Mit Tachyonen und Gold-Chip gegen Handystrahlen...

Am Fri, 27 Oct 2006 15:22:23 +0200 schrieb Otto Sykora <bggbflxben@tzk.pu>:

enorm interessant ist, dass du überhaupt solche Zellen aufzutreiben
konntest.
Ich versuche seit Jahren an Lion Zellen renzukommen, aber niemand will
mir so was verkaufen, es sei denn, ich lege komplette Schemas und
kostruktions Zeichnungen vor und diese werden dann von UL oder wem
auch immer begutachtet und erst dann kann ich unterschreiben dass ich
alles auf meine eigene Vernatwortung mache und dann werden mir die
Zellen ausgehändigt.
Habe es in CH, D,F,Nl, Usa versucht, nichts bekommen.


Sehr günstige 34*10*~50mm LiIons hab ich neulich bei Pollin bekommen. Das
was du beschreibst war in der Tat vor Jahren so, aber das die Änderung
dieser Zustände an dir spurlos vorbeigegangen sein soll? :)


--
Martin
 
Am 27 Oct 2006 08:39:33 -0700 schrieb Wiebus <bernd.wiebus@was-ag.com>:

Hallo Manfred

NiCd ist seit RoHS endlich out....

NĂś.....fĂźr sicherheitsrelevante anwendungen bekommst du sie noch, und
wofĂźr du sie privat verwendest fragt keiner. :) Im Zweifel bringst Du
sie aus dem Ausland mit.....

LiIon laesst sich viel einfacher verwenden, weil sie bereits mit
Schutzelektronik versehen sind,
man kauft einfach einen Handyakku (oder je nach Strombedarf).

Handys sind ein anderer Fall........und selbst da sorge ich dafĂźr, das
ich NiMh´s bekomme. Zugegeben, langsam wird es fßr mein Si5 von 1999
schwer.....ausserdem wird langsam das Gehäuse brÜckelig, obwohl ich
es zum Schutz immer in ein StĂźck HT-Rohr gesteckt habe.
Gerade beim Handy wusste ich nach meinem ersten, welches leider NiMH
hatte, warum ich sowas nie wieder will und bin seit dem mit LiIon
hochzufrieden.

Das einzige, was stoert, ist das man in 2-3 Jahren einen neuen
braucht, weil LiIon auch duch Lagerung kaputtgeht.
--
Habe ich zwar auch gehĂśrt, aber zum GlĂźck gerade beim Handy nicht
beobachten mĂźssen.

Nicht nur Lagerung....viele Schutzelektroniken haben so viel
Eigenbedarf, das nach Abschaltung bei "leer" der Akku nach 3-4Tagen
durch Tiefentladung geschädigt wird.

Du beschreibst doch gerade das verhalten von NiMH (zumindest älteren
Konstruktionen), die schaffen selbiges ganz ohne Elektronik durch
Selbstentladung. Ein Nokia mit eingeabuter Uhr kann einen Akku natĂźrlich
in einigen Monaten Entladen, wenn er im Gerät verbleibt.

Ausserdem mĂśgen Sie keine hohen Temperaturen. Der Besuch eines
Stahlwerks, einer Giesserei oder eines Kraftwerks sind, wie auch
einfach im Auto vergessen, ein zimlich sicherer Weg, die Teile
abzuschiessen.
Ich kenne nur die reversible Schwäche bei tiefen Temperaturen, da ist aber
mWn sowieso NiCd am besten.

Da ich versuche, weitestgehend Zuhause ohne Heizung auszukommen, und
sich daher im Winter meine Zimmertemperatur zwischen 3 und 8 Grad
brrrr. Ich gene mein GemĂźse und Bier in den KĂźhlschrank, leben will ich
keinesfalls in einem solchen. Mich frÜstelts, wenn mein Kollege von 17°
Raumtemperatur erzählt, alles unter 20° ist für mich von Übel, 25° sind
auch OK.

Celsius einpendelt, habe ich mir schon ein Wärmeschränkchen zum Laden
meiner NiMHs bauen mĂźssen.
Die werden beim Laden doch eh warm.

Zugegeben, am sympatischsten sind mir Blei-Säure Akkus. An die
typischen 12V/7,2Ah Typen komm ich auch gebraucht recht gut ran. Die
Wenn man mal etwas "Power" (klar fĂźr wirklich Power braucht es einen
Generator, aber beim Grillen mach ich keine Techno Party) fĂźr Musik im
Freien braucht mag ich die auch gerne, bei ca. 12,-/StĂźck aber lieber neu.
Die sind wirklich robust.

Teile sind wirklich robust und zäh. Oder auch klassische "Edison
Elemente" (NickelEisen/Kalilauge). Aber seitdem Friemann und Wolff in
Duisburg zu ist, weiss ich nicht mehr, wo man die neu her bekommt.

Ein offener Akku ist nicht immer praktisch.

--
Martin
 
Am Fri, 27 Oct 2006 20:36:28 +0200 schrieb Olaf Kaluza
<olaf@criseis.ruhr.de>:

MaWin <me@private.net> wrote:

man kauft einfach einen Handyakku (oder je nach Strombedarf).
Das einzige, was stoert, ist das man in 2-3 Jahren einen neuen
braucht, weil LiIon auch duch Lagerung kaputtgeht.

Das kann man so allgemein nicht sagen da es stark vom Strombedarf der
Schaltung abhaengt.

By the way, ich hab letztens eine Taschenlampe gefunden die ich
zuletzt vor 4-5Jahren benutzt habe als ich bei meinem XM die Kupplung
gewechselt habe. (aechz) Da sind zwei Lithiumzellen drin die ich
damals aus einem defekten Laptopakku ausgebaut habe. Die Taschenlampe
konnte ich einfach einfschalten und sie hat immer noch funktioniert
und die Akkus waren alles andere als leer. Und das obwohl sie mehrere
Jahre sowohl im Sommer wie auch im Winter in meiner Garage lag.

Das ist ein weiterer Grund fuer Litium. Normale Batterien waeren da
laengst ausgelaufen und Akkus schon lange leer so das eine
Taschenlampe dann nie geht wenn man sie braucht.

Das ist genau der Grund, warum ich die Dinger so schätze. Üriggebliebenen
Videoakku (Sony, wahrscheinlich erste Generation) in einer
Leuchtstoffröhrenlampe = perfektes Licht. Man kann nur nicht abschätzen,
wann man im Dunklen sitzt, der Wandler arbeitet bis zum Tiefentladeschutz
mit optisch gleicher Leistung. Naja, man könnte ja was dazubasteln.

--
Martin
 
"Ralph A. Schmid, DK5RAS" <dk5ras@dk5ras.de> schrieb im Newsbeitrag
news:j936k2hmur6nt65njjii0gssbvkv5vmt84@4ax.com...
"MaWin" <me@private.net> wrote:

NiCd ist seit RoHS endlich out,

Die robustesten Akkus, die jemals gebaut wurden...neee, so schnell
sind die nicht out.
Robust ist nur etwas, das man auch Kindern in die Hand geben kann.
Ein NiCd ist bei denen allerdings am ersten Tag kaputt,
Taschenlampe eingeschaltet liegen lassen, auf Kindercassettenrecoder
eingeschlafen, bedeutet Umpolung und sofotigen Akkutod.

Wenn ueberhaupt sind Nasszellen, bei denen man den Elektrolyt tauschen
kann, robust - davon laufen einigen seit 50 Jahrem.
--
Manfred Winterhoff, reply-to invalid, use mawin at gmx dot net
homepage: http://www.geocities.com/mwinterhoff/
de.sci.electronics FAQ: http://dse-faq.elektronik-kompendium.de/
Read 'Art of Electronics' Horowitz/Hill before you ask.
Lese 'Hohe Schule der Elektronik 1+2' bevor du fragst.
 
"MaWin" <me@private.net> wrote:

Robust ist nur etwas, das man auch Kindern in die Hand geben kann.
Ach?

Ein NiCd ist bei denen allerdings am ersten Tag kaputt,
Taschenlampe eingeschaltet liegen lassen, auf Kindercassettenrecoder
eingeschlafen, bedeutet Umpolung und sofotigen Akkutod.
Bullshit - das ist beim LiIo so, aber nicht bei "normalen" NiCds (ich
spreche nicht von überzüchteten Mignons mit deutlich über 1000mAh bei
Mignon, die sind bissl problematischer). Abgesehen davon, man kann da
genauso wie beim LiIo durch entspr. Elektronik abschalten.

Wenn ueberhaupt sind Nasszellen, bei denen man den Elektrolyt tauschen
kann, robust - davon laufen einigen seit 50 Jahrem.
Unbestritten - doch meine acht NC-Mignons aus Kindertagen habe ich im
Alter von 18 oder so entsorgt, und das nicht mangels Leistung, sondern
wegen Durchrostung und beginnender Undichtigkeiten. Die wurden so
richtig gequält, aufgeladen "irgendwie", notfalls mit dem
Eisenbahntrafo, und sie waren auch durchaus mal gut, in der Schule
unter der Bank zu kokeln.
 
Olaf Kaluza wrote:
Lass dir dein Geld zurueckgeben die haben keine Ahnung. Ich ab bisher
noch keinen Akku ohne gesehen. Und nebenbei gesagt, ich hab auch noch
keinen Handyakkus ohne Schutzschaltung gesehen auch nicht den
allerbilligsten.
Mein Handy hat keine solche Schaltung am Akku. Stammt
allerdings aus der vor-Lithium-Zeit ;-)

--
mfg Rolf Bombach
 
Ralph A. Schmid, DK5RAS wrote:
Oha. Bei uns (uraltes Sandsteinhaus, große Mietwohnung) geht auch im
Winte rohen Heizung nix unter 12 Grad, wir können mit sehr wenig
Heizaufwand 18 Grad erreichen. Sicherlich dank den Nachbarn :)
Dank deiner Peltier-Tapete? (Tip: Im Sommer umpolen).

--
mfg Rolf Bombach
 
ja, es ist schon etwa 4 Jahre her, man wird älter und merkt nicht
einmal was davon.

Wir wollten damals für eine Funkapplikation nur sehr wenig laden aber
schnell mal viel Strom ziehen und das ging mit den fertigen Akkus
nicht gut, Wollten also was selber kontruieren. Aus rechtlichen
Gründen, also die haben da was von Produktehaftung geredet, konnte die
uns jedoch nur die mit der Schutzschaltung abegen , aber nicht die
nackten.

Gut vielleicht ist es zumindest bei den kleinen Kapazitäten heute
etewas anders.
 
MaWin wrote:

Notebook-Akkus keine Balancer drin sind, weil zu teuer.

In allen, die ich bisher geoeffnet hatte, war einer drin,
wie das bei den Sony-Ruecklaeufern ist weiss ich aber nicht.
Balancer sind da auch drin. Allerdings noch zusätzlich, bedingt
durch dumm gelaufene Produktion, der ein oder andere Metallspan,
der das Teil von innen kurz schliessen kann.

Bumm.

Markus
 
Otto Sykora schrieb:

schön, das sind keine nackte zellen was wir für die Verwendung beim
Nein, das sind zwar teilweise Packs, aber da sind nur die nackten Zellen
zusammengefasst, keine Schutzschaltung, kein Balancer.

Bernd
 
Ralph A. Schmid, DK5RAS schrieb:

wegen Durchrostung und beginnender Undichtigkeiten. Die wurden so
richtig gequält, aufgeladen "irgendwie", notfalls mit dem
Eisenbahntrafo, und sie waren auch durchaus mal gut, in der Schule
unter der Bank zu kokeln.
Hehe, ich habe gerade einen Nicad-Pack prismatischer Zerllen entsorgt,
weil mir die Arbeit daran zu blöde wurde: Die haben sich dank einiger
Belastung selbst entschrumpft, waren halt nicht für Hochstromanwendungen
gedacht :-D. Funktionert haben Sie noch, allerdings brutzelten die bei
Bewegung lustig vor sich hin, aber ich brauchte keinen Taschenofen...

Bernd
 
Bernd Laengerich <Bernd.Laengerich@web.de> wrote:

Funktionert haben Sie noch, allerdings brutzelten die bei
Bewegung lustig vor sich hin, aber ich brauchte keinen Taschenofen...
Höhö. Ich habe mit den Akkus interessant Effekte unter Verwendung von
Graphitminen erzeugt, kraß, wie hell Graphit leuchten kann.
 
Am Sat, 04 Nov 2006 08:40:53 +0100 schrieb Ralph A. Schmid, DK5RAS
<dk5ras@dk5ras.de>:

Bernd Laengerich <Bernd.Laengerich@web.de> wrote:

Funktionert haben Sie noch, allerdings brutzelten die bei
Bewegung lustig vor sich hin, aber ich brauchte keinen Taschenofen...

Höhö. Ich habe mit den Akkus interessant Effekte unter Verwendung von
Graphitminen erzeugt, kraß, wie hell Graphit leuchten kann.
Ich hatte unter meiner Werkbank einen Trafo, einige Stufen, bis max. 24V,
Kurzschlußstrom ca. 30A, dran noch ein Gleichrichter + Elko für die
Bohrmaschine. Da gaben Bleistiftminen auch ganz nette Effekte und es ist
auch kraß, da eine alte 12V H4 Lampe an 24V zu betreiben, wenn man sie
langsam hochschaltet, dann wird sie sehr hell. Wenn man sie aber auf die
ca. 30V Leerlauf des Elkos drufknallt, dann leuchtet sie noch deutlich
heller - und ziemlich grünlich. :)

--
Martin
 
Martin wrote:

24V, Kurzschlußstrom ca. 30A, dran noch ein Gleichrichter + Elko für die
Das erinnert mich an das lesen irgendeines Buches (Richter?) in meiner
Jugendzeit (da war das Buch aber auch schon älter), in dem der
Verfasser sich darüber beklagte, daß nach den Ferien nicht mehr so
schön lange Funken aus der Steckdose gezogen werden konnten, weil man
zwischenzeitlich auf Wechselstrom umgestellt hatte...

Bernd, immer wieder den nicht netzgetrennten Allstromaufbau im
"Radiobasteln für Jungen" bewundernd
 
Thorsten Küfer schrieb:
Hallo

Bei meinem knapp drei Jahre alten Panasonic TX-29AS (Röhren-)Fernseher ist
innerhalb eines Abends das Bild immer heller geworden.

Es ist fast nur noch weiß und man sieht nur ganz schwach die Konturen des
Bildes. Kontrast- und Helligkeitsregelung bringen nichts. Das Problem tritt bei
allen Quellen (Tuner & AV) auf. Ein- und Ausschalten und abkühlen lassen hat
nichts gebracht.

Habt Ihr schonmal ein ähnliches Problem gehabt? Lohnt sich da eine Reparatur?
Ich mach mal gerade einen Vollquote nach nebenan :)

Hört sich nach falscher Spannung an G2 an. Ich habe das was von
Diodensplittrafo im Hinterkopf, ich denke die Jungs von
de.sci.electronics können helfen.


--
Mit freundlichen Grüßen | /"\ ASCII RIBBON CAMPAIGN |
Andreas Bockelmann | \ / AGAINST HTML IN E-MAIL |
F/V +49-69-13306797291 | X AND NEWS |
| / \ |
 
"Norbert Hahn"

Nur so als Tip für dich: Eine Spule liefert _Wechsel_strom.

Ich lerne ja gerne dazu: Also schreib mal bitte die Formel
dazu hin!

Was genau ist dir daran denn unklar, dass eine Spule
keinen Gleichstrom liefert?

Nein, mir ist nicht klar, wie Du überhaupt auf einen Strom kommst.
Selbstverständlich kann in einer Spule auch ein Gleichstrom liefern,
wenn auch nur für eine begrenzte Zeit, aber darum geht es mir nicht.
Ich bin nämlich immer noch der Meinung, dass eine Spule in einem
veränderlichen Magnetfeld eine veränderliche Spannung liefert.
Ein veränderliches Magnetfeld induziert immer einen Strom.
Die Spannung ergibt sich erst durch den rein ohmschen Widerstand
der Spule und des angeschlossenen Stromkreises.

Oder hast Du mit dem Wort "liefert _Wechsel_strom" was anderes
gemeint?
PS: Ich leite mal nach de.sci.electronic weiter, dort sind
Leser, die das besser erklären können.

MfG,

Markus
 
Enrik Berkhan schrieb:
In de.sci.electronics Markus <warenhandel@gmx.de> wrote:
Ein veränderliches Magnetfeld induziert immer einen Strom.
Die Spannung ergibt sich erst durch den rein ohmschen Widerstand
der Spule und des angeschlossenen Stromkreises.

Hast du das mittels FFT ermittelt?
Die kann dann aber nicht komplex gewesen sein ;-)

Gruß Jens
 
In de.sci.electronics Markus <warenhandel@gmx.de> wrote:
Ein veränderliches Magnetfeld induziert immer einen Strom.
Die Spannung ergibt sich erst durch den rein ohmschen Widerstand
der Spule und des angeschlossenen Stromkreises.
Hast du das mittels FFT ermittelt?

Gruss,
Enrik
 
Markus schrieb:

Ein veränderliches Magnetfeld induziert immer einen Strom.
Nanana, die wievielte Maxwellsche Gleichung war das noch mal mit dem
dB/dt und wie hieß die genau?

Die Spannung ergibt sich erst durch den rein ohmschen Widerstand
der Spule und des angeschlossenen Stromkreises.
Willkommen zuhause, Makus. F'up2 dse.

Gruß
Henning
--
henning paul home: http://www.geocities.com/hennichodernich
PM: henningpaul@gmx.de , ICQ: 111044613
 

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