Seltsame Einstellungen Netzspannung...

E

Eric Bruecklmeier

Guest
Eben habe ich eine ganze Wagenladung chinesischer DMM in Betrieb
genommen. Obwohl über der Netzbuchse und dem Umschalter 110V/220V (sic!)
ein Aufkleber war, standen etwa 5 Geräte auf 220V und über 30 auf 110V.
Ein Schelm könnte jetzt folgern, daß die noch nie Spannung gesehen haben
- kommt mir aber irgendwie auch seltsam vor...
 
H

Helmut Schellong

Guest
On 11/10/2022 13:56, Eric Bruecklmeier wrote:
> Eben habe ich eine ganze Wagenladung chinesischer DMM in Betrieb genommen. Obwohl über der Netzbuchse und dem Umschalter 110V/220V (sic!) ein Aufkleber war, standen etwa 5 Geräte auf 220V und über 30 auf 110V. Ein Schelm könnte jetzt folgern, daß die noch nie Spannung gesehen haben - kommt mir aber irgendwie auch seltsam vor...

Logisch ist, daß 110V _und_ 220V bei jedem Exemplar getestet werden.
Welcher Test wurde zuletzt vorgenommen?

Die in China sollten mal auf 230V umstellen.
Meine AKAI-Tonbandmaschine von 1973 hat 5 Einstellungen bis 240V.


--
Mit freundlichen Grüßen
Helmut Schellong var@schellong.biz
http://www.schellong.de/c.htm http://www.schellong.de/c2x.htm http://www.schellong.de/c_padding_bits.htm
http://www.schellong.de/htm/bishmnk.htm http://www.schellong.de/htm/rpar.bish.html http://www.schellong.de/htm/sieger.bish.html
http://www.schellong.de/htm/audio_proj.htm http://www.schellong.de/htm/audio_unsinn.htm http://www.schellong.de/htm/tuner.htm
http://www.schellong.de/htm/string.htm http://www.schellong.de/htm/string.c.html http://www.schellong.de/htm/deutsche_bahn.htm
http://www.schellong.de/htm/schaltungen.htm http://www.schellong.de/htm/math87.htm http://www.schellong.de/htm/dragon.c.html
 
L

Leo Baumann

Guest
Am 10.11.2022 um 13:56 schrieb Eric Bruecklmeier:
Eben habe ich eine ganze Wagenladung chinesischer DMM in Betrieb
genommen. Obwohl über der Netzbuchse und dem Umschalter 110V/220V (sic!)
ein Aufkleber war, standen etwa 5 Geräte auf 220V und über 30 auf 110V.
Ein Schelm könnte jetzt folgern, daß die noch nie Spannung gesehen haben
- kommt mir aber irgendwie auch seltsam vor...

Eric, was habt Ihr gekauft?-

Was besseres als Gossen Metrahit M248A oder Brymen BM 859s?

Grüße
 
E

Eric Bruecklmeier

Guest
Am 10.11.2022 um 16:40 schrieb Leo Baumann:
Am 10.11.2022 um 13:56 schrieb Eric Bruecklmeier:
Eben habe ich eine ganze Wagenladung chinesischer DMM in Betrieb
genommen. Obwohl über der Netzbuchse und dem Umschalter 110V/220V
(sic!) ein Aufkleber war, standen etwa 5 Geräte auf 220V und über 30
auf 110V. Ein Schelm könnte jetzt folgern, daß die noch nie Spannung
gesehen haben - kommt mir aber irgendwie auch seltsam vor...

Eric, was habt Ihr gekauft?-

SDM3045X
 
E

Eric Bruecklmeier

Guest
Am 10.11.2022 um 14:28 schrieb Helmut Schellong:
On 11/10/2022 13:56, Eric Bruecklmeier wrote:
Eben habe ich eine ganze Wagenladung chinesischer DMM in Betrieb
genommen. Obwohl über der Netzbuchse und dem Umschalter 110V/220V
(sic!) ein Aufkleber war, standen etwa 5 Geräte auf 220V und über 30
auf 110V. Ein Schelm könnte jetzt folgern, daß die noch nie Spannung
gesehen haben - kommt mir aber irgendwie auch seltsam vor...

Logisch ist, daß 110V _und_ 220V bei jedem Exemplar getestet werden.
Welcher Test wurde zuletzt vorgenommen?

Zeugt von merkwürdigen Prozessen...
 
P

Peter Heitzer

Guest
Leo Baumann <ib@leobaumann.de> wrote:
Am 10.11.2022 um 16:51 schrieb Eric Bruecklmeier:
Eric, was habt Ihr gekauft?-


SDM3045X

Hmm, schlecht nicht ...
danke
Mich wundert, daß Frequenzen nur von 20 Hz bis 500 kHz gemessen werden.
Da kann jedes Billig-DMM mit Frequenzmessung mehr. Dafür kann es die
Periodendauer anzeigen; das können die Billig-DMM nicht.

--
Dipl.-Inform(FH) Peter Heitzer, peter.heitzer@rz.uni-regensburg.de
 
L

Leo Baumann

Guest
Am 10.11.2022 um 17:15 schrieb Peter Heitzer:
Leo Baumann <ib@leobaumann.de> wrote:
Am 10.11.2022 um 16:51 schrieb Eric Bruecklmeier:
Eric, was habt Ihr gekauft?-


SDM3045X

Hmm, schlecht nicht ...
danke
Mich wundert, daß Frequenzen nur von 20 Hz bis 500 kHz gemessen werden.
Da kann jedes Billig-DMM mit Frequenzmessung mehr. Dafür kann es die
Periodendauer anzeigen; das können die Billig-DMM nicht.

Hmm, Frequenzmessung macht man damit nur eben schnell überschlagsmäßig.
Ist ja aufwendig, man braucht eine TCXO-Zeitbasis, also ein extra
Messgerät für Frequenzen und Periodendauer.

C-Massung genauso.

Mich interessiert DC u. AC Messgenauigkeit.

unschlagbar - Gossen Metrahit M248A ...

Grüße
 
E

Eric Bruecklmeier

Guest
Am 10.11.2022 um 17:15 schrieb Peter Heitzer:
Leo Baumann <ib@leobaumann.de> wrote:
Am 10.11.2022 um 16:51 schrieb Eric Bruecklmeier:
Eric, was habt Ihr gekauft?-


SDM3045X

Hmm, schlecht nicht ...
danke
Mich wundert, daß Frequenzen nur von 20 Hz bis 500 kHz gemessen werden.
Da kann jedes Billig-DMM mit Frequenzmessung mehr. Dafür kann es die
Periodendauer anzeigen; das können die Billig-DMM nicht.

Frequenzmessung wird hier praktisch nie benötigt und falls doch mal
steht an jedem Tisch noch ein SDG2042X
 
O

Olaf Schultz

Guest
Am 10.11.22 um 16:51 schrieb Eric Bruecklmeier:
Am 10.11.2022 um 16:40 schrieb Leo Baumann:
Am 10.11.2022 um 13:56 schrieb Eric Bruecklmeier:
Eben habe ich eine ganze Wagenladung chinesischer DMM in Betrieb
genommen. Obwohl über der Netzbuchse und dem Umschalter 110V/220V
(sic!) ein Aufkleber war, standen etwa 5 Geräte auf 220V und über 30
auf 110V. Ein Schelm könnte jetzt folgern, daß die noch nie Spannung
gesehen haben - kommt mir aber irgendwie auch seltsam vor...

Eric, was habt Ihr gekauft?-


SDM3045X

Und, wie ist es? Nerviger Lüfter? Boot-Zeit?

Olaf
 
H

Hergen Lehmann

Guest
Am 10.11.22 um 17:15 schrieb Peter Heitzer:

SDM3045X

Hmm, schlecht nicht ...
danke
Mich wundert, daß Frequenzen nur von 20 Hz bis 500 kHz gemessen werden.

Es ist ein Bench-Multimeter. Da geht es eher um Genauigkeit,
Schnittstelle zum PC, Automatisierungsfunktionen, etc. und nicht darum,
möglichst viel mit einem Gerät zu erschlagen.

Wer im Labor Frequenzen messen will, greift zum Frequenzzähler. Bis
~100MHz heute gerne auch im Scope eingebaut.


Da kann jedes Billig-DMM mit Frequenzmessung mehr. Dafür kann es die
Periodendauer anzeigen; das können die Billig-DMM nicht.

Es kann Statistik, externer Trigger, Ethernet, ...
 
L

Leo Baumann

Guest
Am 10.11.2022 um 17:59 schrieb Hergen Lehmann:
Wer im Labor Frequenzen messen will, greift zum Frequenzzähler. Bis
~100MHz heute gerne auch im Scope eingebaut.

Hmm, Genauigkeit 2.5 ppm beim Scope eher schlecht ...

Grüße
 
G

Gerald Eіscher

Guest
Am 10.11.22 um 13:56 schrieb Eric Bruecklmeier:
Eben habe ich eine ganze Wagenladung chinesischer DMM in Betrieb
genommen. Obwohl über der Netzbuchse und dem Umschalter 110V/220V (sic!)

Die Netzspannung 220 V ist weit verbreitet, z.B. in China.
<https://de.wikipedia.org/wiki/L%C3%A4nder%C3%BCbersicht_Steckertypen,_Netzspannungen_und_-frequenzen#L%C3%A4nderliste>

> ein Aufkleber war, standen etwa 5 Geräte auf 220V und über 30 auf 110V.

Mehrere Prüfplätze mit 110 V und 220 V, umschaltbare Geräte werden auf
beiden geprüft? Oder an den Prüfplätzen sind beide Spannungen vorhanden,
die/der Mitarbeiter/in steckt dort an, wie gerade beliebt? Oder prüft
mit beiden Spannungen in beliebiger Reihenfolge?

> Ein Schelm könnte jetzt folgern, daß die noch nie Spannung gesehen haben

Sehr unwahrscheinlich.

--
Gerald

| FAQ zu de.rec.fahrrad: http://0x1a.de/rec/fahrrad/ |
| Wiki von de.rec.fahrrad: http://de-rec-fahrrad.de |
 
G

Gerald Eіscher

Guest
Am 10.11.22 um 13:56 schrieb Eric Bruecklmeier:
Eben habe ich eine ganze Wagenladung chinesischer DMM in Betrieb
genommen. Obwohl über der Netzbuchse und dem Umschalter 110V/220V (sic!)

Die Netzspannung 220 V ist weit verbreitet, z.B. in China.
<https://de.wikipedia.org/wiki/L%C3%A4nder%C3%BCbersicht_Steckertypen,_Netzspannungen_und_-frequenzen#L%C3%A4nderliste>

> ein Aufkleber war, standen etwa 5 Geräte auf 220V und über 30 auf 110V.

Mehrere Prüfplätze mit 110 V oder 220 V, umschaltbare Geräte werden auf
beiden geprüft? Oder an den Prüfplätzen sind beide Spannungen vorhanden,
die/der Mitarbeiter/in steckt dort an, wie gerade beliebt? Oder prüft
mit beiden Spannungen in beliebiger Reihenfolge?

Ein Schelm könnte jetzt folgern, daß die noch nie Spannung gesehen haben
- kommt mir aber irgendwie auch seltsam vor...

Sehr unwahrscheinlich.

--
Gerald
 
M

Marte Schwarz

Guest
Hi Eric,

> Ein Schelm könnte jetzt folgern, daß die noch nie Spannung gesehen haben

Ist doch klar. Warum sollten sie die Teile ans Netz hängen und
einschalten? Das kostet ein Vermögen und die Kunden machen das deutlich
billiger. Außerdem haben die Ihre Massenfertigung im Griff, warum
sollten die jedes Gerät vor der Auslieferung testen?

Marte
 
E

Enrik Berkhan

Guest
Eric Bruecklmeier <u@5i7.de> wrote:
Eben habe ich eine ganze Wagenladung chinesischer DMM in Betrieb
genommen. Obwohl über der Netzbuchse und dem Umschalter 110V/220V (sic!)
ein Aufkleber war, standen etwa 5 Geräte auf 220V und über 30 auf 110V.
Ein Schelm könnte jetzt folgern, daß die noch nie Spannung gesehen haben
- kommt mir aber irgendwie auch seltsam vor...

Oder das Netzteil kommt mit einem großen Eingangsspannungsbereich
zurecht. Der Schalter ist da, weil das bei anderen Geräten auch so ist,
schon immer so war und einfach besser aussieht. Er ist nicht
angeschlossen. Guck doch mal rein ;-)

Gruß,
Enrik
 
L

Leo Baumann

Guest
Am 10.11.2022 um 13:56 schrieb Eric Bruecklmeier:
Eben habe ich eine ganze Wagenladung chinesischer DMM in Betrieb
genommen. Obwohl über der Netzbuchse und dem Umschalter 110V/220V (sic!)
ein Aufkleber war, standen etwa 5 Geräte auf 220V und über 30 auf 110V.
Ein Schelm könnte jetzt folgern, daß die noch nie Spannung gesehen haben
- kommt mir aber irgendwie auch seltsam vor...

Wenn Ihr eine größere Menge von den Geräten gekauft habt, dann könnte es
sein, dass die Euch welche für den Europäischen Markt und welche
geschickt haben die für den Amerikanischen u. Chinesischen Markt
*gedacht* waren.

Grüße
 
P

Peter Heitzer

Guest
Hergen Lehmann <hlehmann.expires.12-22@snafu.de> wrote:
Am 10.11.22 um 17:15 schrieb Peter Heitzer:

SDM3045X

Hmm, schlecht nicht ...
danke
Mich wundert, daß Frequenzen nur von 20 Hz bis 500 kHz gemessen werden.

Es ist ein Bench-Multimeter. Da geht es eher um Genauigkeit,
Schnittstelle zum PC, Automatisierungsfunktionen, etc. und nicht darum,
möglichst viel mit einem Gerät zu erschlagen.

Wer im Labor Frequenzen messen will, greift zum Frequenzzähler. Bis
~100MHz heute gerne auch im Scope eingebaut.

Da kann jedes Billig-DMM mit Frequenzmessung mehr. Dafür kann es die
Periodendauer anzeigen; das können die Billig-DMM nicht.

Es kann Statistik, externer Trigger, Ethernet, ...
Was es aber AFAIK nicht kann, ist eine simple Multiplikation bzw. Division
des angezeigten Wertes mit einem festen Wert und eine Addition eines Offsets.
Ich möchte z.B. mit einem Stromsensor den Strom messen, da der eingebaute
Bereich von 10 A zu wenig ist. Der Sensor liefert Vout=Vref+/-(0.625*I/15A).
Ich hätte nun gerne den Wert für den Strom angezeigt, ohne daß ich dazu
einen Taschenrechner bemühen muss oder das Gerät an einen Rechner anschliessen
muss.
Anderes, trivialeres Beispiel:
Ich möchte indirekt den Strom durch eine LED messen, die via 270 Ohm Widerstand
angeschlossen ist. Ich messe deshalb die Spannung, die am Widerstand abfällt,
und hätte gerne den Quotient U/R angezeigt; möglichst mit der richtigen
Einheit A.

--
Dipl.-Inform(FH) Peter Heitzer, peter.heitzer@rz.uni-regensburg.de
 
H

Heinz Schmitz

Guest
Eric Bruecklmeier wrote:

Eben habe ich eine ganze Wagenladung chinesischer DMM in Betrieb
genommen. Obwohl über der Netzbuchse und dem Umschalter 110V/220V (sic!)
ein Aufkleber war, standen etwa 5 Geräte auf 220V und über 30 auf 110V.
Ein Schelm könnte jetzt folgern, daß die noch nie Spannung gesehen haben
- kommt mir aber irgendwie auch seltsam vor...

Eine für die USA vorgesehene Lieferung mal schnell umgepackt und in
den Waggon auf der neuen Seidenstraße geschoben?

Grüße,
H.

PS
Man muss nicht bezweifeln, dass in China auch gute Sachen hergestellt
werden. Aber warum machen sie dann zusätzlich soviel Schrott?
 
E

Eric Bruecklmeier

Guest
Am 10.11.2022 um 17:59 schrieb Olaf Schultz:
Am 10.11.22 um 16:51 schrieb Eric Bruecklmeier:
Am 10.11.2022 um 16:40 schrieb Leo Baumann:
Am 10.11.2022 um 13:56 schrieb Eric Bruecklmeier:
Eben habe ich eine ganze Wagenladung chinesischer DMM in Betrieb
genommen. Obwohl über der Netzbuchse und dem Umschalter 110V/220V
(sic!) ein Aufkleber war, standen etwa 5 Geräte auf 220V und über 30
auf 110V. Ein Schelm könnte jetzt folgern, daß die noch nie Spannung
gesehen haben - kommt mir aber irgendwie auch seltsam vor...

Eric, was habt Ihr gekauft?-


SDM3045X


Und, wie ist es? Nerviger Lüfter? Boot-Zeit?

Ich bin recht angetan. Lüfter ist mir noch gar nicht aufgefallen.
Bootzeit: Ja deutlich, aber einmal am Tag kann man damit leben...
 

Welcome to EDABoard.com

Sponsor

Top