Seltsame Einstellungen Netzspannung...

M

Michael Schwingen

Guest
On 2022-11-13, Marte Schwarz <marte.schwarz@gmx.de> wrote:
> Ich weiß nicht, welche Stückzahlen ihr baut

Deutlich über 1k/Monat.

aber in preissensitiver
Massenproduktion ist das Anschließen irgendwelcher Steckverbindungen
schon viel zu zeitaufwändig. Steckverbindungen kosten auch Geld und
Platz auf der Platine und die Testmöglichkeiten darüber sind in der
Regel deutlich begrenzter.

ICT mit Nadeladapter haben wir vor langer Zeit mal gemacht (das dürfte jetzt
ca. 20 Jahre her sein) - das ist aber ordentlich teuer, und wenn die
Ausfallraten nach AOI ausreichend niedrig sind, lohnt das nicht. Und die
Einschränkungen im Layout (Platz für Testpunkte) tun auch irgendwann weh.

cu
Michael
 
R

Rolf Bombach

Guest
Hanno Foest schrieb:
Zweitens würde mich mal interessieren, wie die Qualität der deutschen Kopien englischer Metallwaren so anno 1860 gewesen sein mag. Nicht so dolle vermutlich:

\"Die Originale waren von hoher Qualität, aus Gussstahl und oft handgearbeitet. Die nachgemachten Messer, Scheren, Feilen und Rasierklingen aus Deutschland waren hingegen Massenware aus ungehärtetem
Gusseisen.\"

Was auch immer \"ungehärtetes Gusseisen\" sein mag.
Jedenfalls war um diese Zeit Deutschland das China für England :-]
Man hatte ein Überangebot an billigen Arbeitskräften.

--
mfg Rolf Bombach
 
L

Leo Baumann

Guest
Am 15.11.2022 um 21:44 schrieb Rolf Bombach:
Hanno Foest schrieb:

Zweitens würde mich mal interessieren, wie die Qualität der deutschen
Kopien englischer Metallwaren so anno 1860 gewesen sein mag. Nicht so
dolle vermutlich:

\"Die Originale waren von hoher Qualität, aus Gussstahl und oft
handgearbeitet. Die nachgemachten Messer, Scheren, Feilen und
Rasierklingen aus Deutschland waren hingegen Massenware aus
ungehärtetem Gusseisen.\"

Was auch immer \"ungehärtetes Gusseisen\" sein mag.
Jedenfalls war um diese Zeit Deutschland das China für England :-]
Man hatte ein Überangebot an billigen Arbeitskräften.

Geiz ist geil!

Heute, 2022 ist auch Deutschland das China für Deutschland.

Habe vor 14 Tagen einen Scherkopf und ein Scherblatt von einem
gewerblichen, deutschen Verkäufer in der Bucht für einen Braun Serie 5
Elektrorasierer gekauft, weil 10 Euro billiger als das originalverpackte
von Braun.

Die waren so stumpf und unbrauchbar, dass die alten, verbrauchten sich
wie Neuware angefühlt haben.

Sammeln die sowas in der Müllverwertung aus dem Müll und verhökern das
nochmals als Neuware?

U N V E R S C H Ä M T !!!

:)
 
H

Heinz Schmitz

Guest
Leo Baumann wrote:

...
Heute, 2022 ist auch Deutschland das China für Deutschland.

Habe vor 14 Tagen einen Scherkopf und ein Scherblatt von einem
gewerblichen, deutschen Verkäufer in der Bucht für einen Braun Serie 5
Elektrorasierer gekauft, weil 10 Euro billiger als das originalverpackte
von Braun.

Die waren so stumpf und unbrauchbar, dass die alten, verbrauchten sich
wie Neuware angefühlt haben.

Sammeln die sowas in der Müllverwertung aus dem Müll und verhökern das
nochmals als Neuware?

Ein gewerblicher deutscher Verkäufer? Der hat das Zeug doch nicht
selber hergestellt. Woher hat er es?
Ich halte es für eine Unsitte, dass man auf sein Zeug schreiben darf
\"Hergestellt für XYZ GmbH/AG\", ohne den Hersteller zu nennen.

Grüße,
H.
 
R

Rolf Bombach

Guest
Eric Bruecklmeier schrieb:
Am 12.11.2022 um 11:04 schrieb Andreas Neumann:

Jede andere Entwicklernationalität hat soviel Stolz und Gefühl für ihr
Produkt, daß sie ein Minimum an Qualität für sich selbst einfordert. Das
fehlt in China vollkommen.

Das fehlt z.B. auch in Rußland vollkommen. Wer mal eine russische Kamera oder Uhr zerlegt hat, weiß was ich meine - da wird auch gerne mal über den Rost lackiert, entgratet sowieso nicht und
Bohrungen sehen aus, als wären Sie mit der Pistole eingeschossen worden. Scheißegal, Hauptsache verkauft...

Kommt mir bekannt vor. Beim ABB CRBT habe ich mal eine Vakuumkammer aus
sowjetischer Produktion gesehen. Die Ventilblöcke waren entweder aus
alten Eisenbahnschienen geschnitten oder aus der Potemkin geflext.
Die drei Seiten mit den Anschlüssen/Dichtflächen waren tiptop bearbeitet,
die Stirnseiten \"roh\", also mit eher cm als mm tiefen Flex-\"Spuren\".
Keinerlei Probleme im Betrieb, gebaut für die Ewigkeit.

Was ich nicht einschätzen kann: Hab mal nebeneinander eine Siemens
und eine russische Wanderfeldröhre gesehen. Präzisionsmechanik und
höhere Uhrmacherkunst in der sowjetischen Röhre, schiefkrummschräge
Punktschweissübungen in der bajuwarischen. Aber eben, will nichts
heissen, letztere kann dennoch präziser sein, bessere Vakuumdaten
(Schräubchen sind da echt Scheisse) haben und bessere Vibrations-
festigkeit. Aber ein Hinkucker nur im negativen Sinne.

--
mfg Rolf Bombach
 
E

Eric Bruecklmeier

Guest
Am 22.11.2022 um 15:31 schrieb Rolf Bombach:
Eric Bruecklmeier schrieb:
Am 12.11.2022 um 11:04 schrieb Andreas Neumann:

Jede andere Entwicklernationalität hat soviel Stolz und Gefühl für ihr
Produkt, daß sie ein Minimum an Qualität für sich selbst einfordert. Das
fehlt in China vollkommen.

Das fehlt z.B. auch in Rußland vollkommen. Wer mal eine russische
Kamera oder Uhr zerlegt hat, weiß was ich meine - da wird auch gerne
mal über den Rost lackiert, entgratet sowieso nicht und Bohrungen
sehen aus, als wären Sie mit der Pistole eingeschossen worden.
Scheißegal, Hauptsache verkauft...

Kommt mir bekannt vor. Beim ABB CRBT habe ich mal eine Vakuumkammer aus
sowjetischer Produktion gesehen. Die Ventilblöcke waren entweder aus
alten Eisenbahnschienen geschnitten oder aus der Potemkin geflext.
Die drei Seiten mit den Anschlüssen/Dichtflächen waren tiptop bearbeitet,
die Stirnseiten \"roh\", also mit eher cm als mm tiefen Flex-\"Spuren\".
Keinerlei Probleme im Betrieb, gebaut für die Ewigkeit.

Das ist/war leider bei Kameras, Uhren oder Motorrädern dieser Provenienz
völlig anders. Ohne umfangreiche Nachbearbeitung war das Zeug häufig
schlicht unbrauchbar....
 
H

Heinz Schmitz

Guest
Eric Bruecklmeier wrote:

Jede andere Entwicklernationalität hat soviel Stolz und Gefühl für ihr
Produkt, daß sie ein Minimum an Qualität für sich selbst einfordert. Das
fehlt in China vollkommen.

Das fehlt z.B. auch in Rußland vollkommen. Wer mal eine russische
Kamera oder Uhr zerlegt hat, weiß was ich meine - da wird auch gerne
mal über den Rost lackiert, entgratet sowieso nicht und Bohrungen
sehen aus, als wären Sie mit der Pistole eingeschossen worden.
Scheißegal, Hauptsache verkauft...

Kommt mir bekannt vor. Beim ABB CRBT habe ich mal eine Vakuumkammer aus
sowjetischer Produktion gesehen. Die Ventilblöcke waren entweder aus
alten Eisenbahnschienen geschnitten oder aus der Potemkin geflext.
Die drei Seiten mit den Anschlüssen/Dichtflächen waren tiptop bearbeitet,
die Stirnseiten \"roh\", also mit eher cm als mm tiefen Flex-\"Spuren\".
Keinerlei Probleme im Betrieb, gebaut für die Ewigkeit.

Das ist/war leider bei Kameras, Uhren oder Motorrädern dieser Provenienz
völlig anders. Ohne umfangreiche Nachbearbeitung war das Zeug häufig
schlicht unbrauchbar....

1967 war ich in Varna, leider ohne Fotoapparat und mit knapper
Urlaubskasse. Ich habe dann da einen Fotoapparat aus Russland
gekauft. Kostete umgerechnet 35 DM. Der hat wunderschöne Bilder
gemacht.
Kürzlich habe ich bei ebay eine preiswerte Taschenuhr erworben.
Die ist zuverlässig und genau. Aus Russland.
Unbemannt zum Mond fliegen können sie auch.

Grüße,
H.
 

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