Nur noch eine Woche ......

H

Heinz Schmitz

Guest
Wolfgang Martens wrote:

Der kritische Punkt dürfte für jede Siedlung schon dann kommen,
wenn die Momentan-Erzeugung \"Erneuerbarer\" hinter dem
Ortsnetztrafo höher ist als der Momentanverbrauch.

Ich sehe noch nicht, wie von der Verbraucherseite eines
Ortsnetztrafos mit netzgeführten Wechselrichtern Energie auf die
Mittelspannungsseite hoch gebracht werden kann.

Die PV-Anlagen auf dessen Verbraucherseite sparen zwar Energie im
Mittelspannungsnetz, machen also die von ihnen erzeugte Energie
woanders verfügbar, aber wenn mehr erzeugt wird, als auf der
Verbrauchsseite des Ortsnetztrafos verbraucht wird, dürfte Ende
Gelände sein.

Das Problem ist nicht, die Energie über den Trafo hoch in das
Mittelspannungsnetz zu schieben, sonder das zulässige Spannungsband.

Das Netzsegment und sein z.B 2MVA Trafo ist vorschriftsmäßig so
ausgelegt, dass bei 0% Last die Ruhespannung beim Kunden 230V+x nicht
überschreitet, bei 100% am entferntesten Kunden 230V-y nicht
unterschreitet.
Wird im Segment jetzt 1000kW peak PV installiert, würde bei 0% Last
wegen der +50% Rückspeisung 230V+x erheblich überschritten, was aber
nicht sein darf.
Der VNB müsste also das Segment überdimensionierten, verkleinern oder
auf einen RONT (regelbarer Ortsnetztrafo) aufrüsten. Alles kostet
erheblich, der RONT dürfte bei Bestandsanlagen am günstigsten sein.

Nehmen wir mal an, die PV-Erzeugung wäre höher als der Verbrauch
und es wäre möglich, den Überschuss in das Mittelspannunghsnetz
heraufzudrücken. Nach welchem Signal richten sich dann die
netzgeführten Wechselrichter?

Grüße,
H.
 
T

Thomas Heger

Guest
Am 27.09.2022 um 11:02 schrieb Markus Franzke:
Am 27.09.22 um 08:41 schrieb Thomas Heger:

Alles insgesamt schaurige Ideen!

Also am 1.10. möglichst Strom sparen!!!!

Du möchtest also dieses Land

- im eiskalten Januar
- dann ohne zwei von drei AKW
- unangekündigt
- bei viel mehr Teilnehmern ähnlichen Verbrauches

in einen harten Blackout laufen lassen, weil alle Verantwortlichen das
Prinzip Hoffnung als Strategie einsetzen?

Nein, selbstverständlich will ich sowas nicht.

Daher müssen alle verfügbaren Kraftwerke umgehend wieder in Betrieb
gehen, unabhängig davon, womit sie betrieben werden.

Dann muß mit allen möglichen Mitteln versucht werden, die
Brennstoffversorgung der Bevölkerung sicherzustellen.

Insbesondere müssen alle möglicherweise nutzbaren Erdgaspipelines
umgehend wieder instand gesetzt werden und deren Funktionstüchtigkeit
dauerhaft gewährleistet werden.

Einen \'freiwilligen Stresstest in echt\', wo eventuelle ein plötzlicher
Anstieg der abgeforderten Leistung von mehreren tausend Megawatt möglich
ist, halte ich für eine absolut abartige Idee, da im Falle eines
Versagen zahlreiche Menschenleben gefährdet würden.

Man muß zumindest verhindern, dass Züge auf freier Strecke liegen
bleiben, das Menschen in der Zeit Aufzüge benutzen, dass in der Zeit
Operationen durchgeführt werden, das Menschen ohne Bargeld dastehen,
weil EC-Automaten nicht gehen etc. pp.







Heizgeräte in Massen gleichzeitig einzuschalten würde mit ziemlicher
Sicherheit das Stromnetz kollabieren lassen!


Du hast offenbar kaum Vertrauen in unser Stromnetz.
Es genügt, wenn die Netzfrequenz so weit absackt, daß die Beobachter
unruhig werden und endlich in die Hauptstadt der Bewegung melden, daß es
spätestens im Winter _absehbar_ schiefgehen wird.

Ich dachte eigentlich immer, dass München \'die Hauptstadt der Bewegung\'
wäre (oder war das Berchtesgaden?).

Und das wäre eine SUPER!!!! schlechte Idee, insbesondere am Beginn des
langen Wochenendes.


Genau. Gut erkannt. Wenn der Test uns erhellt und zu Dunkelheit führt,
wird die Tagesschau wohl ausfallen.

Nicht nur die Tagesschau wird ausfallen, sondern z.B. auch die Heizung
und das warme Wasser zum Duschen.

Auch ausfallen wird u.A.: die Beleuchtung, die Rollentreppen und
Fahrstühle, das Internet, die Funktelefone (\'händies\'), die
Alarmanlagen, die Security-cams, die Klingeln, alle elektrischen
Heizungen (und auch die meisten anderen), die \'e-Mobility\', Tankstellen,
alle U- und S-Bahnen und die meisten Fernzüge, die Flughäfen, alle
Ampeln, alle Banken und EC-Automaten, alle Ladenkassen, die
Wasserversorgung insgesamt und verschiedenes andere.

Daher sollte man versuchen, so einen \'black out\' mit allen Mitteln zu
vermeiden.

Der einzelne könnte etwa alle starken Stromverbraucher in seiner
Reichweite vorrübergehend abschalten. Das wären z.B:

Durchlauferhitzer
E-Herde und andere el. betriebene Öfen
E-Heizungen jedweder Art
Klimaanlagen
Ladevorgänge für E-Autos

Außerdem sollte man sich mit ausreichend Nahrungsmitteln, nötigen
Medikamenten, Taschenlampen o.ä (möglichst keine Kerzen!), warmen
Decken, Benzin im Tank und mit Bargeld versorgen.

Ich würde das sogar für einen kriminellen Akt halten, da durchaus Leben
durch so eine Aktion gefährdet werden könnten.

So weit wollt ihr es treiben: Duschen, Fleischverzehr, Stromnutzung ...
zum kriminellen Akt erheben. Man kann und sollte jeden Konsum
überdenken, aber auf freiwilliger Basis, durch Aufklärung und
Überzeugung - und vor allem durch leben eines Vorbildes. Gelle, Frau Lang.

Mord ist definiert als heimtückische vorsätzliche Tötung eines Menschen
aus niederen Beweggründen.

Nicht erforderlich ist, dass man das alleine macht oder das man vorhat,
einen genau definierten bestimmten Menschen zu töten.

Wenn also eine halbe Million Menschen gemeinsam einen einzelnen Menschen
töten, dann ist jeder einzelne dieser halben Million ein Mörder.

Etwa könnten Fahrstühle irgendwo hängen bleiben und dann Passagiere
darin für drei Tage festhalten. Und wenn die Dinge schlecht laufen, dann
sterben ein paar davon (was die Teilnehmer so einer Aktion zu Mördern
machen würde).

Also KEINESFALLS so einen Unsinn mitmachen!!!!!!!!!

Lieber dann im Januar im Aufzug steckenbleiben oder in einen Crash an
der ausgefallenen Ampel verwickelt werden. Schon klar.

Der Ausfall des Stromnetzes ist natürlich zu jeder Zeit fatal für eine
große Stadt und muß zu jedem Zeitpunkt verhindert werden.

Daher kann man so einen \'black out\' auch nicht vorsätzlich herbeiführen
und schon gar nicht am 1. des Monats und vor einem langen Wochenende.

TH
 
O

Ole Jansen

Guest
Am 28.09.22 um 08:45 schrieb Thomas Heger:
Der einzelne könnte etwa alle starken Stromverbraucher in seiner
Reichweite vorrübergehend abschalten.

Während des 2. Weltkrieges hat man quartierweise
den Strom stundenweise abgestellt so wie es eben gepasst hat.
Dann war halt jeder mal dran.

O.J.
 
M

Markus Franzke

Guest
Am 28.09.22 um 11:10 schrieb Ole Jansen:
Am 28.09.22 um 08:45 schrieb Thomas Heger:
Der einzelne könnte etwa alle starken Stromverbraucher in seiner
Reichweite vorrübergehend abschalten.

Während des 2. Weltkrieges hat man quartierweise
den Strom stundenweise abgestellt so wie es eben gepasst hat.
Dann war halt jeder mal dran.

O.J.

Während des 2. Weltkrieges bestanden die Verbraucher in Privathaushalten
praktisch aus Glühlampen, Tauchsiedern und einem Röhrenradio. Alles
recht robuste Gerätschaften, die ein spontanes Ausbleiben oder
Wiederherstellen der Spannung nicht weiter übelnahmen.

Wir sind heute in viel stärkerem Maß auf eine lückenlose Versorgung
angewiesen. Man kann die Zeit von damals nicht mit heute vergleichen.

M
 
O

Ole Jansen

Guest
Am 28.09.22 um 11:25 schrieb Markus Franzke:
Am 28.09.22 um 11:10 schrieb Ole Jansen:
Am 28.09.22 um 08:45 schrieb Thomas Heger:
Der einzelne könnte etwa alle starken Stromverbraucher in seiner
Reichweite vorrübergehend abschalten.

Während des 2. Weltkrieges hat man quartierweise
den Strom stundenweise abgestellt so wie es eben gepasst hat.
Dann war halt jeder mal dran.

O.J.

Während des 2. Weltkrieges bestanden die Verbraucher in Privathaushalten
praktisch aus Glühlampen, Tauchsiedern und einem Röhrenradio.

Und Heizdecken nicht zu vergessen.

Alles
recht robuste Gerätschaften, die ein spontanes Ausbleiben oder
Wiederherstellen der Spannung nicht weiter übelnahmen.

Der Einbau \"intelligenter\" Zähler stockt ja gerade etwas.
Sollte es nicht möglich sein die Nachfrage über den Preis
ausreichend zu beeinflussen wären periodische Stromausfälle bei
Privathaushalten zwar lästig aber nicht der Untergang.

Ich bin sicher dass die Politik das gerne diese in Kauf nimmt
würden wenn dadurch die wirklich kritischen Bereiche geschützt werden.
Es gibt genug Entwicklungsländer die zeigen wie es geht.

Wir sind heute in viel stärkerem Maß auf eine lückenlose Versorgung
angewiesen. Man kann die Zeit von damals nicht mit heute vergleichen.

Keine Bombenangriffe, kein Kohlemangel, keine zerstörten
Kraftwerke und Leitungen. Nur \"Klimaschutz\" der funktionierende
Kraftwerke abreißt und eine Politik die dafür Sorge trägt dass
diesen Winter alles auf Gedeih und Verderb von einer einzelnen
Gaspipeline abhängt und dabei hilft den Lieferanten nach Kräften
zu brüskieren.

Es ist zu 100% Ergebnis von Politik. Die aktuelle Katastrophe
ist künstlich, \"Alternativlosigkeit\" von Gas wurde über Jahrzehnte
gezielt herbeigemanagt und das Ergebnis wird von interessierten
Kreisen still gebilligt.

So gesehen ist es schlimmer als damals.

O.J.
 
M

Markus Franzke

Guest
Am 28.09.22 um 08:45 schrieb Thomas Heger:
Am 27.09.2022 um 11:02 schrieb Markus Franzke:
Am 27.09.22 um 08:41 schrieb Thomas Heger:

Alles insgesamt schaurige Ideen!

Also am 1.10. möglichst Strom sparen!!!!

Du möchtest also dieses Land

- im eiskalten Januar
- dann ohne zwei von drei AKW
- unangekündigt
- bei viel mehr Teilnehmern ähnlichen Verbrauches

in einen harten Blackout laufen lassen, weil alle Verantwortlichen das
Prinzip Hoffnung als Strategie einsetzen?


Nein, selbstverständlich will ich sowas nicht.

Daher müssen alle verfügbaren Kraftwerke umgehend wieder in Betrieb
gehen, unabhängig davon, womit sie betrieben werden.

Dann muß mit allen möglichen Mitteln versucht werden, die
Brennstoffversorgung der Bevölkerung sicherzustellen.

Insbesondere müssen alle möglicherweise nutzbaren Erdgaspipelines
umgehend wieder instand gesetzt werden und deren Funktionstüchtigkeit
dauerhaft gewährleistet werden.

Bis hierher einverstanden.

Einen \'freiwilligen Stresstest in echt\', wo eventuelle ein plötzlicher
Anstieg der abgeforderten Leistung von mehreren tausend Megawatt möglich
ist, halte ich für eine absolut abartige Idee, da im Falle eines
Versagen zahlreiche Menschenleben gefährdet würden.

Man muß zumindest verhindern, dass Züge auf freier Strecke liegen
bleiben, das Menschen in der Zeit Aufzüge benutzen, dass in der Zeit
Operationen durchgeführt werden, das Menschen ohne Bargeld dastehen,
weil EC-Automaten nicht gehen etc. pp.

Genau das alles wird irgendwann im Winter aber passieren. Sollte der
Test zeigen, daß die Netzfrequenz stark absinkt und erste
Lastabschaltungen erforderlich werden, hat Habeck eine klare Ansage für
die Entscheidungen der nahen Zukunft. Anders lernt er das nicht. Der
Test führt zu einer Steigerung der Versorgungssicherheit.

Heizgeräte in Massen gleichzeitig einzuschalten würde mit ziemlicher
Sicherheit das Stromnetz kollabieren lassen!


Du hast offenbar kaum Vertrauen in unser Stromnetz.
Es genügt, wenn die Netzfrequenz so weit absackt, daß die Beobachter
unruhig werden und endlich in die Hauptstadt der Bewegung melden, daß es
spätestens im Winter _absehbar_ schiefgehen wird.

Ich dachte eigentlich immer, dass München \'die Hauptstadt der Bewegung\'
wäre (oder war das Berchtesgaden?).

Die Bewegung ist umgezogen und richtet jetzt von Berlin aus Unheil an.

Und das wäre eine SUPER!!!! schlechte Idee, insbesondere am Beginn des
langen Wochenendes.


Genau. Gut erkannt. Wenn der Test uns erhellt und zu Dunkelheit führt,
wird die Tagesschau wohl ausfallen.

Nicht nur die Tagesschau wird ausfallen, sondern z.B. auch die Heizung
und das warme Wasser zum Duschen.

Ja, denk mal an.

Auch ausfallen wird u.A.: die Beleuchtung, die Rollentreppen und
Fahrstühle, das Internet, die Funktelefone (\'händies\'), die
Alarmanlagen, die Security-cams, die Klingeln, alle elektrischen
Heizungen (und auch die meisten anderen), die \'e-Mobility\', Tankstellen,
alle U- und S-Bahnen und die meisten Fernzüge, die Flughäfen, alle
Ampeln, alle Banken und EC-Automaten, alle Ladenkassen, die
Wasserversorgung insgesamt und verschiedenes andere.

Was halt alles elektrisch funktioniert. Wir können es uns vorstellen.
Deshalb darf man so ein \'Gebilde\' nicht an die Wand fahren, wie Habeck
es gerade tut.

Daher sollte man versuchen, so einen \'black out\' mit allen Mitteln zu
vermeiden.

Sag das Herrn Habeck und seinen Grünen, nicht uns.

Der einzelne könnte etwa alle starken Stromverbraucher in seiner
Reichweite vorrübergehend abschalten. Das wären z.B:

Durchlauferhitzer
E-Herde und andere el. betriebene Öfen
E-Heizungen jedweder Art
Klimaanlagen
Ladevorgänge für E-Autos

Aha. Und das ab jetzt immer?

Außerdem sollte man sich mit ausreichend Nahrungsmitteln, nötigen
Medikamenten, Taschenlampen o.ä (möglichst keine Kerzen!), warmen
Decken, Benzin im Tank und mit Bargeld versorgen.

Olle Kamellen. Aber warum keine Kerzen?

Ich würde das sogar für einen kriminellen Akt halten, da durchaus Leben
durch so eine Aktion gefährdet werden könnten.

So weit wollt ihr es treiben: Duschen, Fleischverzehr, Stromnutzung ...
zum kriminellen Akt erheben. Man kann und sollte jeden Konsum
überdenken, aber auf freiwilliger Basis, durch Aufklärung und
Überzeugung - und vor allem durch leben eines Vorbildes. Gelle, Frau
Lang.


Mord ist definiert als heimtückische vorsätzliche Tötung eines Menschen
aus niederen Beweggründen.

Es existiert der Begriff des \'allgemeinen Lebensrisikos\'. Dieses Risiko
geht man automatisch ein, wenn man morgens aufsteht und sich der Technik
anvertraut. Wenn man am Straßenverkehr teilnimmt, wenn man von anderen
zubereitete Lebensmittel zu sich nimmt und an tausenden anderen Stellen.
Die Benutzung eines Aufzugs gehört dazu.

Nicht erforderlich ist, dass man das alleine macht oder das man vorhat,
einen genau definierten bestimmten Menschen zu töten.

Wenn also eine halbe Million Menschen gemeinsam einen einzelnen Menschen
töten, dann ist jeder einzelne dieser halben Million ein Mörder.

Der Test (falls er denn stattfindet) soll bewirken, daß später weniger
Menschen gefährdet werden, indem die Politik klare Zeichen erhält, was
geht und was gefährlich ist. Schlimm genug, daß uns die Politik in ihrer
Ahnungslosigkeit in diese Situation getrieben hat. Die Bande hat keine
Ahnung und verläßt sich ersatzweise auf ebenfalls Unfähige, um dort die
Expertise einzuholen. Siehe Lauterbach.

Etwa könnten Fahrstühle irgendwo hängen bleiben und dann Passagiere
darin für drei Tage festhalten. Und wenn die Dinge schlecht laufen, dann
sterben ein paar davon (was die Teilnehmer so einer Aktion zu Mördern
machen würde).

Also KEINESFALLS so einen Unsinn mitmachen!!!!!!!!!

Lieber dann im Januar im Aufzug steckenbleiben oder in einen Crash an
der ausgefallenen Ampel verwickelt werden. Schon klar.

Der Ausfall des Stromnetzes ist natürlich zu jeder Zeit fatal für eine
große Stadt und muß zu jedem Zeitpunkt verhindert werden.

Daher kann man so einen \'black out\' auch nicht vorsätzlich herbeiführen
und schon gar nicht am 1. des Monats und vor einem langen Wochenende.

TH

Der Termin ist nicht auf meinem Mist gewachsen. Die Anregung erschien
hier bereits vor etlichen Wochen. Ich finde den Zeitpunkt aber
vergleichsweise \'wirtschaftsfreundlich\'. Ein Sonntag im Bett...

M
 
M

Markus Franzke

Guest
Am 28.09.22 um 08:32 schrieb Heinz Schmitz:
Wolfgang Martens wrote:

Der kritische Punkt dürfte für jede Siedlung schon dann kommen,
wenn die Momentan-Erzeugung \"Erneuerbarer\" hinter dem
Ortsnetztrafo höher ist als der Momentanverbrauch.

Ich sehe noch nicht, wie von der Verbraucherseite eines
Ortsnetztrafos mit netzgeführten Wechselrichtern Energie auf die
Mittelspannungsseite hoch gebracht werden kann.

Die PV-Anlagen auf dessen Verbraucherseite sparen zwar Energie im
Mittelspannungsnetz, machen also die von ihnen erzeugte Energie
woanders verfügbar, aber wenn mehr erzeugt wird, als auf der
Verbrauchsseite des Ortsnetztrafos verbraucht wird, dürfte Ende
Gelände sein.

Das Problem ist nicht, die Energie über den Trafo hoch in das
Mittelspannungsnetz zu schieben, sonder das zulässige Spannungsband.

Das Netzsegment und sein z.B 2MVA Trafo ist vorschriftsmäßig so
ausgelegt, dass bei 0% Last die Ruhespannung beim Kunden 230V+x nicht
überschreitet, bei 100% am entferntesten Kunden 230V-y nicht
unterschreitet.
Wird im Segment jetzt 1000kW peak PV installiert, würde bei 0% Last
wegen der +50% Rückspeisung 230V+x erheblich überschritten, was aber
nicht sein darf.
Der VNB müsste also das Segment überdimensionierten, verkleinern oder
auf einen RONT (regelbarer Ortsnetztrafo) aufrüsten. Alles kostet
erheblich, der RONT dürfte bei Bestandsanlagen am günstigsten sein.

Nehmen wir mal an, die PV-Erzeugung wäre höher als der Verbrauch
und es wäre möglich, den Überschuss in das Mittelspannunghsnetz
heraufzudrücken. Nach welchem Signal richten sich dann die
netzgeführten Wechselrichter?

Grüße,
H.

Wenn ich mich da mal einmischen darf.
Es wird früher oder später auf eine zentrale Synchronisation per Funk
hinauslaufen müssen.

M
 
R

Ralf Kiefer

Guest
Heinz Schmitz wrote:

Nach welchem Signal richten sich dann die
netzgeführten Wechselrichter?

Was meinst Du mit \"Signal\"?

Das europäische Verbundnetz ist ein Netz von Erdoganistan bis in die
Westsahara und Tunesien, also inkl. Deinem Ortsnetztrafo. Die Frequenz
und die Phasenlage sind überall dieselbe. Ok, ein bißchen schaukelt es,
siehe \"Wide Area Monitoring\":
https://www.swissgrid.ch/de/home/operation/grid-data/current-data.html

Gruß, Ralf
 
A

Axel Berger

Guest
Heinz Schmitz wrote:
Nach welchem Signal richten sich dann die
netzgeführten Wechselrichter?

Habe ich am Mon, 26 Sep 2022 12:07:30 +0200 in
Message-ID: <633179E2.4F2D3B86@Berger-Odenthal.De>
beantwortet.


--
/¯\\ No | Dipl.-Ing. F. Axel Berger Tel: +49/ 221/ 7771 8067
\\ / HTML | Roald-Amundsen-Straße 2a Fax: +49/ 221/ 7771 8069
 X in | D-50829 Köln-Ossendorf http://berger-odenthal.de
/ \\ Mail | -- No unannounced, large, binary attachments, please! --
 
A

Axel Berger

Guest
Markus Franzke wrote:
Wir sind heute in viel stärkerem Maß auf eine lückenlose Versorgung
angewiesen. Man kann die Zeit von damals nicht mit heute vergleichen.

Bis auf Telephon und Notruf habe ich nichts, das echte Probleme
bereitete. Lästig wär\'s schon, aber das war es in den Vierzigern auch.
Meine Eltern haben im blockierten Berlin studiert. Von solchen
Verhältnissen wäre ich auch bei stundenweisem Stromausfall hier noch
sehr weit entfernt.


--
/¯\\ No | Dipl.-Ing. F. Axel Berger Tel: +49/ 221/ 7771 8067
\\ / HTML | Roald-Amundsen-Straße 2a Fax: +49/ 221/ 7771 8069
 X in | D-50829 Köln-Ossendorf http://berger-odenthal.de
/ \\ Mail | -- No unannounced, large, binary attachments, please! --
 
S

Siegfrid Breuer

Guest
point@tipota.de (Siegfrid Breuer) schrieb:

opa-krempel@web.de (Markus Franzke) schrieb:

Es würde mich auch überhaupt nicht wundern, wenn Berlin die USA bei
der Sabotage an den Gaspipelines unterstützt hätte.

Immerhin hatte der aktuelle Amipinscher seinem Herrchen ja auch
nicht widersprochen:

http://reusenet.froehlich.priv.at/posting.php?msgid=%3CG1f+aB$UnYB@tipota.de%3E
ersatzweise:
http://al.howardknight.net/msgid.cgi?&MSGI=%3CG1f+aB$UnYB@tipota.de%3E

Korrigierte Links:

<http://reusenet.froehlich.priv.at/posting.php?msgid=%3CG1f%2BaB$UnYB@tipota.de%3E>
ersatzweise:
<http://al.howardknight.net/msgid.cgi?&MSGI=%3CG1f%2BaB$UnYB@tipota.de%3E>

--
> Dat habich zu spaet gepeilt...
[Ottmar Ohlemacher in <152z7jzv1ksjv.6cxcim3lylao$.dlg@40tude.net>]
-> das Wahrheitsministerium raet: <http://www.hinterfotz.de/boese.html> <-
und immer nur ARD+ZDF gucken: <https://www.youtube.com/watch?v=W2l2kNQhtlQ>
 
R

Rolf Bombach

Guest
Helmut Schellong schrieb:
https://www.ndr.de/nachrichten/info/Schottersteine-speichern-Windstrom-im-Hamburger-Hafen,fluessigerstrom100.html

Bereits der Titel ist falsch. Die Steine speichern keinen Strom, sondern
Wärme. Offenbar rechnet man mit einem Wirkungsgrad um 22%. Das macht
dann bereits in den Grenzkosten den Windstrom 5x teurer.
Windstrom ist das, was es gerade jetzt nicht hat, BTW.

--
mfg Rolf Bombach
 
K

Karl Schippe

Guest
On 28.09.2022 16:07, Siegfrid Breuer - fettsteißwedelnder
Arschfotzenakrobat und rheinischer Rundumfotz, der sich bevorzugt Dinge
\"in den Arsch dengelt\", die er im Anschluss \"freihändig herausziehen
kann\", Kölner Hundsfott und ans Usenet klammernder, asozialer,
ewiggrantelnder und -nörgelnder Negativling mit SS-Affinität - lötete
sich folgende Konstruktion an sein Hämorrhoidengeschwür:

http://reusenet.froehlich.priv.at/posting.php?msgid=%3CG1f+aB$UnYB@tipota.de%3E
ersatzweise:
http://al.howardknight.net/msgid.cgi?&MSGI=%3CG1f+aB$UnYB@tipota.de%3E

Korrigierte Links:

http://reusenet.froehlich.priv.at/posting.php?msgid=%3CG1f%2BaB$UnYB@tipota.de%3E
ersatzweise:
http://al.howardknight.net/msgid.cgi?&MSGI=%3CG1f%2BaB$UnYB@tipota.de%3E

Schon wieder nachsitzen müssen, wie schon in der Volksschule, Brunzblöd?
 
R

Rolf Bombach

Guest
Wolfgang Martens schrieb:
Das Problem ist nicht, die Energie über den Trafo hoch in das Mittelspannungsnetz zu schieben, sonder das zulässige Spannungsband.

Das Netzsegment und sein z.B 2MVA Trafo ist vorschriftsmäßig so ausgelegt, dass bei 0% Last die Ruhespannung beim Kunden 230V+x nicht überschreitet, bei 100% am entferntesten Kunden 230V-y nicht
unterschreitet.
Wird im Segment jetzt 1000kW peak PV installiert, würde bei 0% Last wegen der +50% Rückspeisung 230V+x erheblich überschritten, was aber nicht sein darf.

Ist das so? Nehmen wir mal 100% Last und 0% Einspeisung an. Dafür ist
der Trafo ja da. Und da sollten 230VAC-y nicht unterschritten werden.
Auch ohne Stelltrafo. Kurzschlussspannung 4%, das ist eng gekoppelt.

Hier kann man mal bisschen nachrechnen:

https://www.a-eberle.de/wp-content/uploads/2021/04/ab_lvrsys_d.pdf

--
mfg Rolf Bombach
 
H

Helmut Schellong

Guest
On 09/28/2022 16:47, Rolf Bombach wrote:
Helmut Schellong schrieb:

https://www.ndr.de/nachrichten/info/Schottersteine-speichern-Windstrom-im-Hamburger-Hafen,fluessigerstrom100.html

Bereits der Titel ist falsch. Die Steine speichern keinen Strom, sondern
Wärme. Offenbar rechnet man mit einem Wirkungsgrad um 22%. Das macht
dann bereits in den Grenzkosten den Windstrom 5x teurer.
Windstrom ist das, was es gerade jetzt nicht hat, BTW.

Ich erwarte von Journalisten keine technisch korrekten Texte.
Die sollen doch zumeist /geil-antörnend/ und populistisch schreiben...
Die sorgen auch anteilig erheblich für das seit Monaten ablaufende Affentheater.


--
Mit freundlichen Grüßen
Helmut Schellong var@schellong.biz
http://www.schellong.de/c.htm http://www.schellong.de/c2x.htm http://www.schellong.de/c_padding_bits.htm
http://www.schellong.de/htm/bishmnk.htm http://www.schellong.de/htm/rpar.bish.html http://www.schellong.de/htm/sieger.bish.html
http://www.schellong.de/htm/audio_proj.htm http://www.schellong.de/htm/audio_unsinn.htm http://www.schellong.de/htm/tuner.htm
http://www.schellong.de/htm/string.htm http://www.schellong.de/htm/string.c.html http://www.schellong.de/htm/deutsche_bahn.htm
http://www.schellong.de/htm/schaltungen.htm http://www.schellong.de/htm/math87.htm http://www.schellong.de/htm/dragon.c.html
 
T

Thomas Heger

Guest
Am 28.09.2022 um 11:47 schrieb Markus Franzke:
Am 28.09.22 um 08:45 schrieb Thomas Heger:
Am 27.09.2022 um 11:02 schrieb Markus Franzke:
Am 27.09.22 um 08:41 schrieb Thomas Heger:

Alles insgesamt schaurige Ideen!

Also am 1.10. möglichst Strom sparen!!!!

Du möchtest also dieses Land

- im eiskalten Januar
- dann ohne zwei von drei AKW
- unangekündigt
- bei viel mehr Teilnehmern ähnlichen Verbrauches

in einen harten Blackout laufen lassen, weil alle Verantwortlichen das
Prinzip Hoffnung als Strategie einsetzen?


Nein, selbstverständlich will ich sowas nicht.

Daher müssen alle verfügbaren Kraftwerke umgehend wieder in Betrieb
gehen, unabhängig davon, womit sie betrieben werden.

Dann muß mit allen möglichen Mitteln versucht werden, die
Brennstoffversorgung der Bevölkerung sicherzustellen.

Insbesondere müssen alle möglicherweise nutzbaren Erdgaspipelines
umgehend wieder instand gesetzt werden und deren Funktionstüchtigkeit
dauerhaft gewährleistet werden.

Bis hierher einverstanden.

Einen \'freiwilligen Stresstest in echt\', wo eventuelle ein plötzlicher
Anstieg der abgeforderten Leistung von mehreren tausend Megawatt möglich
ist, halte ich für eine absolut abartige Idee, da im Falle eines
Versagen zahlreiche Menschenleben gefährdet würden.

Man muß zumindest verhindern, dass Züge auf freier Strecke liegen
bleiben, das Menschen in der Zeit Aufzüge benutzen, dass in der Zeit
Operationen durchgeführt werden, das Menschen ohne Bargeld dastehen,
weil EC-Automaten nicht gehen etc. pp.

Genau das alles wird irgendwann im Winter aber passieren. Sollte der
Test zeigen, daß die Netzfrequenz stark absinkt und erste
Lastabschaltungen erforderlich werden, hat Habeck eine klare Ansage für
die Entscheidungen der nahen Zukunft. Anders lernt er das nicht. Der
Test führt zu einer Steigerung der Versorgungssicherheit.

Heizgeräte in Massen gleichzeitig einzuschalten würde mit ziemlicher
Sicherheit das Stromnetz kollabieren lassen!


Du hast offenbar kaum Vertrauen in unser Stromnetz.
Es genügt, wenn die Netzfrequenz so weit absackt, daß die Beobachter
unruhig werden und endlich in die Hauptstadt der Bewegung melden, daß es
spätestens im Winter _absehbar_ schiefgehen wird.

Ich dachte eigentlich immer, dass München \'die Hauptstadt der Bewegung\'
wäre (oder war das Berchtesgaden?).

Die Bewegung ist umgezogen und richtet jetzt von Berlin aus Unheil an.


Und das wäre eine SUPER!!!! schlechte Idee, insbesondere am Beginn des
langen Wochenendes.


Genau. Gut erkannt. Wenn der Test uns erhellt und zu Dunkelheit führt,
wird die Tagesschau wohl ausfallen.

Nicht nur die Tagesschau wird ausfallen, sondern z.B. auch die Heizung
und das warme Wasser zum Duschen.

Ja, denk mal an.

Auch ausfallen wird u.A.: die Beleuchtung, die Rollentreppen und
Fahrstühle, das Internet, die Funktelefone (\'händies\'), die
Alarmanlagen, die Security-cams, die Klingeln, alle elektrischen
Heizungen (und auch die meisten anderen), die \'e-Mobility\', Tankstellen,
alle U- und S-Bahnen und die meisten Fernzüge, die Flughäfen, alle
Ampeln, alle Banken und EC-Automaten, alle Ladenkassen, die
Wasserversorgung insgesamt und verschiedenes andere.

Was halt alles elektrisch funktioniert. Wir können es uns vorstellen.
Deshalb darf man so ein \'Gebilde\' nicht an die Wand fahren, wie Habeck
es gerade tut.


Daher sollte man versuchen, so einen \'black out\' mit allen Mitteln zu
vermeiden.

Sag das Herrn Habeck und seinen Grünen, nicht uns.


Der einzelne könnte etwa alle starken Stromverbraucher in seiner
Reichweite vorrübergehend abschalten. Das wären z.B:

Durchlauferhitzer
E-Herde und andere el. betriebene Öfen
E-Heizungen jedweder Art
Klimaanlagen
Ladevorgänge für E-Autos

Aha. Und das ab jetzt immer?


Außerdem sollte man sich mit ausreichend Nahrungsmitteln, nötigen
Medikamenten, Taschenlampen o.ä (möglichst keine Kerzen!), warmen
Decken, Benzin im Tank und mit Bargeld versorgen.

Olle Kamellen. Aber warum keine Kerzen?

Dann haben wir es nicht nur kalt und dunkel.

Nein, es fängt auch noch überall an zu brennen.

Und Alarm kann man keinen geben (da Telefon/Händie/Internet tot), was
aber weiter nichts macht, da die Feuerwehr ohnehin kein Wasser hat.

Aber wenigstens werden die Feuerwehr-Autos wohl rechtzeitig betankt
worden sein.

Leider haben die Feuerwehrleute selber das wohl nicht getan und die
U-Bahn fährt ja auch nicht.

Macht aber nichts, da die Straßen mangels Ampeln ohnehin verstopft sind
und nur noch die Krankenwagen durchkommen (mehr oder weniger).

Zu Fuß sollte man sich möglichst in so einer Zeit übrigens nicht auf die
Straße wagen (genausowenig wie mit dem Rad), weil da überall Marodeure
lauern und einem die warme Kleidung wegnehmen wollen (und das Bargeld).


Ich würde das sogar für einen kriminellen Akt halten, da durchaus Leben
durch so eine Aktion gefährdet werden könnten.

So weit wollt ihr es treiben: Duschen, Fleischverzehr, Stromnutzung ...
zum kriminellen Akt erheben. Man kann und sollte jeden Konsum
überdenken, aber auf freiwilliger Basis, durch Aufklärung und
Überzeugung - und vor allem durch leben eines Vorbildes. Gelle, Frau
Lang.


Mord ist definiert als heimtückische vorsätzliche Tötung eines Menschen
aus niederen Beweggründen.

Es existiert der Begriff des \'allgemeinen Lebensrisikos\'. Dieses Risiko
geht man automatisch ein, wenn man morgens aufsteht und sich der Technik
anvertraut. Wenn man am Straßenverkehr teilnimmt, wenn man von anderen
zubereitete Lebensmittel zu sich nimmt und an tausenden anderen Stellen.
Die Benutzung eines Aufzugs gehört dazu.

Nein, das stimmt ganz und garnicht.

Die geschilderte Situation war das vorsätzliche Herbeiführen eines
\'black-out\', wobei es in Kauf genommen wird, dass dabei Leute sterben.

Das hat mit \'Risiko\' überhaupt nichts zu tun, da es sich ja um eine
Vorsatztat handelt.

Wer also willentlich an einer Aktion teilnimmt, welche durch die
koordinierte Handlung vieler Beteilligter zum Tode einer oder mehrerer
anderen Personen führt, die mit so einem Angriff nicht rechnet und
weiter nichts schlimmes getan hat, der beteilligt sich damit an einem Mord.

Evtl. ist aber das Tatbestandsmerkmal Mordabsicht nicht gegeben und man
hätte ähnliche Delikte wie Totschlag oder fahrlässige Tötung.

Jedenfalls birgt eine Beteilligung an so einer Aktion ein Risiko in
moralischer und strafrechtlicher Hinsicht.

Nicht erforderlich ist, dass man das alleine macht oder das man vorhat,
einen genau definierten bestimmten Menschen zu töten.

Wenn also eine halbe Million Menschen gemeinsam einen einzelnen Menschen
töten, dann ist jeder einzelne dieser halben Million ein Mörder.

Der Test (falls er denn stattfindet) soll bewirken, daß später weniger
Menschen gefährdet werden, indem die Politik klare Zeichen erhält, was
geht und was gefährlich ist. Schlimm genug, daß uns die Politik in ihrer
Ahnungslosigkeit in diese Situation getrieben hat. Die Bande hat keine
Ahnung und verläßt sich ersatzweise auf ebenfalls Unfähige, um dort die
Expertise einzuholen. Siehe Lauterbach.

Es ist regelmäßig irrelevant, ob ein Mord letztlich auch einem höheren
Zweck dient oder nicht.


Etwa könnten Fahrstühle irgendwo hängen bleiben und dann Passagiere
darin für drei Tage festhalten. Und wenn die Dinge schlecht laufen, dann
sterben ein paar davon (was die Teilnehmer so einer Aktion zu Mördern
machen würde).

Also KEINESFALLS so einen Unsinn mitmachen!!!!!!!!!

Lieber dann im Januar im Aufzug steckenbleiben oder in einen Crash an
der ausgefallenen Ampel verwickelt werden. Schon klar.

Der Ausfall des Stromnetzes ist natürlich zu jeder Zeit fatal für eine
große Stadt und muß zu jedem Zeitpunkt verhindert werden.

Daher kann man so einen \'black out\' auch nicht vorsätzlich herbeiführen
und schon gar nicht am 1. des Monats und vor einem langen Wochenende.

TH


Der Termin ist nicht auf meinem Mist gewachsen. Die Anregung erschien
hier bereits vor etlichen Wochen. Ich finde den Zeitpunkt aber
vergleichsweise \'wirtschaftsfreundlich\'. Ein Sonntag im Bett...

Wie wärs mit:

ein schönes Wochenende ohne Geld

endlich mal kein Händie

ein langes Wochenende im Fahrstuhl

eine Nacht im U-Bahnschacht

ein paar Tage bei Finsterwalde im kalten ICE

Warten auf Godot (ähem Strom) an der letzten Ladesäule vor der Grenze..


TH
 
M

Markus Franzke

Guest
Am 29.09.22 um 09:19 schrieb Thomas Heger:

Wie wärs mit:

ein schönes Wochenende ohne Geld

endlich mal kein Händie

ein langes Wochenende im Fahrstuhl

eine Nacht im U-Bahnschacht

ein paar Tage bei Finsterwalde im kalten ICE

Warten auf Godot (ähem Strom) an der letzten Ladesäule vor der Grenze..


TH

Du gehst leider wieder überhaupt nicht auf den Umstand ein, daß unsere
Politik genau das Szenario mit den von dir beschriebenen Problemen aktiv
vorbereitet.

Eine Politik, die darauf _hofft_, daß das Wetter im Winter mitspielt,
damit die Energieversorgung nicht zusammenbricht...

Nachdem nun die Gasversorgung auch noch stark reduziert wurde, wird der
Blackout umso wahrscheinlicher. Der erfolgt dann unangekündigt.

Die einzige Möglichkeit, den ehrenwerten Wirtschaftsminister zur
Vernunft zu bringen, besteht darin, im Fakten zu liefern, die er nicht
mehr leugnen kann.

Ich verstehe deine Besorgnis und teile sie vollumfänglich. Trotzdem
reicht es nicht, die Augen zu verschließen und das Beste zu hoffen. Es
müssen jetzt die richtigen Entscheidungen gefällt werden.

Habeck steht jetzt vor der (sicher unangenehmen) Entscheidung, die grüne
Agenda durchzuziehen und mit hoher Wahrscheinlichkeit im Winter einen
Blackout mitzuverursachen _oder_ einzugestehen, daß die grüne Politik
Stümperwerk ist und auf jeden Fall die AKW weiterlaufen zu lassen, aber
auch die Wiederinbetriebnahme anderer Großkraftwerke vorzubereiten.

M
 
T

Thomas Heger

Guest
Am 29.09.2022 um 11:46 schrieb Markus Franzke:
Am 29.09.22 um 09:19 schrieb Thomas Heger:

Wie wärs mit:

ein schönes Wochenende ohne Geld

endlich mal kein Händie

ein langes Wochenende im Fahrstuhl

eine Nacht im U-Bahnschacht

ein paar Tage bei Finsterwalde im kalten ICE

Warten auf Godot (ähem Strom) an der letzten Ladesäule vor der Grenze..


TH



Du gehst leider wieder überhaupt nicht auf den Umstand ein, daß unsere
Politik genau das Szenario mit den von dir beschriebenen Problemen aktiv
vorbereitet.

Meine Hochachtung gegenüber Politikern hat ohnehin schon etwas gelitten.

Aber apokalyptische Situationen willentlich herbeiführen halte ich für
kriminell.

Schande und ewige Verdammnis für Jeden der es wagt, sich an sowas zu
beteilligen!


....


TH
 
H

Heinz Schmitz

Guest
Marte Schwarz wrote:

...
Das würde genau gar keinen Erkenntnisgewinn bringen, ausser, dass der
mittlere IQ in D mittlerweile sehr weit gesunken wäre und der Proll die
Überhand gewinnt.

Muss für diese Erkenntnis extra noch ein Test gemacht werden?

https://www.rnd.de/kultur/warum-olaf-scholz-und-andere-politiker-aufhoren-sollten-mit-wahlern-wie-mit-kindern-zu-sprechen-TGU4AFLWAVDZLMGUTHVRUD3GBI.html
\"25.06.2020, 15:57
Wumms, Bumms und Rumms:
Hört auf, mit Wählern wie mit Kindern zu sprechen\"

Grüße,
H.
 
M

Markus Franzke

Guest
Am 30.09.22 um 09:32 schrieb Thomas Heger:
Am 29.09.2022 um 11:46 schrieb Markus Franzke:

Du gehst leider wieder überhaupt nicht auf den Umstand ein, daß unsere
Politik genau das Szenario mit den von dir beschriebenen Problemen aktiv
vorbereitet.


Meine Hochachtung gegenüber Politikern hat ohnehin schon etwas gelitten.

Da sind wir uns einig.

Aber apokalyptische Situationen willentlich herbeiführen halte ich für
kriminell.

Das mußt du Herrn Habeck sagen. Der tut das.


Schande und ewige Verdammnis für Jeden der es wagt, sich an sowas zu
beteilligen!

Falsche Schlußfolgerung, aber du willst es nicht einsehen. Deshalb
nochmal: Irgendwann im Januar/Februar wird es passieren. Wenn die
Gasversorgung nicht mehr reicht, die Wohnungen erträglich warm zu
bekommen, werden die Menschen ihre Heizlüfter in Betrieb nehmen.
Gezwungenermaßen. Im Kinderzimmer, in der Küche, im Bad... Und das sogar
recht zeitgleich zu den bekannten Aufstehzeiten, parallel zur
Kaffeemaschine, Toaster, Aufbackbrötchen, Dusche und
Frühstücksfernsehen. Da hilft dein gesamtes Jammern und Klagen nichts.
Es wurden im ersten Halbjahr 600.000 Heizgeräte (entspricht ~0,6..1,2
GW) in Deutschland gekauft, die Lage dürfte sich im weiteren Verlauf
eher zugespitzt haben. In China werden ausschließlich für Deutschland
Heizlüfter produziert. Gleichzeitig sind hier die Verantwortlichen damit
beschäftigt, die Lage schönzureden. Frag mal die Techniker bei den
Netzbetreibern, wie die das einschätzen, nicht den völlig
ideologiezerfressenen, realitäts- und technikfernen Märchenbuchschreiber
Habeck.
Der Netzausfall wird kommen. Er wird ohne Ankündigung stattfinden, bei
richtiger Kälte. Er wird erheblich mehr Teilnehmer haben als die paar,
die morgen vielleicht am Probetag teilnehmen.
Du solltest deine Wut nicht in die falsche Richtung lenken lassen und
die Überbringer der schlechten Nachricht angreifen. Dein Feind sitzt in
Berlin, wo er es sich gutgehen läßt.

M

 

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