Quarzoszillator zeitweise mit hochgenauer Referenzfrequenz synchronisieren...

K

Kurt

Guest
Am 26.07.2022 um 20:14 schrieb Leo Baumann:
Die Frage war, ob ich mit einem Kondensator einfach auf den Schwingkreis
des Quarzoszillators gehen kann um den mit der ext. Referenz zu
synchronisieren.

Also die Frage nach der Schaltungstechnik zum Synchronisieren.

Musst ihn halt einfach \"überfahren\".


Kurt
 
H

Helmut Schellong

Guest
On 07/25/2022 15:40, Leo Baumann wrote:
Am 24.07.2022 um 23:04 schrieb Leo Baumann:
Hi,

wie synchronisiert man den vorhanden Quarzoszillator mit einer ext. hochgenauen Referenzfrequenz bei Bedarf?

Ext. habe ich ca. 5V TTL Rechteck 50-50. Wo soll ich das über einen C einspeisen?

Hier die Schaltung mit dem Quarzoszillator:

www.leobaumann.de/vlf.png

Ich dachte so mit 15 pF bei 1 MHz auf den Kollektor vom BC237C?

Nein.

Einen Quarzoszillator habe ich bisher nicht synchronisiert.
Kann sein, daß das schwierig ist, weil ein Quarz extrem steil ist.

Ich würde in die Basisleitung einen 470R einfügen.
Dann an die Basis über einen 1nF ein Sinus einkoppeln.
Aber (zunächst) regelbar, um ein Minimum herauszufinden.

Die Referenz-Frequenz sollte möglichst wenig von der Oszillator-Frequenz entfernt sein.
(Oder von einem ganzzahligen Vielfachen aus der Sicht der Referenz.)


--
Mit freundlichen Grüßen
Helmut Schellong var@schellong.biz
http://www.schellong.de/c.htm http://www.schellong.de/c2x.htm http://www.schellong.de/c_padding_bits.htm
http://www.schellong.de/htm/bishmnk.htm http://www.schellong.de/htm/rpar.bish.html http://www.schellong.de/htm/sieger.bish.html
http://www.schellong.de/htm/audio_proj.htm http://www.schellong.de/htm/audio_unsinn.htm http://www.schellong.de/htm/tuner.htm
http://www.schellong.de/htm/string.htm http://www.schellong.de/htm/string.c.html http://www.schellong.de/htm/deutsche_bahn.htm
http://www.schellong.de/htm/schaltungen.htm http://www.schellong.de/htm/rand.htm http://www.schellong.de/htm/dragon.c.html
 
L

Leo Baumann

Guest
Am 24.07.2022 um 23:04 schrieb Leo Baumann:
Hi,

wie synchronisiert man den vorhanden Quarzoszillator mit einer ext.
hochgenauen Referenzfrequenz bei Bedarf?

Ext. habe ich ca. 5V TTL Rechteck 50-50. Wo soll ich das über einen C
einspeisen?

Hier die Schaltung mit dem Quarzoszillator:

www.leobaumann.de/vlf.png

Ich versuche das so:

5 V TTL Rechteck im Eingang
Mit dem Ausgang auf den Kollektor des BC237C

www.leobaumann.de/newsgroups/Sync.jpg

:)
 
C

Carla Schneider

Guest
Leo Baumann wrote:
Am 25.07.2022 um 15:51 schrieb Kurt:
Auf die Schnelle gesagt:
\"Nimm eine Kapazitätsdiode und bediene diese mit einer Regelspannung\"

Was soll der Scheiß denn? Danke Kurt ...

Quarze werden normalerweise zusammen mit einer Kapazitaet betrieben und
die Resonanzfrequenz kann man durch veraendern der Kapazitaet (minimal)
veraendern.
D.h. man kann das Signal des Quarzoszillators mit der Referenzfrequenz
in eine Mischstufe schicken und erhaelt dann die sehr niedrige
Differenzfrequenz die man dann mit Hilfe der Regelspannung am Kondensator
auf Null bringt, z.B. indem man die Ausgangspannung der Mischstufe
entsprechend gefiltert,verstaerkt und zu einer Gleichspannung addiert
an die Kapazitaetsdiode legt,dann hat man einen Phasenregelkreis, und der Quarzoszillator
schwingt synchron...
Nur wenn man die Synchronisierfrequenz wegnimmt ist auch die Regelspannung weg,
wirklich sinnvoll waere es nur wenn die dann wenigstens konstant gehalten werden koennte,
was die Schaltung aber komplizierter macht...
 
L

Leo Baumann

Guest
Am 27.07.2022 um 10:33 schrieb Carla Schneider:
Leo Baumann wrote:

Am 25.07.2022 um 15:51 schrieb Kurt:
Auf die Schnelle gesagt:
\"Nimm eine Kapazitätsdiode und bediene diese mit einer Regelspannung\"

Was soll der Scheiß denn? Danke Kurt ...

Quarze werden normalerweise zusammen mit einer Kapazitaet betrieben und
die Resonanzfrequenz kann man durch veraendern der Kapazitaet (minimal)
veraendern.
D.h. man kann das Signal des Quarzoszillators mit der Referenzfrequenz
in eine Mischstufe schicken und erhaelt dann die sehr niedrige
Differenzfrequenz die man dann mit Hilfe der Regelspannung am Kondensator
auf Null bringt, z.B. indem man die Ausgangspannung der Mischstufe
entsprechend gefiltert,verstaerkt und zu einer Gleichspannung addiert
an die Kapazitaetsdiode legt,dann hat man einen Phasenregelkreis, und der Quarzoszillator
schwingt synchron...
Nur wenn man die Synchronisierfrequenz wegnimmt ist auch die Regelspannung weg,
wirklich sinnvoll waere es nur wenn die dann wenigstens konstant gehalten werden koennte,
was die Schaltung aber komplizierter macht...

Ja Klasse. Ich bügel den Quarzoszi einfach an geeigneter Stelle mit der
Referenzfrequenz über :)
 
R

Rolf Bombach

Guest
Hans-Juergen Schneider schrieb:
Das muss zehn Jahre oder länger her sein.
Was mir noch eingefallen ist: Da gab es mal eine Technik, die
mit 4,433619 Mhz arbeitete. Vielleicht kannst Du bei so einem
PAL-Dekoder was abgucken.

Ein viertel Hz weniger hätte ich dir geglaubt.

--
mfg Rolf Bombach
 
R

Rolf Bombach

Guest
Leo Baumann schrieb:
Am 24.07.2022 um 23:04 schrieb Leo Baumann:
Hi,

wie synchronisiert man den vorhanden Quarzoszillator mit einer ext. hochgenauen Referenzfrequenz bei Bedarf?

Ext. habe ich ca. 5V TTL Rechteck 50-50. Wo soll ich das über einen C einspeisen?

Hier die Schaltung mit dem Quarzoszillator:

www.leobaumann.de/vlf.png

Ich versuche das so:

5 V TTL Rechteck im Eingang
Mit dem Ausgang auf den Kollektor des BC237C

www.leobaumann.de/newsgroups/Sync.jpg

Oder Emitter. Oder, wie schon vorgeschlagen, an die leicht
entkoppelte Basis.

--
mfg Rolf Bombach
 
L

Leo Baumann

Guest
Am 27.07.2022 um 22:50 schrieb Rolf Bombach:
Leo Baumann schrieb:
Am 24.07.2022 um 23:04 schrieb Leo Baumann:
Hi,

wie synchronisiert man den vorhanden Quarzoszillator mit einer ext.
hochgenauen Referenzfrequenz bei Bedarf?

Ext. habe ich ca. 5V TTL Rechteck 50-50. Wo soll ich das über einen C
einspeisen?

Hier die Schaltung mit dem Quarzoszillator:

www.leobaumann.de/vlf.png

Ich versuche das so:

5 V TTL Rechteck im Eingang
Mit dem Ausgang auf den Kollektor des BC237C

www.leobaumann.de/newsgroups/Sync.jpg

Oder Emitter. Oder, wie schon vorgeschlagen, an die leicht
entkoppelte Basis.

Ich habe den Kollektor genommen.-

Das funktioniert aber noch nicht, der Quarz läßt sich nicht stören. Ich
muss wohl den 27 pF viel größer machen.

:)
 
A

Andreas Neumann

Guest
Leo Baumann wrote:

Das funktioniert aber noch nicht, der Quarz läßt sich nicht stören. Ich
muss wohl den 27 pF viel größer machen.

Was für ein ahnungsloses Rumgehampel. Bloß nicht von Grundlagen stören
lassen!
Dabei wurde der entscheidende Hinweis längst gegeben.

> :)

Sinnlose Zeitverschwendung ist wohl lustig.
 
H

Helmut Schellong

Guest
On 07/27/2022 23:48, Leo Baumann wrote:
Am 27.07.2022 um 22:50 schrieb Rolf Bombach:
Leo Baumann schrieb:
Am 24.07.2022 um 23:04 schrieb Leo Baumann:
Hi,

wie synchronisiert man den vorhanden Quarzoszillator mit einer ext. hochgenauen Referenzfrequenz bei Bedarf?

Ext. habe ich ca. 5V TTL Rechteck 50-50. Wo soll ich das über einen C einspeisen?

Hier die Schaltung mit dem Quarzoszillator:

www.leobaumann.de/vlf.png

Ich versuche das so:

5 V TTL Rechteck im Eingang
Mit dem Ausgang auf den Kollektor des BC237C

www.leobaumann.de/newsgroups/Sync.jpg

Oder Emitter. Oder, wie schon vorgeschlagen, an die leicht
entkoppelte Basis.

Ich habe den Kollektor genommen.-

Das funktioniert aber noch nicht, der Quarz läßt sich nicht stören. Ich muss wohl den 27 pF viel größer machen.

:)

Das hatte ich vorausgesagt:

|Einen Quarzoszillator habe ich bisher nicht synchronisiert.
|Kann sein, daß das schwierig ist, weil ein Quarz extrem steil ist.

|Die Referenz-Frequenz sollte möglichst wenig von der Oszillator-Frequenz entfernt sein.


--
Mit freundlichen Grüßen
Helmut Schellong var@schellong.biz
http://www.schellong.de/c.htm http://www.schellong.de/c2x.htm http://www.schellong.de/c_padding_bits.htm
http://www.schellong.de/htm/bishmnk.htm http://www.schellong.de/htm/rpar.bish.html http://www.schellong.de/htm/sieger.bish.html
http://www.schellong.de/htm/audio_proj.htm http://www.schellong.de/htm/audio_unsinn.htm http://www.schellong.de/htm/tuner.htm
http://www.schellong.de/htm/string.htm http://www.schellong.de/htm/string.c.html http://www.schellong.de/htm/deutsche_bahn.htm
http://www.schellong.de/htm/schaltungen.htm http://www.schellong.de/htm/rand.htm http://www.schellong.de/htm/dragon.c.html
 
L

Leo Baumann

Guest
Am 27.07.2022 um 23:48 schrieb Leo Baumann:
Am 27.07.2022 um 22:50 schrieb Rolf Bombach:
Leo Baumann schrieb:
Am 24.07.2022 um 23:04 schrieb Leo Baumann:
Hi,

wie synchronisiert man den vorhanden Quarzoszillator mit einer ext.
hochgenauen Referenzfrequenz bei Bedarf?

Ext. habe ich ca. 5V TTL Rechteck 50-50. Wo soll ich das über einen
C einspeisen?

Hier die Schaltung mit dem Quarzoszillator:

www.leobaumann.de/vlf.png

Ich versuche das so:

5 V TTL Rechteck im Eingang
Mit dem Ausgang auf den Kollektor des BC237C

www.leobaumann.de/newsgroups/Sync.jpg

Oder Emitter. Oder, wie schon vorgeschlagen, an die leicht
entkoppelte Basis.

Ich habe den Kollektor genommen.-

Das funktioniert aber noch nicht, der Quarz läßt sich nicht stören. Ich
muss wohl den 27 pF viel größer machen.

So, etwas abgeändert - funktioniert ...

:)
 
H

Helmut Schellong

Guest
On 07/28/2022 15:31, Leo Baumann wrote:
Am 27.07.2022 um 23:48 schrieb Leo Baumann:
Am 27.07.2022 um 22:50 schrieb Rolf Bombach:
Leo Baumann schrieb:
Am 24.07.2022 um 23:04 schrieb Leo Baumann:
Hi,

wie synchronisiert man den vorhanden Quarzoszillator mit einer ext. hochgenauen Referenzfrequenz bei Bedarf?

Ext. habe ich ca. 5V TTL Rechteck 50-50. Wo soll ich das über einen C einspeisen?

Hier die Schaltung mit dem Quarzoszillator:

www.leobaumann.de/vlf.png

Ich versuche das so:

5 V TTL Rechteck im Eingang
Mit dem Ausgang auf den Kollektor des BC237C

www.leobaumann.de/newsgroups/Sync.jpg

Oder Emitter. Oder, wie schon vorgeschlagen, an die leicht
entkoppelte Basis.

Ich habe den Kollektor genommen.-

Das funktioniert aber noch nicht, der Quarz läßt sich nicht stören. Ich muss wohl den 27 pF viel größer machen.

So, etwas abgeändert - funktioniert ...

Vor allen Dingen ist es gar nicht mehr der Kollektor, der kontaktiert wird:
www.leobaumann.de/newsgroups/Sync.jpg
sondern der Emitter.


--
Mit freundlichen Grüßen
Helmut Schellong var@schellong.biz
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http://www.schellong.de/htm/schaltungen.htm http://www.schellong.de/htm/rand.htm http://www.schellong.de/htm/dragon.c.html
 
L

Leo Baumann

Guest
Am 28.07.2022 um 15:53 schrieb Helmut Schellong:
Vor allen Dingen ist es gar nicht mehr der Kollektor, der kontaktiert wird:
www.leobaumann.de/newsgroups/Sync.jpg
sondern der Emitter.

Ja, am Kollektor hat der Quarz die Arbeit verweigert.

:)
 
H

Helmut Schellong

Guest
On 07/28/2022 15:55, Leo Baumann wrote:
Am 28.07.2022 um 15:53 schrieb Helmut Schellong:
Vor allen Dingen ist es gar nicht mehr der Kollektor, der kontaktiert wird:
www.leobaumann.de/newsgroups/Sync.jpg
sondern der Emitter.

Ja, am Kollektor hat der Quarz die Arbeit verweigert.
Es muß die Impedanz der Synch-Anschaltung beachtet werden.
Ich selbst würde für Synch-Zwecke den Oszillatorkreis selbst
nicht direkt /berühren/ wollen.

Die kontaktierte Synch-Schaltung mit Synchsignalamplitude=0 darf das Schwingen
des Oszillators nicht oder nur vernachlässigbar beeinflussen.
Am Emitter ist das _hier_ machbar, an der Basis erst recht.

Ein synchronisierter Oszillator ist phasenstarr.
Ein Oszillator mit geregelter Kapazitätsdiode ist dies nicht!


--
Mit freundlichen Grüßen
Helmut Schellong var@schellong.biz
http://www.schellong.de/c.htm http://www.schellong.de/c2x.htm http://www.schellong.de/c_padding_bits.htm
http://www.schellong.de/htm/bishmnk.htm http://www.schellong.de/htm/rpar.bish.html http://www.schellong.de/htm/sieger.bish.html
http://www.schellong.de/htm/audio_proj.htm http://www.schellong.de/htm/audio_unsinn.htm http://www.schellong.de/htm/tuner.htm
http://www.schellong.de/htm/string.htm http://www.schellong.de/htm/string.c.html http://www.schellong.de/htm/deutsche_bahn.htm
http://www.schellong.de/htm/schaltungen.htm http://www.schellong.de/htm/rand.htm http://www.schellong.de/htm/dragon.c.html
 
L

Leo Baumann

Guest
Am 28.07.2022 um 17:39 schrieb Helmut Schellong:
On 07/28/2022 15:55, Leo Baumann wrote:
Am 28.07.2022 um 15:53 schrieb Helmut Schellong:
Vor allen Dingen ist es gar nicht mehr der Kollektor, der kontaktiert
wird:
www.leobaumann.de/newsgroups/Sync.jpg
sondern der Emitter.

Ja, am Kollektor hat der Quarz die Arbeit verweigert.


Es muß die Impedanz der Synch-Anschaltung beachtet werden.
Ich selbst würde für Synch-Zwecke den Oszillatorkreis selbst
nicht direkt /berühren/ wollen.

Die kontaktierte Synch-Schaltung mit Synchsignalamplitude=0 darf das
Schwingen
des Oszillators nicht oder nur vernachlässigbar beeinflussen.
Am Emitter ist das _hier_ machbar, an der Basis erst recht.

Ein synchronisierter Oszillator ist phasenstarr.
Ein Oszillator mit geregelter Kapazitätsdiode ist dies nicht!

Ja, ich musste etwas probieren. Ich habe die Impedanz der
Synch-Schaltung auch noch verzehnfacht.

Funktioniert jetzt prima.

Grüße
 
L

Leo Baumann

Guest
Am 28.07.2022 um 17:59 schrieb Leo Baumann:
Ja, ich musste etwas probieren. Ich habe die Impedanz der
Synch-Schaltung auch noch verzehnfacht.

Funktioniert jetzt prima.

www.leobaumann.de/vlf.png

:)
 
C

Carla Schneider

Guest
Helmut Schellong wrote:
On 07/28/2022 15:55, Leo Baumann wrote:
Am 28.07.2022 um 15:53 schrieb Helmut Schellong:
Vor allen Dingen ist es gar nicht mehr der Kollektor, der kontaktiert wird:
www.leobaumann.de/newsgroups/Sync.jpg
sondern der Emitter.

Ja, am Kollektor hat der Quarz die Arbeit verweigert.


Es muß die Impedanz der Synch-Anschaltung beachtet werden.
Ich selbst würde für Synch-Zwecke den Oszillatorkreis selbst
nicht direkt /berühren/ wollen.

Die kontaktierte Synch-Schaltung mit Synchsignalamplitude=0 darf das Schwingen
des Oszillators nicht oder nur vernachlässigbar beeinflussen.
Am Emitter ist das _hier_ machbar, an der Basis erst recht.

Ein synchronisierter Oszillator ist phasenstarr.
Ein Oszillator mit geregelter Kapazitätsdiode ist dies nicht!

Natuerlich ist er das, die Regelung sorgt dafuer dass das niederfrequente Signal
am Ausgang der Mischstufe eine konstante Gleichspannung ist.
 
H

Helmut Schellong

Guest
On 07/29/2022 14:26, Carla Schneider wrote:
Helmut Schellong wrote:

On 07/28/2022 15:55, Leo Baumann wrote:
Am 28.07.2022 um 15:53 schrieb Helmut Schellong:
Vor allen Dingen ist es gar nicht mehr der Kollektor, der kontaktiert wird:
www.leobaumann.de/newsgroups/Sync.jpg
sondern der Emitter.

Ja, am Kollektor hat der Quarz die Arbeit verweigert.


Es muß die Impedanz der Synch-Anschaltung beachtet werden.
Ich selbst würde für Synch-Zwecke den Oszillatorkreis selbst
nicht direkt /berühren/ wollen.

Die kontaktierte Synch-Schaltung mit Synchsignalamplitude=0 darf das Schwingen
des Oszillators nicht oder nur vernachlässigbar beeinflussen.
Am Emitter ist das _hier_ machbar, an der Basis erst recht.

Ein synchronisierter Oszillator ist phasenstarr.
Ein Oszillator mit geregelter Kapazitätsdiode ist dies nicht!

Natuerlich ist er das, die Regelung sorgt dafuer dass das niederfrequente Signal
am Ausgang der Mischstufe eine konstante Gleichspannung ist.

Im Kontext http://www.leobaumann.de/vlf.png :
---------------------------------------------
In einem synchronisierten Oszillator arbeitet ein anderer physikalischer Mechanismus
als in einem Oszillator, der mittels einer einstellbaren Kapazität versucht wird, auf
_genau gleicher_ Frequenz zu halten.

Den Trimm-Kondensator 4-40 pF dort kann man sich als Kapazitätsdiode vorstellen.
Es wird nie gelingen, damit eine Phasenstarre zu bewirken.


--
Mit freundlichen Grüßen
Helmut Schellong var@schellong.biz
http://www.schellong.de/c.htm http://www.schellong.de/c2x.htm http://www.schellong.de/c_padding_bits.htm
http://www.schellong.de/htm/bishmnk.htm http://www.schellong.de/htm/rpar.bish.html http://www.schellong.de/htm/sieger.bish.html
http://www.schellong.de/htm/audio_proj.htm http://www.schellong.de/htm/audio_unsinn.htm http://www.schellong.de/htm/tuner.htm
http://www.schellong.de/htm/string.htm http://www.schellong.de/htm/string.c.html http://www.schellong.de/htm/deutsche_bahn.htm
http://www.schellong.de/htm/schaltungen.htm http://www.schellong.de/htm/rand.htm http://www.schellong.de/htm/dragon.c.html
 
C

Carla Schneider

Guest
Helmut Schellong wrote:
On 07/29/2022 14:26, Carla Schneider wrote:
Helmut Schellong wrote:

On 07/28/2022 15:55, Leo Baumann wrote:
Am 28.07.2022 um 15:53 schrieb Helmut Schellong:
Vor allen Dingen ist es gar nicht mehr der Kollektor, der kontaktiert wird:
www.leobaumann.de/newsgroups/Sync.jpg
sondern der Emitter.

Ja, am Kollektor hat der Quarz die Arbeit verweigert.


Es muÃY die Impedanz der Synch-Anschaltung beachtet werden.
Ich selbst würde für Synch-Zwecke den Oszillatorkreis selbst
nicht direkt /berühren/ wollen.

Die kontaktierte Synch-Schaltung mit Synchsignalamplitude=0 darf das Schwingen
des Oszillators nicht oder nur vernachlässigbar beeinflussen.
Am Emitter ist das _hier_ machbar, an der Basis erst recht.

Ein synchronisierter Oszillator ist phasenstarr.
Ein Oszillator mit geregelter Kapazitätsdiode ist dies nicht!

Natuerlich ist er das, die Regelung sorgt dafuer dass das niederfrequente Signal
am Ausgang der Mischstufe eine konstante Gleichspannung ist.


Im Kontext http://www.leobaumann.de/vlf.png :
---------------------------------------------
In einem synchronisierten Oszillator arbeitet ein anderer physikalischer Mechanismus
als in einem Oszillator, der mittels einer einstellbaren Kapazität versucht wird, auf
_genau gleicher_ Frequenz zu halten.

Den Trimm-Kondensator 4-40 pF dort kann man sich als Kapazitätsdiode vorstellen.
Es wird nie gelingen, damit eine Phasenstarre zu bewirken.
Selbst da geht das, nehmen wir an die Referenzfrequenz ist genau 1MHz und die
die des Oszillators ist um 0.1 Hz anders, dann aendert sich der Phasenunterschied alle 10Sekunden
um 360°.
Wenn man den am Oszilloskop beobachtet kann man per Hand den Trimmer verstellen, in die falsche Richtung
aendert sich der Phasenunterschied schneller, in die richtige langsamer, wenn man ihn
genau richtig einstellt aendert er sich gar nicht mehr dann sind die Frequenzen gleich.
Aber natuerlich nicht wirklich, ein kleiner Unterschied bleibt bestimmt und der bewirkt dass
die Phasen im Laufe der Zeit wieder auseinanderlaufen, aber du kannst ja daneben sitzen und das beobachten
und wenn noetig den Kondensator immer ein bischen nachstellen. Solange du das tust
sind die beiden Signale einigermassen Phasenstarr verbunden
Eine elektronische Regelung kann das genauer.
 
S

stefan

Guest
Am 29.07.2022 um 18:54 schrieb Carla Schneider:
Helmut Schellong wrote:

On 07/29/2022 14:26, Carla Schneider wrote:

Ein synchronisierter Oszillator ist phasenstarr.
Ein Oszillator mit geregelter Kapazitätsdiode ist dies nicht!

Natuerlich ist er das, die Regelung sorgt dafuer dass das niederfrequente Signal
am Ausgang der Mischstufe eine konstante Gleichspannung ist.


Im Kontext http://www.leobaumann.de/vlf.png :
---------------------------------------------
In einem synchronisierten Oszillator arbeitet ein anderer physikalischer Mechanismus
als in einem Oszillator, der mittels einer einstellbaren Kapazität versucht wird, auf
_genau gleicher_ Frequenz zu halten.

Den Trimm-Kondensator 4-40 pF dort kann man sich als Kapazitätsdiode vorstellen.
Es wird nie gelingen, damit eine Phasenstarre zu bewirken.
Selbst da geht das, nehmen wir an die Referenzfrequenz ist genau 1MHz und die
die des Oszillators ist um 0.1 Hz anders, dann aendert sich der Phasenunterschied alle 10Sekunden
um 360°.

Es funktioniert mit jedem Parameter, der die Frequenz beeinflusst.

Stichwort PLL.

Man benötigt irgendeine Art von Phasendetektor, ein Filter und etwas, wo
man die Frequenz verändern kann, z.B. eine Kapazitätsdiode. Eventuell
reicht es schon, den Arbeitspunkt des Transistors zu verschieben.

Ein Quarzoszillator kann nur wenig in der Frequenz gezogen werden. Aber
wenn es nur darum geht, diesen mit einer genaueren Referenz zu
synchronisieren sollte das leicht möglich sein.
 

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