aus?

Digital zugegangene Erträgnisaufstellungen von Onlinebanken kriegst Du
in der Form schwer den Finanzämtern untergejubelt.

Wieviel hundert Blatt sind das bei Dir?

Obwohl seit 2017 die Abgabe von Belegen \"nur in Ausnahmefällen
notwendig\" sein soll, fühlte sich in ebendiesem Jahr dennoch mein
Finanzbeamter bemüßigt, die seit über einem Jahrzehnt in gleicher Weise
erklärten Zahlungen für Rürup und Riester ohne Unterlagen nicht
anzuerkennen. Ich habe sie ihm dann per E-Mail geschickt. *sic*

Internet ist aber doch Neuland für uns alle!

Es könnte ja so einfach sein, mit der Steuererklärung auf dem Bierdeckel
- pardon - einer S/MIME bzw. PGP-signierten/verschlüsselten E-Mail, die
man direkt ans jeweilige Finanzamt richtet. Idealerweise mit dem
Schlüssel, der ohnehin im Personalausweis hinterlegt ist, an den man
aber ohne Spezialhardware nicht rankommt, wo doch heutzutage jedes
Billigsmartphone mit den notwendigen Funktionen ausgestattet ist.

Der Bierdeckel ist ein plastisches Beispiel; meine Steuererklärung ist
aber nicht viel davon.

Im Jahr 2022 waren es 6 ausgedruckte Seiten, meistenteils leer.

Stattdessen registriert man sich für ELSTER, bestätigt die per E-Mail
zugesandte Aktivierung-URL, wartet auf Sackpost und trägt den dortigen
Aktivierungcode dann wiederum in der URL ein, die sich in der
Bestätigungs-Email befindet, welche nach erfolgreichem Klick auf die
Aktivierung-URL zugesendet wurde.

Das habe ich noch nicht gemacht. Internet ist für mich Neuland.

Wieviel drucke ich im Jahr? Schätzungsweise 50 Seiten.

So in der Gegend. Wäre ich nicht stinkend faul, würde ich sagen: \"Das
schreibst doch locker mit der Hand!\". Da wir aber in einer
fortschrittlichen Informationsgesellschaft leben und auch das Jahr 2023
sicher Erzeugnisse zum Festhalten von digitalen Informationen auf Papier
hervorbringen wird, die Gretchenfrage: Welches Gerät darf es denn sein?

Das alte natürlich, solange es noch irgendwie tut.

Nach all dem, was ich so hörte, lautet die Antwort: \"Der billigste Mist,
den man kaufen kann und der gerade so eben die Anforderungen nach
schwarzem Text auf weißem Papier befriedigt.\". Denn dann wirft man nach
3-4-5-6 Jahren nicht zuviel Geld in den E-Schrott-Container.

Ich schmeiße doch keine Geräte weg, die noch im Vorschulalter sind!

Was ich unbedingt brauche, ist ein Scanner, damit ich das
verhältnismäßig viele Papier, was ich dann doch noch bekomme, in den
Rechner einscannen kann.

Dafür gibts Scanner, man glaubt es kaum.

Ich hatte sogar einen, aber für den habe ich für das beste Windows aller
Zeiten keinen Treiber bekommen. Vuescan hätte es getan, das war aber im
Vergleich zu einem neuen Scanner zu teuer. Also habe ich mir einen neuen
Scanner gekauft. Wird rege benutzt!

Aus historischen Gründen ... nutze ich dafür noch ...
den eigentlich ungeeigneten Epson Perfection V500 Photo. Funktioniert
auch ohne die kaputten Epson-Treiber und unter Ubuntu.

Ob ich in diesem Leben noch mit Linux anfange? Hätte der alte Scanner
mit Linux getan, wäre das ein Grund gewesen. Einmal umbooten fürs
Scannen ist zeitlich drin. So häufig scanne ich dann auch wieder nicht.

Ansonsten habe ich noch einen voll funktionsfähigen
https://www.canon.de/business/products/scanners/flatbed-scanners/canoscan_lide_210/
aus dem E-Schrott gezogen, keine Ahnung, wer den entsorgte und warum.

Nachdem für meinen Lide N1240U kein 64-bit-Treiber zu finden war, stand
ich vor der Alternative Vuescan für mindestens 50 Flocken oder einem
neuen Lide 300 für 69. Die deutlich größere Scangeschwindigkeit war mir
die 19 Flocken wert.

Den Lide 210 hätte ich auch aus dem Schrott gezogen und reaktiviert.

Für den - glücklicherweise abnehmenden - Papierkrieg sollte wohl der
https://shop.avision.de/de/avision-av332u-118-126.html
besser geeignet sein. Duplex-Einzug, OCR&Co gleich mit dabei.

OCR hat meiner auch (und eine Funktion, die die Scans in begrenztem Maß
geraderückt). Wieviel scanne ich? 10 Blatt in der Woche? Dafür reicht
der einfache (und auch billige) Scanner.

Da füllt man ordnerweise sein Altpapier ein und behält sich nur noch die
Fahrzeugbriefe (aka. \"Zulassungsbescheinigung Teil I\"),
Sozialversicherungsausweis, Schul-/Unizeugnisse und andere Dokumente,
bei denen die Papierform leider vorgeschrieben ist *). Hat die Zahl
meiner Ordner auf exakt 1 reduziert, inzwischen akzeptiert sogar die
KKV elektronisch eingereichte Arztrechungen usw.

Vom Prinzip her hat mich DAS beeindruckt:
https://www.fileee.com/fileeebox-business

Da nimmt man die Photofunktion des Handies zum Scannen (hier also
Photographieren) und dazu gibts ein durchdachtes Ablagesystem. Mir
gefällt allerdings die Cloudanbindung nicht, ich habe meine Daten gern
bei mir im Haus.

Wenn sich nun noch der Rest der Versicherungen und Geldanlageinstitute
herabließe, ihre Standmitteilungen ausschließlich digital
bereitzustellen und Ärzte es schaffen würden, ihre Rezepte und
Liquidationen auf den e-Gesundheitspaß zu spielen, wir wären dem vor
etwa 20 Jahren versprochenen, papierlosen Büro näher als je zuvor.

Meine Geldinstitute tun das, ich bekomme lediglich den Jahresauszug
zusätzlich per Snailmail. Allerdings muß ich (Sicherheit! Sicherheit!)
mir bei jedem Anbieter ein Postfach einrichten und die eigentliche
Unterlage dort abholen. Nur wenige Anbieter schicken Rechnungen offen
per E-Mail (was mir bei vielen Anbietern egal wäre).

Verschlüsselte E-Mail kommt in diesem Leben wohl nicht mehr.

Das Verfahren mit dem elektronischen Postkasten geht bei der Telekom und
bei einer Bank; bei jeder Arztpraxis wäre es vermutlich zu kompliziert.

*) Rechtliche Grauzone die Aufbewahrungsfristen für steuerlich relevante
Unterlagen. Bei mir wandert Papier nach der digitalen Erfassung sofort
in den Schredder, sollen sie mich für diesen zivilen Ungehorsam doch
verhaften und einsperren.

Ts, ts!

Ich nutze schon lange nur noch die digitalen Unterlagen, die ich
(Laptopnutzer!) quasi immer dabeihabe (nein, Cloud will ich dafür nicht,
und auf dem Handy brauche ich die auch nicht). Das relativ wenige Papier
hefte ich dennoch ab. Neulich habe ich mal alte Unterlagen ausgemistet,
nun habe ich im Hängemappenschrank wieder viel Platz dafür.
 
A

Arno Welzel

Guest
Volker Bartheld, 2022-12-30 14:21:

[...]
Bei mir genauso. Außerdem nervtötende Wartezeit bei den allfälligen
Reinigungsvorgängen, nicht dokumentechte Drucke, lahme
Druckgeschwindigkeit und dazu noch obszöne Preise für Ersatztinte.

Das kann ich hier alles nicht bestätigen. Reinigen tut das Ding sich
automatisch einma pro Woche im Standby und deshalb eben gerade *nicht*,
wenn ich drucken will. Und genau deshalb trocknet da auch nix ein.

Und die Tinten - ja, kostet ca. 50 EUR für einen Satz mit allen Farben.
Ist mir egal. Bei meinem Druckvolumen reicht das für gut ein Jahr. Wenn
es deutlich mehr wäre, würde ich halt sowas wie Epson Eco-Tank o.Ä.
nehmen, das ist dann selbst im Vergleich zu Laser noch billiger.

--
Arno Welzel
https://arnowelzel.de
 
A

Arno Welzel

Guest
Volker Bartheld, 2022-12-30 14:21:

[...]
Bei mir genauso. Außerdem nervtötende Wartezeit bei den allfälligen
Reinigungsvorgängen, nicht dokumentechte Drucke, lahme
Druckgeschwindigkeit und dazu noch obszöne Preise für Ersatztinte.

Das kann ich hier alles nicht bestätigen. Reinigen tut das Ding sich
automatisch einma pro Woche im Standby und deshalb eben gerade *nicht*,
wenn ich drucken will. Und genau deshalb trocknet da auch nix ein.

Und die Tinten - ja, kostet ca. 50 EUR für einen Satz mit allen Farben.
Ist mir egal. Bei meinem Druckvolumen reicht das für gut ein Jahr. Wenn
es deutlich mehr wäre, würde ich halt sowas wie Epson Eco-Tank o.Ä.
nehmen, das ist dann selbst im Vergleich zu Laser noch billiger.

--
Arno Welzel
https://arnowelzel.de
 
M

Martin Gerdes

Guest
Michael Schwingen <news-1513678000@discworld.dascon.de> schrieb:

Bei modernen Druckern ein halbes Watt und weniger, also weit unter der
Lächerlichkeitsgrenze.

Wo beginnt für Dich beim Standbyverbrauch die Lächerlichkeitsgrenze?

Für mich bei 100mW-200mW, und viele moderne Netzteile unterschreiten das im
Standby deutlich bis hin zu \"mit meinem EKM nicht mehr messbar\". Der Drucker
hängt trotzdem an einer geschalteten Steckdose, die er sich mit dem Scanner
teilt - der ist uralt und braucht deutlich mehr.

Mein Uralt-Laserdrucker schluckt sicher viel Strom; das ist aber
vernachlässigbar, weil er praktisch immer aus ist (nebenbei sogar einen
echten Netzschalter hätte, den ich aber nicht nutze, weil er schlecht
zugänglich ist. Meinen externen Netzschalter kann ich leichter greifen.

Mein Scanner hängt am USB und wird auch nur dann angesteckt, wenn ich
ihn brauche. Der dürfte dennoch nur einen winzigen Standbyverbrauch
haben.

Bei 12V-Netzteilen habe ich tatsächlich einige ältere Exemplare mit >0.5W
Standby-Verbrauch \'rausgeschmissen und durch moderneres ersetzt, aber da
sitze ich an der Quelle.

Moderne Netzteile kann man meines Erachtens (der ich ein ziemlicher
Stromsparer bin) steckenlassen. Bei denen zeigt mein Strommesser nichts
an (was sicher nicht stimmen kann, einfache Energiekostenmeßgeräte
zeigen ganz unten im Meßbereich nicht zuverlässig an).

Wenn man Strom sparen will, muß man bei den großen Standbyverbraudhern
anfangen, bevor man sich um die kleinen kümmert.
 
M

Martin Gerdes

Guest
Michael Schwingen <news-1513678000@discworld.dascon.de> schrieb:

Bei modernen Druckern ein halbes Watt und weniger, also weit unter der
Lächerlichkeitsgrenze.

Wo beginnt für Dich beim Standbyverbrauch die Lächerlichkeitsgrenze?

Für mich bei 100mW-200mW, und viele moderne Netzteile unterschreiten das im
Standby deutlich bis hin zu \"mit meinem EKM nicht mehr messbar\". Der Drucker
hängt trotzdem an einer geschalteten Steckdose, die er sich mit dem Scanner
teilt - der ist uralt und braucht deutlich mehr.

Mein Uralt-Laserdrucker schluckt sicher viel Strom; das ist aber
vernachlässigbar, weil er praktisch immer aus ist (nebenbei sogar einen
echten Netzschalter hätte, den ich aber nicht nutze, weil er schlecht
zugänglich ist. Meinen externen Netzschalter kann ich leichter greifen.

Mein Scanner hängt am USB und wird auch nur dann angesteckt, wenn ich
ihn brauche. Der dürfte dennoch nur einen winzigen Standbyverbrauch
haben.

Bei 12V-Netzteilen habe ich tatsächlich einige ältere Exemplare mit >0.5W
Standby-Verbrauch \'rausgeschmissen und durch moderneres ersetzt, aber da
sitze ich an der Quelle.

Moderne Netzteile kann man meines Erachtens (der ich ein ziemlicher
Stromsparer bin) steckenlassen. Bei denen zeigt mein Strommesser nichts
an (was sicher nicht stimmen kann, einfache Energiekostenmeßgeräte
zeigen ganz unten im Meßbereich nicht zuverlässig an).

Wenn man Strom sparen will, muß man bei den großen Standbyverbraudhern
anfangen, bevor man sich um die kleinen kümmert.
 
W

Wolfgang Allinger

Guest
On 30 Dec 22 at group /de/sci/electronics in article s28e9ql2v7hy$.dlg@news.bartheld.net
<news2022@bartheld.net> (Volker Bartheld) wrote:

\'Nachhaltigkeit..,Kyocera p2135d\'

> ... ansehen und nochmal scharf überlegen.

Ich hab 1986 mal eine Kyocera FS1010(?) gekauft, war ein tolles, völlig
problemloses Gerät mit excelentem Druck...
nach >>100.000 Seiten (4 Mann Betrieb, 4 Jahre) dann einen FS680 als
Ersatz.
Deutlich schlechter im Verbrauch und deutlich zickiger...
Anschluss über manuellem Centronix Umschalter von 4 PC Plätzen

Dann da ausgeschieden und Kyocera wollte ich nicht mehr wg. FS680...
und mir ein hp LJ4 gekauft.

Tolles Gerät!

der LJ4 hat von 1992 bis 2006 klaglos gearbeitet. Seitenzahl weiß ich
nicht mehr. War aber bestimmt 10-15.000 Seiten/a. Immer 5-10 Kartons mit
5x500 Blatt bei der Metro gekauft.

Hab ihn dann bei meiner Auswanderung verschenkt. Der Beschenkte hatte in
der SSK Aachen u.a. rund 4000 dieser und anderer hp (Laser)Printer zu
behüten.
Die hatten wohl noch ziemlich (nicht mehr verfügbare) Ersatzeile für die
LJ4.

Hab dann einen Sharp Laser gekauft und 2007 mit nach PY genommen.

Bis dahin alles über Centronix Schnittstelle.

Nach 4 Jahren gabs keinerlei Ersatzteile hier, auch nicht in USA.

Oct 2011 Samsung ML-1660 sw Laser gekauft. Nur USB Anschluss, nix LAN/
WLAN! Funzte einwandfrei, auch der (manuelle) Duplexdruck.

Duplex ging dann nach modernisiertem Windoof immer schlechter und ab W10
wurde das dann zum Glückspiel.

Nachdem dann die Orischinol Tonerpreise hier abartig wurden, dann second
Markt Toner: \'Ezink\' Amazon USA

Hier in PY brauche ich nun etwa 1 Patrone/Jahr mit ca. 1000 (von angeblich
1500) Seiten.

Zählerstand aktuell: 11973 Seiten, also 10-12 Tonerkits durchgenudelt.

Wie gesagt, Duplexdruck ist mittlerweile eine Plage mit WiX aka W10.
Hab aufgegeben. Brauch halt mehr tote Bäume.



Saludos (an alle Vernünftigen, Rest sh. sig)
Wolfgang

--
Ich bin in Paraguay lebender Trollallergiker :) reply Adresse gesetzt!
Ich diskutiere zukünftig weniger mit Idioten, denn sie ziehen mich auf
ihr Niveau herunter und schlagen mich dort mit ihrer Erfahrung! :p
(lt. alter usenet Weisheit) iPod, iPhone, iPad, iTunes, iRak, iDiot
 
W

Wolfgang Allinger

Guest
On 30 Dec 22 at group /de/sci/electronics in article s28e9ql2v7hy$.dlg@news.bartheld.net
<news2022@bartheld.net> (Volker Bartheld) wrote:

\'Nachhaltigkeit..,Kyocera p2135d\'

> ... ansehen und nochmal scharf überlegen.

Ich hab 1986 mal eine Kyocera FS1010(?) gekauft, war ein tolles, völlig
problemloses Gerät mit excelentem Druck...
nach >>100.000 Seiten (4 Mann Betrieb, 4 Jahre) dann einen FS680 als
Ersatz.
Deutlich schlechter im Verbrauch und deutlich zickiger...
Anschluss über manuellem Centronix Umschalter von 4 PC Plätzen

Dann da ausgeschieden und Kyocera wollte ich nicht mehr wg. FS680...
und mir ein hp LJ4 gekauft.

Tolles Gerät!

der LJ4 hat von 1992 bis 2006 klaglos gearbeitet. Seitenzahl weiß ich
nicht mehr. War aber bestimmt 10-15.000 Seiten/a. Immer 5-10 Kartons mit
5x500 Blatt bei der Metro gekauft.

Hab ihn dann bei meiner Auswanderung verschenkt. Der Beschenkte hatte in
der SSK Aachen u.a. rund 4000 dieser und anderer hp (Laser)Printer zu
behüten.
Die hatten wohl noch ziemlich (nicht mehr verfügbare) Ersatzeile für die
LJ4.

Hab dann einen Sharp Laser gekauft und 2007 mit nach PY genommen.

Bis dahin alles über Centronix Schnittstelle.

Nach 4 Jahren gabs keinerlei Ersatzteile hier, auch nicht in USA.

Oct 2011 Samsung ML-1660 sw Laser gekauft. Nur USB Anschluss, nix LAN/
WLAN! Funzte einwandfrei, auch der (manuelle) Duplexdruck.

Duplex ging dann nach modernisiertem Windoof immer schlechter und ab W10
wurde das dann zum Glückspiel.

Nachdem dann die Orischinol Tonerpreise hier abartig wurden, dann second
Markt Toner: \'Ezink\' Amazon USA

Hier in PY brauche ich nun etwa 1 Patrone/Jahr mit ca. 1000 (von angeblich
1500) Seiten.

Zählerstand aktuell: 11973 Seiten, also 10-12 Tonerkits durchgenudelt.

Wie gesagt, Duplexdruck ist mittlerweile eine Plage mit WiX aka W10.
Hab aufgegeben. Brauch halt mehr tote Bäume.



Saludos (an alle Vernünftigen, Rest sh. sig)
Wolfgang

--
Ich bin in Paraguay lebender Trollallergiker :) reply Adresse gesetzt!
Ich diskutiere zukünftig weniger mit Idioten, denn sie ziehen mich auf
ihr Niveau herunter und schlagen mich dort mit ihrer Erfahrung! :p
(lt. alter usenet Weisheit) iPod, iPhone, iPad, iTunes, iRak, iDiot
 
S

stefan

Guest
Am 30.12.2022 um 16:05 schrieb Volker Bartheld:
On Fri, 30 Dec 2022 15:34:40 +0100, Hanno Foest wrote:
Am 30.12.22 um 13:24 schrieb Volker Bartheld:
ich überlege, was die Ursache dafür ist.
Meine Vermtung: Tonerabstreiflippe zerbröselt oder verhärtet.
Denke ich auch. Ich meine mich zu erinnern, daß es die Dinger 3rd party
als Austauschteil gab, auf ebay. Ist wohl ein Standardproblem bei
Kyocera. Erfordert natürlich nicht vorgesehene Öffnung der Kartuschen,
damit hab ich mich dann nicht weiter beschäftigt.

Ich auch nicht. Und werde ich auch nicht. Daher die vorsichtige Frage in
die Runde: Welcher Laserdrucker für Selten- und Geringnutzer wäre denn
das Modell des geringsten Mißtrauens? Ich glaub, mit Kyocera bin ich
erstmal durch.

Ich habe hier seit Jahren ältere HP Drucker im Einsatz. HP-LJ2200 und
HP-LJ4250n. Die Dinger gibts gebraucht billig bei Ebay und passenden
Toner gibt es ebenfalls günstig, vor allem wenn man die Kapazität der
Kartuschen berücksichtigt.

Ich hab auch noch seit ca. 3 Jahren einen Kyocera 6130cdn Farblaser im
Einsatz den ich damals neu angeschafft habe. Ist soweit ok und für einen
Farblaser wirklich günstig. Toner hab ich jetzt 2 mal gewechselt. Aus
Kostengründen hab ich kompatiblen Toner genommen, kein Problem.
Der Treiber verhält sich etwas seltsam, z.B. werden Druckseiten leicht
verkleinert ausgegeben und bei Fotos kann es passieren, dass der
Speicher nicht ausreicht.
 
S

stefan

Guest
Am 30.12.2022 um 16:05 schrieb Volker Bartheld:
On Fri, 30 Dec 2022 15:34:40 +0100, Hanno Foest wrote:
Am 30.12.22 um 13:24 schrieb Volker Bartheld:
ich überlege, was die Ursache dafür ist.
Meine Vermtung: Tonerabstreiflippe zerbröselt oder verhärtet.
Denke ich auch. Ich meine mich zu erinnern, daß es die Dinger 3rd party
als Austauschteil gab, auf ebay. Ist wohl ein Standardproblem bei
Kyocera. Erfordert natürlich nicht vorgesehene Öffnung der Kartuschen,
damit hab ich mich dann nicht weiter beschäftigt.

Ich auch nicht. Und werde ich auch nicht. Daher die vorsichtige Frage in
die Runde: Welcher Laserdrucker für Selten- und Geringnutzer wäre denn
das Modell des geringsten Mißtrauens? Ich glaub, mit Kyocera bin ich
erstmal durch.

Ich habe hier seit Jahren ältere HP Drucker im Einsatz. HP-LJ2200 und
HP-LJ4250n. Die Dinger gibts gebraucht billig bei Ebay und passenden
Toner gibt es ebenfalls günstig, vor allem wenn man die Kapazität der
Kartuschen berücksichtigt.

Ich hab auch noch seit ca. 3 Jahren einen Kyocera 6130cdn Farblaser im
Einsatz den ich damals neu angeschafft habe. Ist soweit ok und für einen
Farblaser wirklich günstig. Toner hab ich jetzt 2 mal gewechselt. Aus
Kostengründen hab ich kompatiblen Toner genommen, kein Problem.
Der Treiber verhält sich etwas seltsam, z.B. werden Druckseiten leicht
verkleinert ausgegeben und bei Fotos kann es passieren, dass der
Speicher nicht ausreicht.
 
J

Juergen

Guest
Am Fri, 30 Dec 2022 16:05:44 +0100 schrieb Volker Bartheld
<news2022@bartheld.net> zum Thema \"Re: Nachhaltigkeit. Heute: Kycera
P2135d\":


Kyocera. Erfordert natürlich nicht vorgesehene Öffnung der Kartuschen,
damit hab ich mich dann nicht weiter beschäftigt.

Ich auch nicht. Und werde ich auch nicht. Daher die vorsichtige Frage in
die Runde: Welcher Laserdrucker für Selten- und Geringnutzer wäre denn
das Modell des geringsten Mißtrauens? Ich glaub, mit Kyocera bin ich
erstmal durch.

Xerox B310?
Brother HL-L5000D?
Oki B432dn?
Epson Workforce AL-M320DN?
Canon i-Sensys LBP252dw?

Ja, nein, USB und LAN sollte das Dingens schon haben. Duplex optional,
kein Farbdruck. Idealerweise mit EInzelblatteinzug für Karton. Alle
weiteren Features verhandelbar, W-LAN und irgendwelch proprietären
Protokolle werde ich nicht nutzen, wäre allerdings schön, wenn das Ding
unter Linux/Ubuntu nutzbar wäre. Darf schon über 250¤ kosten. Ab 500¤
zucke ich dann aber zusammen, insbesondere, wenn das Gerät wieder nach
~6 Jahren in die ewigen Jagdgründe eingeht.

Viel drucke ich eh nicht. Über die ganze Zeit hab ich vielleicht 3
Pakete Druckerpapier durchgezogen.

Bei mir genauso. Vermutlich hätte ich ohne die Einkommensteuererklärung
(ELSTER ist mir zu langwierig und das letzte Mal, als ich es damit
versuchte, konnte man noch nicht einmal eigene Belege dazupacken) vom
Problem erst 2024 was bemerkt.

Ich finde es immer wieder putzig. Viel druckt man nicht, bzw. will man
nicht tun. Wegen mancher Features, die der Drucker haben soll, landet
man dann aber bei einem Drucker mit 40 PpM und einem maximal empfohlenen
monatlichen Druckaufkommen das man vermutlich in zwei Jahren nicht
zusammen bekommt. Zumindest der Xerox B310 ist ein solcher.

Würde mich wundern, wenn Linux nicht mit PCL/PS Druckern umgehen könnte.
Aus Spaß habe ich ct\'desinfect mal nach meinem Epson im LAN suchen
lassen. Erfolgreich, konnte problemlox von Firefox aus ausdrucken.

Ob alle Features unterstützt werden, ist dann wieder was anderes. Für
meinen kleinen Xerox bindet Windows Treiber ein wenn es ihn findet.
Damit funktioniert sogar Duplexdruck, nicht aber mehrere Kopien eines
Dokuments mit einem Druckvorgang auszudrucken. Mit dem
modellspezifischen Treiber von Xerox ist das kein Problem, und er kann
nette andere Dinge, wie die Seiten beim Ausdruck mehrer Seiten auf einem
Blatt verschieden anordnen oder die Eco-Funktion aktivieren.

Bei letzterem bin ich mir nicht sicher, ob das sinnvoll ist, um Toner zu
sparen. Die Tonerpatrone ist mit 3000 Seiten angegeben und hat einen
Chip. Wenn der jetzt nur stur die Seiten zählt...

cu.
Juergen

--
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\\ Freie Bits für freie Buerger \\
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