LAN schalten - ein Versuch...

On 3/16/23 05:34, Jürgen Jänicke wrote:
Am 15.03.2023 um 22:58 schrieb Kay Martinen:
Am 15.03.23 um 22:12 schrieb Jürgen Jänicke:
Am 15.03.2023 um 20:39 schrieb Thomas Einzel:
Am 15.03.2023 um 11:13 schrieb Jürgen Jänicke:

Welches der beiden Varianten wäre ggf. am besten geeignet?

Ist der Weg das Ziel, oder gibt es auch eine Anforderung die damit
erfüllt werden soll?

Ich habe da mal \'auf die Schnelle\' eine einfache Skizze gemalt. Da
sollte die Anforderung ersichtlich sein.
1 Gerät soll immer von einem LAN-Port versorgt werden. Da min. 2 andere
nur extrem selten und nur kurzzeitig LAN-Anschluss benötigen soll der
Switch auch nur dann aktiv sein. Schon da hier die notwendige
Stromversorgung nur(!) per Solar und Akku erfolgen kann.

www.wsfsrv.de/nmz/skizze.jpg

Es scheint als wäre die Anforderung Energie sparen, vom Akku und darum
willst du den Netzwerk-Switch überbrücken?

Wäre es nicht eine Alternative den Netzwerk-Switch nur ein zu schalten
wenn ein Client ihn auch braucht? Eine per USB Geschaltete
Steckdosenleiste (gibt es fertig) könnte den dann einschalten.

Bye/
    /Kay

Nun nicht alles gelesen? Das Problem ist das ein(!) Rechner immer(!) am
Netzwerk sein soll. Wie mache ich das bei ausgeschaltenen Switch?

Der schaltbare Switch ist ein zweiter, der nur als \'Schalter\' dient um
den anderen PC bzw. das Netzwerksegment zu trennen. Bei 10,99 für einen
5 port Switch kann man sich das leisten.

Gerrit
 
Am 16.03.2023 um 06:48 schrieb Gerrit Heitsch:
On 3/16/23 05:34, Jürgen Jänicke wrote:
Am 15.03.2023 um 22:58 schrieb Kay Martinen:
Am 15.03.23 um 22:12 schrieb Jürgen Jänicke:
Am 15.03.2023 um 20:39 schrieb Thomas Einzel:
Am 15.03.2023 um 11:13 schrieb Jürgen Jänicke:

Welches der beiden Varianten wäre ggf. am besten geeignet?

Ist der Weg das Ziel, oder gibt es auch eine Anforderung die damit
erfüllt werden soll?

Ich habe da mal \'auf die Schnelle\' eine einfache Skizze gemalt. Da
sollte die Anforderung ersichtlich sein.
1 Gerät soll immer von einem LAN-Port versorgt werden. Da min. 2 andere
nur extrem selten und nur kurzzeitig LAN-Anschluss benötigen soll der
Switch auch nur dann aktiv sein. Schon da hier die notwendige
Stromversorgung nur(!) per Solar und Akku erfolgen kann.

www.wsfsrv.de/nmz/skizze.jpg

Es scheint als wäre die Anforderung Energie sparen, vom Akku und
darum willst du den Netzwerk-Switch überbrücken?

Wäre es nicht eine Alternative den Netzwerk-Switch nur ein zu
schalten wenn ein Client ihn auch braucht? Eine per USB Geschaltete
Steckdosenleiste (gibt es fertig) könnte den dann einschalten.

Bye/
    /Kay

Nun nicht alles gelesen? Das Problem ist das ein(!) Rechner immer(!)
am Netzwerk sein soll. Wie mache ich das bei ausgeschaltenen Switch?

Der schaltbare Switch ist ein zweiter, der nur als \'Schalter\' dient um
den anderen PC bzw. das Netzwerksegment zu trennen. Bei 10,99 für einen
5 port Switch kann man sich das leisten.
Wenn ich meinen *einen* Switch dann wenn er nicht benötigt wird
überbrücken und von Strom trennen will damit er mir nicht unnötig meine
Solar/Akku Kombi belastet, wie passt in dieses Konzept ein zweiter Switch?

Jürgen
 
Am 15.03.2023 um 23:18 schrieb Ralf Kiefer:
Jürgen Jänicke wrote:

Schon da hier die notwendige
Stromversorgung nur(!) per Solar und Akku erfolgen kann.

Deine Motivation ist mir nicht ganz klar. Bisher sehe ich eher, daß die
Brühe teurer wird als die Brocken ;-)

Der 100BaseTX-Betrieb kostet mit moderneren Chips, auch wenn es \"nur\"
Gigabit-Chips sind, relativ wenig Strom. Und was Switches angeht: ich
hatte vor einigen Jahren meinen Vorrat an Billig-Plastik-Switches mit
100BaseTX vermessen, weil im Dauereinsatz: die TP-Link schlagen viele
andere deutlich im Stromverbrauch.

Wenn ich Deine Herausforderung erahne, dann würde ich solch einen Switch
nehmen und direkt aus der PV-Anlage speisen. Die TP-Link-Geräte haben
i.A. einen weiten Bereich bei der Spannungsversorgung, aber >5V.

Und sowieso würde ich zuerst messen, wieviel Einsparung durch Abschalten
vom 100BaseTX-Link möglich ist. Danach den Schaltungsaufwand
(Einmalkosten und laufende) gegenüberstellen.
Ok, werde wohl mal nach aktuellen Geräten suchen müssen. Ich habe hier 2
vorliegen. Einer verlangt bei 12V ca. 0,8A und der zweite bei 9V 0,6A.
Ist mir zuviel.
Einsatzbedingung: In etwa 1x wöchentlich ca. 10 Minuten müßte der Switch
aktiv sein. Während dieser Zeit sind auch 2 oder 3 Raspi\'s aktiv.
In der restlichen Zeit sind alle 3 Raspi\'s vom Strom getrennt, und eben
wenn möglich soll das auch der Switsch sein.
Aber ich bekomme heute 4 Relais, werde es einfach mal \'fliegend\'
zusammenlöten und dann mal sehen. . .

Jürgen
 
Jürgen Jänicke <post@j-jaenicke.de> wrote:
Am 15.03.2023 um 23:18 schrieb Ralf Kiefer:
Jürgen Jänicke wrote:

Schon da hier die notwendige
Stromversorgung nur(!) per Solar und Akku erfolgen kann.

Deine Motivation ist mir nicht ganz klar. Bisher sehe ich eher, daß die
Brühe teurer wird als die Brocken ;-)

Der 100BaseTX-Betrieb kostet mit moderneren Chips, auch wenn es \"nur\"
Gigabit-Chips sind, relativ wenig Strom. Und was Switches angeht: ich
hatte vor einigen Jahren meinen Vorrat an Billig-Plastik-Switches mit
100BaseTX vermessen, weil im Dauereinsatz: die TP-Link schlagen viele
andere deutlich im Stromverbrauch.

Wenn ich Deine Herausforderung erahne, dann würde ich solch einen Switch
nehmen und direkt aus der PV-Anlage speisen. Die TP-Link-Geräte haben
i.A. einen weiten Bereich bei der Spannungsversorgung, aber >5V.

Und sowieso würde ich zuerst messen, wieviel Einsparung durch Abschalten
vom 100BaseTX-Link möglich ist. Danach den Schaltungsaufwand
(Einmalkosten und laufende) gegenüberstellen.

Ok, werde wohl mal nach aktuellen Geräten suchen müssen. Ich habe hier 2
vorliegen. Einer verlangt bei 12V ca. 0,8A und der zweite bei 9V 0,6A.
Ist mir zuviel.
Ein schon etwas älterer 8-Port Switch von Allied Telesis (AT-FS708) mit
eingebautem 3.3 V SNT braucht im Idle knapp 1 W. Das SNT hat bei dieser
Leistung etwa 60% Wirkungsgrad; also benötigt die Elektronik netto
etwa 0.6 W bei 3.3 V.
Es dürften sich unter aktuellen Geräten sicher noch sparsamere Modelle
finden lassen.

--
Dipl.-Inform(FH) Peter Heitzer, peter.heitzer@rz.uni-regensburg.de
 
Jürgen Jänicke wrote:

Ok, werde wohl mal nach aktuellen Geräten suchen müssen. Ich habe hier 2
vorliegen. Einer verlangt bei 12V ca. 0,8A und der zweite bei 9V 0,6A.
Ist mir zuviel.

Das ist wirklich zuviel. Rund 1W netto, d.h. ohne Verluste einer
Wandwarze, sind gängig. Sogar ein kleiner Mikrotik-Router (hEX lite)
braucht nur 80mA @12V, d.h. rund 1W.

Gruß, Ralf
 
Jürgen Jänicke wrote:

Am 16.03.2023 um 06:48 schrieb Gerrit Heitsch:
On 3/16/23 05:34, Jürgen Jänicke wrote:

Nun nicht alles gelesen? Das Problem ist das ein(!) Rechner immer(!)
am Netzwerk sein soll. Wie mache ich das bei ausgeschaltenen Switch?

Der schaltbare Switch ist ein zweiter, der nur als \'Schalter\' dient um
den anderen PC bzw. das Netzwerksegment zu trennen. Bei 10,99 für einen
5 port Switch kann man sich das leisten.

Wenn ich meinen *einen* Switch dann wenn er nicht benötigt wird
überbrücken und von Strom trennen will damit er mir nicht unnötig meine
Solar/Akku Kombi belastet, wie passt in dieses Konzept ein zweiter Switch?

Irgendwo wirst Du einen Switch haben, der durchgehend läuft. Damit
versorgst Du alle Rechner. Die temporär laufenden Rechner brauchen dann
keinen eigenen Switch.

Vorteilhaft für eine Diskussion wäre eine exakte und vollständige
Schilderung der Aufgabenstellung.

Gruß, Ralf
 
On Wed, 15 Mar 2023 11:13:38 +0100, Jürgen Jänicke
Ich habe früher schon mal einen 40 Meter entferneten Router im
Nachbarhaus über 3 recht \'wilde\' Verlängerungen mittels üblichen
Aufputzputzdosen erfolgreich bei mir eingebunden. Daher will ich einfach
mal einen Versuch wagen.
Wer hat schon mal ähnliches erfolgreich durchgeführt?

Grüße Jürgen

Ich hab hier eine handvoll unterschiedlicher Router die genau das
machen: Netzwerke im stromlosen Zustand von da nach dort verschalten
damit ein Notbetrieb möglich ist....

SG
-
Michael Wieser
--
 
Am 16.03.2023 um 14:41 schrieb Michael Wieser:
On Wed, 15 Mar 2023 11:13:38 +0100, Jürgen Jänicke

Ich habe früher schon mal einen 40 Meter entferneten Router im
Nachbarhaus über 3 recht \'wilde\' Verlängerungen mittels üblichen
Aufputzputzdosen erfolgreich bei mir eingebunden. Daher will ich einfach
mal einen Versuch wagen.
Wer hat schon mal ähnliches erfolgreich durchgeführt?

Grüße Jürgen

Ich hab hier eine handvoll unterschiedlicher Router die genau das
machen: Netzwerke im stromlosen Zustand von da nach dort verschalten
damit ein Notbetrieb möglich ist....


Jawoll! Und das als Switch, das suche ich!

Jürgen
 
Am 16.03.2023 um 14:20 schrieb Ralf Kiefer:
Jürgen Jänicke wrote:

Am 16.03.2023 um 06:48 schrieb Gerrit Heitsch:
On 3/16/23 05:34, Jürgen Jänicke wrote:

Nun nicht alles gelesen? Das Problem ist das ein(!) Rechner immer(!)
am Netzwerk sein soll. Wie mache ich das bei ausgeschaltenen Switch?

Der schaltbare Switch ist ein zweiter, der nur als \'Schalter\' dient um
den anderen PC bzw. das Netzwerksegment zu trennen. Bei 10,99 für einen
5 port Switch kann man sich das leisten.

Wenn ich meinen *einen* Switch dann wenn er nicht benötigt wird
überbrücken und von Strom trennen will damit er mir nicht unnötig meine
Solar/Akku Kombi belastet, wie passt in dieses Konzept ein zweiter Switch?

Irgendwo wirst Du einen Switch haben, der durchgehend läuft. Damit
versorgst Du alle Rechner. Die temporär laufenden Rechner brauchen dann
keinen eigenen Switch.

Vorteilhaft für eine Diskussion wäre eine exakte und vollständige
Schilderung der Aufgabenstellung.
So, habe das mal versucht;-)
Und in dem Garten wird eben nur ca. 1x wöchentlich die Elektronik
(Raspi\'s) aktiv und zwischendurch würde ich eben den Switch überbrücken
und dann wäre die komplette \'Zwischenstation\' ohne Stromverbrauch.

Bin aber nun aber fast fertig mit den heute gelieferten Relais. Ich
werde Meldung geben ob, und wie es funktioniert. . .

Jürgen

www.wsfsrv.de/nmz/skizze2.jpg
 
Jürgen Jänicke wrote:

> www.wsfsrv.de/nmz/skizze2.jpg

Du willst dafür eine Kupferverbindung mit Twisted Pair-Kabeln nehmen? Du
weißt, daß das schiefgehen kann? Ich erwähne einfach mal Gewitter und
Blitzeinschläge irgendwo in der Gegend, nicht mal direkt in eines der
beteiligten Gebäude. Die galvanische Trennung am Twisted Pair reicht
gerade für 1000V. Das kann zu wenig sein, wenn ein Blitz im Umkreis von
ein paar 100m einschlägt.


Grundregel: außerhalb des Hauses nur mit galvanischer Trennung! Wenn
nicht möglich, dann eine Schmelzsicherung einbauen. Und die hat einen
Name: \"Modem\"! Oder bei vielen deutschen DSL-Anschlüssen: Fritzbox.

Idee #1: Dein Nachbar funkt zukünftig per WLAN. Dann kannst Du Access
Points dorthin bauen, wo Du sie brauchst. Und du kannst diese nach
Belieben ein- und ausschalten.

Idee #2: Du legst von Deinem Nachbar in Dein Haus ein LWL-Kabel, vom
Gewächshaus in Dein Haus ebenso. Schon kleine Mikrotik-Router haben
SFP-Ports für preisgünstige LWL-Anschlüsse. Teuer wird das LWL-Kabel in
der Ausführung für den Außenbereich.

BTW zur Absicherung Deines lokalen Netzes zu dem des Nachbarn käme für
mich sowieso nur ein Router in Frage. Dein Nachbar ein Subnetz, Du ein
anderes.

Und noch ein BTW: dein Nachbar könnte drüber nachdenken einen
Freifunk-Knoten einzurichten. Dann hat er kein rechtliches Problem,
falls von Deinem Anschluß aus kinderraubmordkopierte Sachen passieren
sollten. Und Du hast den Vorteil, daß Du aus dem Freifunknetz ins
Internet kommst. Dein Nachbar kann für diesen Vorteil selbstverständlich
ebenfalls \"seinen\" Freifunkknoten nutzen, ggf. auch kabelgebunden.

Gruß, Ralf
 
Am 16.03.2023 um 17:58 schrieb Ralf Kiefer:
Jürgen Jänicke wrote:

www.wsfsrv.de/nmz/skizze2.jpg

Du willst dafür eine Kupferverbindung mit Twisted Pair-Kabeln nehmen? Du
weißt, daß das schiefgehen kann? Ich erwähne einfach mal Gewitter und
Blitzeinschläge irgendwo in der Gegend, nicht mal direkt in eines der
beteiligten Gebäude. Die galvanische Trennung am Twisted Pair reicht
gerade für 1000V. Das kann zu wenig sein, wenn ein Blitz im Umkreis von
ein paar 100m einschlägt.
Naja, das Kabel läuft außerhalb in einem offiziell geerdeten klassischen
3/4\" Wasserrohr. Wird einiges abkönnen.
. . .
Idee #1: Dein Nachbar funkt zukünftig per WLAN. Dann kannst Du Access
Points dorthin bauen, wo Du sie brauchst. Und du kannst diese nach
Belieben ein- und ausschalten.
Keine gute Idee für mich. Mein privates Netzwerk und das des
Nachbarn(dazu unten noch etwas) kommt in kein WLAN. Ich(wir) haben für
unsere PC-System nur(!) Kabel. Lediglich für die Handys muß zwangsweise
WLAN existieren.

Idee #2: Du legst von Deinem Nachbar in Dein Haus ein LWL-Kabel, vom
Gewächshaus in Dein Haus ebenso. Schon kleine Mikrotik-Router haben
SFP-Ports für preisgünstige LWL-Anschlüsse. Teuer wird das LWL-Kabel in
der Ausführung für den Außenbereich.
Da die momentane Kabellösung prinzipiell funktioniert, ist die
Um-/Aufrüstung nicht sinnvoll.

BTW zur Absicherung Deines lokalen Netzes zu dem des Nachbarn käme für
mich sowieso nur ein Router in Frage. Dein Nachbar ein Subnetz, Du ein
anderes.

Unnötig weil. . .

Und noch ein BTW: dein Nachbar könnte drüber nachdenken einen
Freifunk-Knoten einzurichten. Dann hat er kein rechtliches Problem,
falls von Deinem Anschluß aus kinderraubmordkopierte Sachen passieren
sollten.
.. . . mein Nachbar ist mein Sohn welcher das Glück hat einen
DSL-Anschluß zu besitzen. Ich nicht.

ABER!
Ich habe vor ca. halber Stunde meinen Testaufbau mit 4 Relais in Betrieb
genommen. Bislang scheinbar keine erkennbaren Probleme. Nun mal abwarten
was die nächsten Tage bringen . . .

Jürgen
 
Jürgen Jänicke wrote:

Naja, das Kabel läuft außerhalb in einem offiziell geerdeten klassischen
3/4\" Wasserrohr. Wird einiges abkönnen.

Wenn das den Potentialausgleich zwischen allen Gebäuden macht ...

Dazu können sich hier andere äußern :)


Keine gute Idee für mich. Mein privates Netzwerk und das des
Nachbarn(dazu unten noch etwas) kommt in kein WLAN. Ich(wir) haben für
unsere PC-System nur(!) Kabel.

Dafür habe ich großes Verständnis. Man kann allerdings geeignete
Router/Firewall-Kombinationen in Richtung des (öffentlichen) WLANs
einbauen. Im Prinzip dieselbe Technik wie die in Richtung DSL-Anschluß.
Und Freifunk hat ja noch weitere Vorteile ...


Da die momentane Kabellösung prinzipiell funktioniert, ist die
Um-/Aufrüstung nicht sinnvoll.

Bei Deiner Skizze2 habe ich nicht verstanden, weswegen Du nicht ein
zweites Kabel zwischen Glashaus und einem der Gebäude mit dauerhafter
Spannungsversorgung gelegt hast.

BTW eine Kabellösung ohne ausreichende galvanische Trennung kann viele
Jahre lang funktionieren. Die Wahrscheinlichkeit eines schädlichen
Blitzeinschlags ist wie Invers-Lotto spielen. Der Schaden danach kann
recht hoch sein.

Gruß, Ralf
 
On 3/16/23 14:20, Ralf Kiefer wrote:
Jürgen Jänicke wrote:

Ok, werde wohl mal nach aktuellen Geräten suchen müssen. Ich habe hier 2
vorliegen. Einer verlangt bei 12V ca. 0,8A und der zweite bei 9V 0,6A.
Ist mir zuviel.

Das ist wirklich zuviel. Rund 1W netto, d.h. ohne Verluste einer
Wandwarze, sind gängig. Sogar ein kleiner Mikrotik-Router (hEX lite)
braucht nur 80mA @12V, d.h. rund 1W.

GBit-Switches brauchen mehr. Dem erwähnten 5port-Switch für 11 Euro
liegt ein Netzteil mit 5V und 0,6A bei.

Gerrit
 
Gerrit Heitsch wrote:

GBit-Switches brauchen mehr. Dem erwähnten 5port-Switch für 11 Euro
liegt ein Netzteil mit 5V und 0,6A bei.

Die kleinen Gerätchen haben einen Einschaltstrom, weil Schaltregler
drin, und einen Stromverbrauch im laufenden Betrieb. Für die
Stromrechnung spielt der Einschaltstrom keine Rolle.

Ich habe meinen Gerätepark am Labornetzteil gemessen.

Und ja, Gigabit braucht mehr Strom. Wer allerdings eine DSL-Leitung mit
<=100Mb/sec hat, dem reichen bei solchen Aufbauten auf dem Weg dorthin
auch genau nur 100BaseTX.

Gruß, Ralf
 
Am 16.03.23 um 15:03 schrieb Jürgen Jänicke:

So, habe das mal versucht;-)
Und in dem Garten wird eben nur ca. 1x wöchentlich die Elektronik
(Raspi\'s) aktiv und zwischendurch würde ich eben den Switch überbrücken
und dann wäre die komplette \'Zwischenstation\' ohne Stromverbrauch.

Bin aber nun aber fast fertig mit den heute gelieferten Relais. Ich
werde Meldung geben ob, und wie es funktioniert. . .

www.wsfsrv.de/nmz/skizze2.jpg

Du denkst viel zu kompliziert. Da es eh nur um 100 Mbit/s geht, bei
100 Mbits/s werden, wie dir bekannt ist, nur 2 der 4 Adernpaare
verwendet, und man kann daher über das Twisted-Paar-Kabel /zwei/
Ethernetverbindungen übertragen. Dazu gibt es Adapter oder die Wanddosen
werden passend belegt.
Du kannst also dein Haus und dein Gartenhaus unabhängig voneinander an
einen bei deinem Nachbarn befindlichen Switch anhängen.


--
Gerald
 
Am 15.03.23 um 20:39 schrieb Thomas Einzel:
Vor langer Zeit habe ich auch mal mit 2DA Schaltdraht eine FastEthernet
Verbindung probiert. Die beiden verdrillten Paarte lagen nur lose herum,
nicht miteinander verseilt, irgendwas 10...20m, ging problemlos.

Solange die Paare verdrillt sind, geht das. Ob die verdrillten Paare
gemeinsam in einem Kabel oder irgendwie sonst verlaufen, ist nicht so
wichtig.
Jürgen öffnet allerdings im Bereich der Relais die Verdrillung, was
Einstreuungen zur Folge haben kann und zudem ändert er an der Stelle den
Wellenwiderstand des Kabels, was Reflexionen verursacht.

Ein HF-Signal mit dem nächstbesten Relais zu schalten, ist mMn Pfusch.
Es müsste ein HF-Relais mit 100 Ω Wellenwiderstand sein, aber keine
Ahnung, ob es soetwas gibt. Abgesehen davon existieren weitaus bessere
Lösungen als mit Relais zu schalten.

--
Gerald
 
Am 16.03.23 um 18:40 schrieb Jürgen Jänicke:
Am 16.03.2023 um 17:58 schrieb Ralf Kiefer:
Jürgen Jänicke wrote:

www.wsfsrv.de/nmz/skizze2.jpg

Du willst dafür eine Kupferverbindung mit Twisted Pair-Kabeln nehmen? Du
weißt, daß das schiefgehen kann? Ich erwähne einfach mal Gewitter und
Blitzeinschläge irgendwo in der Gegend, nicht mal direkt in eines der
beteiligten Gebäude. Die galvanische Trennung am Twisted Pair reicht
gerade für 1000V. Das kann zu wenig sein, wenn ein Blitz im Umkreis von
ein paar 100m einschlägt.

Naja, das Kabel läuft außerhalb in einem offiziell geerdeten klassischen
3/4\" Wasserrohr. Wird einiges abkönnen.

In das 3/4\" Wasserrohr passt kein zweites Twisted-Pair-Kabel, das den
von dir gewünschten Zweck auf einfachste Art und Weise erfüllen könnte?

--
Gerald
 
Am 16.03.2023 um 20:27 schrieb Gerald Eіscher:
Am 15.03.23 um 20:39 schrieb Thomas Einzel:

. . .
Jürgen öffnet allerdings im Bereich der Relais die Verdrillung, was
Einstreuungen zur Folge haben kann und zudem ändert er an der Stelle den
Wellenwiderstand des Kabels, was Reflexionen verursacht.
Die \'Öffnung\' geschieht nicht mehr bzw. länger als in jeder
LAN-Anschlussdose. Und zusätzlich steckt alles in einem Metallgehäuse.

Jürgen
 
Am 16.03.2023 um 19:11 schrieb Ralf Kiefer:
Jürgen Jänicke wrote:

Naja, das Kabel läuft außerhalb in einem offiziell geerdeten klassischen
3/4\" Wasserrohr. Wird einiges abkönnen.

. . .

Bei Deiner Skizze2 habe ich nicht verstanden, weswegen Du nicht ein
zweites Kabel zwischen Glashaus und einem der Gebäude mit dauerhafter
Spannungsversorgung gelegt hast.

Dazu müßte ich es ausbuddeln. Liegt ca. 40 cm tief.

Jürgen
 
Am 16.03.2023 um 20:00 schrieb Gerald Eіscher:
Am 16.03.23 um 15:03 schrieb Jürgen Jänicke:

So, habe das mal versucht;-)
Und in dem Garten wird eben nur ca. 1x wöchentlich die Elektronik
(Raspi\'s) aktiv und zwischendurch würde ich eben den Switch überbrücken
und dann wäre die komplette \'Zwischenstation\' ohne Stromverbrauch.

Bin aber nun aber fast fertig mit den heute gelieferten Relais. Ich
werde Meldung geben ob, und wie es funktioniert. . .

www.wsfsrv.de/nmz/skizze2.jpg

Du denkst viel zu kompliziert. Da es eh nur um 100 Mbit/s geht, bei
100 Mbits/s werden, wie dir bekannt ist, nur 2 der 4 Adernpaare
verwendet, und man kann daher über das Twisted-Paar-Kabel /zwei/
Ethernetverbindungen übertragen. Dazu gibt es Adapter oder die Wanddosen
werden passend belegt.
FUnktioniert leider nicht. Von dem 2.Viererpaar sind 2 Adern mit Telefon
belegt.

Jürgen
 

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