Einfache 3D-Druck CAT-Software?...

Marte Schwarz <marte.schwarz@gmx.de> wrote:

>Klebstoffreste gehen üblicherweise gut mit Minzöl oder Teebaumöl ab.

Ihr nehmt kein Reinigungsbenzin weil:

1. Es ueberall erhaeltlich ist?

2. Weil der Name schon vielversprechend ist?

3. Weil es funktioniert?

4. Weil das schon die Oma genutzt hat?

Olaf :)
 
Am 27.12.22 um 17:37 schrieb stefan:

Schön wäre allerdings eine Schnittstelle über die man die komplette
Zeichnung in einem Rutsch auf den Drucker laden kann um dann unabhängig
vom PC bzw. der jweiligen Schnittstelle zu drucken.

Octoprint bzw. OctoPi.
 
t-usenet@gmx.net (Martin ?rautmann) schrieb:

Ich justiere mit einem Blatt Papier. Normales 80g/m2 Druckerpapier.

Dann muss ich mal dünneres Papier probieren. Das 80 g/m2 scheint vom
Abstand her noch zu weit zu sein.

Ventillehre 0,1mm!

--
Ich denke, dass meine Ueberlegung schon fundiert ist, und ich wuerde
nichts empfehlen, was ich nicht selbst tun wuerde.
[suggeriert Ohlemacher in <43sn9u8tatelsvlf0r960t34hrn7if8fi8@4ax.com>]
-> das Wahrheitsministerium raet: <http://www.hinterfotz.de/boese.html> <-
und immer nur ARD+ZDF gucken: <https://www.youtube.com/watch?v=W2l2kNQhtlQ>
 
Am 27.12.2022 um 20:07 schrieb Hergen Lehmann:

> Octoprint bzw. OctoPi.

Die benutzen *TATAA* die USB-Schnittstelle zum Drucker. Sofern die -wie
vorstehend ausgeführt- unzuverlässig arbeitet, wird man mit Octoprint auch
keine Freude haben.

Ich habe da keine Probleme mit dem Streaming von GCode über USB, OctoPi
arbeitet unauffällig. Bei der üblichen Implementierung der USB-Schnittstelle
auf AtMega-basierten Boards muß man vorsichtig sein, die nutzen RTS für den
Reset. Wenn man z.B. von SD-Card druckt und dann extern USB verbindet und die
serielle Verbindung öffnet, wird das 3D-Drucker-Board resettet. Ich habe daher
bei einem Board den dafür zuständigen Kondensator entlötet. Beim
GCode-Streaming ist das aber egal, da wird die Verbindung aufgebaut und dann
das Programm abgespult.

Bernd
 
Bernd.Laengerich@web.de (Bernd Laengerich) schrieb:

Octoprint bzw. OctoPi.

Die benutzen *TATAA* die USB-Schnittstelle zum Drucker. Sofern die
-wie vorstehend ausgeführt- unzuverlässig arbeitet, wird man mit
Octoprint auch keine Freude haben.

Was ist eigentlich mit diesen WiFi-SDKarten? Ich hatte sowas mal
angedacht gehabt, aber dann war mir das zu bloed gewesen, Geld
auszugeben, um fuenf Meter Fussweg einzusparen, zumal Bewegung
ja gesund sein soll.

--
> Aber leider ist uns mit Schimpfen nicht geholfen.
[schimpft Ohlemacher in <c1576t83qg61gmg929csf7lag7ic0stmle@4ax.com>]
-> das Wahrheitsministerium raet: <http://www.hinterfotz.de/boese.html> <-
und immer nur ARD+ZDF gucken: <https://www.youtube.com/watch?v=W2l2kNQhtlQ>
 
Am 27.12.22 um 20:57 schrieb Bernd Laengerich:

Am 27.12.2022 um 20:07 schrieb Hergen Lehmann:

Octoprint bzw. OctoPi.

Die benutzen *TATAA* die USB-Schnittstelle zum Drucker.

Jein. Je nach Controllerboard im Drucker sind auch UART oder CAN möglich.

Meiner läuft derzeit ganz schräg über ein USB-to-CAN-Gateway, weil ich
mit dem Gedanken spiele, den dicken Kabelbaum zum Druckkopf durch CAN zu
ersetzen. Das Controllerboard läuft über diesen Umweg zumindest schon
mal zuverlässig...


Sofern die -wie
vorstehend ausgeführt- unzuverlässig arbeitet, wird man mit Octoprint
auch keine Freude haben.

Anderer USB-Controller, anderes Betriebssystem, weniger Geräte am USB.
Das kann durchaus den entscheidenden Unterschied machen.


Ich habe da keine Probleme mit dem Streaming von GCode über USB, OctoPi
arbeitet unauffällig. Bei der üblichen Implementierung der
USB-Schnittstelle auf AtMega-basierten Boards muß man vorsichtig sein,
die nutzen RTS für den Reset.

Ja. Das hat den Vorteil, das man (mit dem entsprechenden Plugin) direkt
aus Octoprint heraus neue Firmware in den ATMega flashen kann.


Wenn man z.B. von SD-Card druckt und dann
extern USB verbindet und die serielle Verbindung öffnet, wird das
3D-Drucker-Board resettet.

Wenn man OctoPi benutzt, steckt man zweckmäßigerweise gar keine SD-Karte
mehr in das Controllerboard des Druckers, sondern nutzt den Speicher auf
der SD-Karte des Raspi. Den kann man dann komfortabel vom PC aus via
Netzwerk mit Inhalt bestücken.
 
Am 07.01.2023 um 17:39 schrieb Gerald Eіscher:
Am 06.01.23 um 11:53 schrieb Eric Bruecklmeier:
Am 05.01.2023 um 23:45 schrieb Gerald Eіscher:
Am 02.01.23 um 17:59 schrieb Eric Bruecklmeier:

So, jetzt bin ich so angefixt, daß ein größeres Modell auf dem Weg zu
mir ist... ;-)

Welches? Kriege ich nun zwei Rollen? ;-)

Anycubic Vyper - aber nicht bei Reichelt erworben.

Der wäre mir zu groß, aber ansonsten sicherlich nicht schlecht.

Der Druckraum ist halt deutlich größer, die Präzision des kleinen
Monoprice scheint aber besser zu sein...

Ich stehe erst vor dem Umbau des Druckbetts auf Glasplatte, muss noch
die bereits lädierte Folie herunter reißen.

Die Folie flog bei mir am ersten Tag runter (üble Schweinerei - mit
NIGRIN 73898 und IPA ging es einigermaßen, trotzdem über 2h Arbeit).

Isopropanol löst Klebstoffreste nicht sonderlich gut, ich werde Aceton
verwenden.

Hier hatte es nur acetonfreien Nagellackentferner im Haus und der hat
noch schlechter funktioniert.... Mittlerweile habe ich aus dem Labor
einen Etikettenlöser geholt - mit dem wäre es vermutlich besser gegangen.
 
Am 27.12.2022 um 23:11 schrieb Hergen Lehmann:

> Jein. Je nach Controllerboard im Drucker sind auch UART oder CAN möglich.

Diese Konstellationen sind aber für 3D-Drucker mit USB-Schnittstelle, die man
wegen Instabilität meiden möchte, eher exotisch, oder?

> Meiner läuft derzeit ganz schräg über ein USB-to-CAN-Gateway, weil ich mit dem Gedanken spiele, den dicken Kabelbaum zum Druckkopf durch CAN zu ersetzen. Das Controllerboard läuft über diesen Umweg zumindest schon mal zuverlässig...

Klingt interessant. Mit CAN habe ich noch keine Erfahrungen, fand aber das
Prinzip recht schräge, daß man keine Ahnung hat wen man anspricht und mehrere
identische Teilnehmer nicht unterscheiden kann, bei einem Druckkopf aber eher
kein Problem. Das läuft aktuell bei mir wohl darauf hinaus, an einem Prozessor
4 Can-Transceiver anschliessen zu müssen. $Bekannter hat größeres vor, er hat
sich schon eine Can-Hydra mit drei Köpfen gebaut. Jeder Kopf hat zwei PCF8574
und acht MCP2515.

Anderer USB-Controller, anderes Betriebssystem, weniger Geräte am USB. Das
kann durchaus den entscheidenden Unterschied machen.

Es war ja von der USB-Schnittstelle zum Drucker die Rede. Das interpretierte
ich als die Schnittstelle des Druckers, nicht die des angeschlossenen PCs oder
RasPi. Wenn der PC instabil ist, dann ist natürlich klar daß man da keine
Stabilitätswunder erwarten kann. Aber dann ist jedes angeschlossene USB-Gerät
potentiell instabil. Auch der Kartenleser mit dem man die SD-Karte beschreiben
möchte.

Wenn man OctoPi benutzt, steckt man zweckmäßigerweise gar keine SD-Karte mehr
in das Controllerboard des Druckers, sondern nutzt den Speicher auf der
SD-Karte des Raspi. Den kann man dann komfortabel vom PC aus via Netzwerk mit
Inhalt bestücken.

Ja wenn. Ich bezog das allgemein auf die Drucker. Eigenständiges Drucken und
dann \"mal eben\" das USB-Kabel anschliessen und öffnen ist eben keine gute Idee
und könnte auf die Meinung \"USB zum Drucker ist instabil\" hinführen.

Bernd
 
On 2022-12-28, Bernd Laengerich <Bernd.Laengerich@web.de> wrote:
Es war ja von der USB-Schnittstelle zum Drucker die Rede. Das interpretierte
ich als die Schnittstelle des Druckers, nicht die des angeschlossenen PCs oder
RasPi. Wenn der PC instabil ist, dann ist natürlich klar daß man da keine
Stabilitätswunder erwarten kann. Aber dann ist jedes angeschlossene USB-Gerät
potentiell instabil. Auch der Kartenleser mit dem man die SD-Karte beschreiben
möchte.

Das Beschreiben der Karte dauert keine 5 Minuten, für den Druckjob muß die
USB-Verbindung über Stunden stabil laufen.

Wenn der PC sonst nichts tut, mag das gehen. Das Sanguinololu-Atmel-Board,
das früher meinen 3D-Drucker steuerte, war extrem empfindlich was ESD
angeht, mit USB-Kabel war das noch stärker. Jetzt mit dem Bigtreetech SKR
ist das stabil.

Hauptgrund war aber, daß ein Druckjob den Rechner blockiert - ich kann den
nicht mal eben neu starten, um einen neuen Kernel zu installieren, und mit
weiteren angeschlossenen USB-Seriell-Adaptern und Microcontroller-IDEs, die
alle angeschlossenen Geräte abklappern, muß man auch sehr vorsichtig sein.
Das war für mich der Grund, nur noch von SD-Karte zu drucken.

cu
Michael
 
Am 14.12.22 um 16:43 schrieb Hergen Lehmann:
- Die Druckzeiten für größere Modelle bewegen sich gerne im Bereich von
Stunden bis Tagen, bei solchen Billiggeräten mit starker Tendenz zum
oberen Ende. Während der gesamten Zeit frisst das Ding Strom, will
beaufsichtigt werden (!!) und die Wahrscheinlichkeit von Fehlern steigt
exponentiell mit der Druckzeit.

- Die Lernkurve beim 3D-Druck ist nicht zu unterschätzen.
Es dauert und kostet etliche Testdrucke, bis man die optimale
Kombination von Einstellungen für einen bestimmten Filament-Typ eines
bestimmten Fabrikats auf der eigenen Maschine gefunden hat.

Ganz so wild ist es auch nicht. Es gibt ja genügend andere die schon
Erfahrungen gemacht haben, wenn man sich an deren Erfahrungswerte hält
kann man auch schon von der ersten gekauften Rolle gute Ergebnisse
erhoffen. Mit meinem Tronxy mit 330x330+400mm³ Bauraum bin ich bisher
ganz gut gefahren. ABS wurde zwar nichts (bisher kein geschlossener
Bauraum) - aber es gibt noch andere Alternativen wie PETG wenn PLA nicht
ausreicht.

Gerald
 
Am 28.12.22 um 10:42 schrieb Bernd Laengerich:

Am 27.12.2022 um 23:11 schrieb Hergen Lehmann:

Jein. Je nach Controllerboard im Drucker sind auch UART oder CAN möglich.

Diese Konstellationen sind aber für 3D-Drucker mit USB-Schnittstelle,
die man wegen Instabilität meiden möchte, eher exotisch, oder?

UART war schon immer auf vielen 3D-Drucker-Controller-Boards zu finden.
Meist nur auf einem PIN-Header, weil nicht für größere Kabellängen
tauglich. Aber wenn man eh mit OctoPi arbeiten will, sind das halt
einfach zwei Drähte von einem Board zum anderen.

CAN scheint gerade groß in Mode zu kommen. Viele neuere
Controller-Boards (zumeist auf Basis STM32 oder RP2040) können das,
einige haben sogar das USB-to-CAN Gateway schon on Board und ersparen
damit die entsprechende Aufrüstung des RasPi.


Meiner läuft derzeit ganz schräg über ein USB-to-CAN-Gateway, weil ich
mit dem Gedanken spiele, den dicken Kabelbaum zum Druckkopf durch CAN
zu ersetzen. Das Controllerboard läuft über diesen Umweg zumindest
schon mal zuverlässig...

Klingt interessant. Mit CAN habe ich noch keine Erfahrungen, fand aber
das Prinzip recht schräge, daß man keine Ahnung hat wen man anspricht
und mehrere identische Teilnehmer nicht unterscheiden kann.

CAN kommt halt aus dem Automotive-Bereich. Dort hat es sich bewährt
(schon der in der Luftfahrt verbreitete ARINC-Bus aus den 70er Jahren
arbeitete so), nicht konkrete Teilnehmer, sondern stattdessen den Inhalt
der Nachricht zu identifizieren. Also nicht \"Nachricht von A an B\",
sondern \"hier sind aktuelle Antriebsdaten, wer sich dafür interessiert,
hört zu\". Das spart Bandbreite und verbessert die Echtzeiteigenschaften,
weil man Daten, die an mehreren Stellen gebraucht werden, nur einmal
versenden muss.

In Bezug auf 3D-Drucker ist CAN interessant, weil man so den dicken,
sperrigen, potentiell störanfälligen Kabelbaum zum Druckkopf los wird
und zugleich mehr IOs direkt vor Ort zur Verfügung hat. Und weil man mit
zunehmendem Ausbau weitere Komponenten einfach an den Bus anschließen
kann, ohne durch die begrenzten IO-Ports des zentralen Controllerboards
limitiert zu sein.


Anderer USB-Controller, anderes Betriebssystem, weniger Geräte am USB.
Das kann durchaus den entscheidenden Unterschied machen.

Es war ja von der USB-Schnittstelle zum Drucker die Rede. Das
interpretierte ich als die Schnittstelle des Druckers, nicht die des
angeschlossenen PCs oder RasPi. Wenn der PC instabil ist, dann ist [...]

Wenn USB instabil ist, passiert das zumeist im Zusammenspiel eines ganz
bestimmten Gerätes mit einem ganz bestimmten Host, gern auch unter
Einfluss zusätzlicher Komponenten wie eines Hub oder eines arg langen
Kabels. Das ein Gerät grundsätzlich nie stabil funktioniert, ist zum
Glück selten.

Und: Wenn ich direkt vom PC via USB drucke, müssen sowohl der PC als
auch die USB-Verbindung über Stunden absolut stabil laufen. Die
Wahrscheinlichkeit eines Schluckaufs ist hoch, besonders wenn parallel
auch noch am PC gearbeitet wird und/oder dieser auf die Idee kommt, in
der vermeintlichen Ruhepause Updates auszuführen.

Wenn ich hingegen über SD-Karte oder OctoPi drucke, dauert der
Datentransfer vom PC nur Sekunden. Die kritische Kommunikation während
des Drucks verbleibt Drucker-intern, was tendenziell deutlich stabiler ist.
 
Hi Gerald,
Aber wo wir schon bei schrottig sind:
Gibt es keine Lowbuget-Handdrucker? Also sowas in der Art einer
Heißklebepistole für Filament? :)

Selbstverständlich. Du hast eben das Rad neu erfunden:
https://www.amazon.de/Dikale-Drucker-Erwachsene-Geschenk-Filament/dp/B09LTX8P3X/

Horror-Preis. Ich hab die Teile zu einstelligen Euronen seinerzeit bei
ACTION gekauft. Ich verwende die gerne mit ABS-Filament bei Reparaturen
gebrochener ABS-Bauteile, um die Klebestellen zu verstärken. Das geht
sogar oft auch bei anderen gebrochenen Plastikteilen. Damit wie bei
Heißkleber Material zusätzlich auftragen und Stützstrukturen einbringen
ist wirklich praktisch, z.B. bei abgebrochenen Schraubdomen.
Oberflächen muss man abschließend mit einem Lötkolben glätten, sonst
wird das ziemlich übel rauh. Einen habe ich mir mit ein paar Dioden in
Reihe zum Motor ausgebremst, sonst ist der Vorschub selbst auf
langsamster Stufe viel zu schnell.

Marte
 
On 1/10/23 7:58 PM, Martin Τrautmann wrote:
On Tue, 10 Jan 2023 17:58:54 +0100, stefan wrote:

Ich justiere mit einem Blatt Papier. Normales 80g/m2 Druckerpapier. Das
sollte sich leicht unter dem Druckkopf durchziehen lassen aber doch
merklich Reibung haben.

Dann muss ich mal dünneres Papier probieren. Das 80 g/m2 scheint vom
Abstand her noch zu weit zu sein.

Die Köpfe der ersten Festplatten wurden gerne mit Zigarettenpapier justiert.

DoDi
 
Gerald Oppen <Gerald.Oppen@web.de> wrote:

Ganz so wild ist es auch nicht. Es gibt ja genügend andere die schon
Erfahrungen gemacht haben, wenn man sich an deren Erfahrungswerte hält
kann man auch schon von der ersten gekauften Rolle gute Ergebnisse
erhoffen.

Vielleicht was die Druckparameter angeht, aber nicht was das druckgerechte
Design angeht.

Mit meinem Tronxy mit 330x330+400mm³ Bauraum bin ich bisher
ganz gut gefahren. ABS wurde zwar nichts (bisher kein geschlossener
Bauraum) - aber es gibt noch andere Alternativen wie PETG wenn PLA nicht
ausreicht.

Mein Geheimtip ist da Woodfill. Das ist so 70-80%PLA und der Rest ist dann
wohl Holz.
Nein, die Sachen sehen hinterher nicht aus wie Ikea Schrankwand oder Omas
Eichensofa, aber sie sehen trotzdem anders gut aus im Vergleich zu PLA.
Das nimmt man einfach gerne in die Hand. Der normalerweise sichtbare
Schichtaufbau wirkt dann passend zum Material.
Woodfill ist deutlich stabiler und nochmal einfacher zu drucken als reines
PLA. Laesst sich auch gut kleben oder anders (schleifen,
Gewindeschneiden, lackieren) bearbeiten. Es ist einfach eine stete Freude.

PETG ist auch gut, aber kleben kann man da vergessen!

TPU ist auch sehr interessant weil flexibel. Es ist nicht so wie
Gummi, eher wie Leder. Allerdings nix fuer Anfaenger. ES braucht
seine Zeit bis man das im Griff hat und ich koennte mir auch
Drucker vorstellen die das wegen ihres Extruders garnicht koennen.

Oh..und noch was. Wenn alle sagen PLA ist einfach und man selbst
bekommt es nicht hin, es kann auch darin liegen das man zu billig
eingekauft hat. Es gibt da schlimmes Billigzeug.

Olaf
 
Am 10.01.2023 um 23:50 schrieb Siegfrid Breuer:
t-usenet@gmx.net (Martin ?rautmann) schrieb:

Ich justiere mit einem Blatt Papier. Normales 80g/m2 Druckerpapier.

Dann muss ich mal dünneres Papier probieren. Das 80 g/m2 scheint vom
Abstand her noch zu weit zu sein.

Ventillehre 0,1mm!

Das ist eher ungünstig, weil man nicht überall auf dem Druckbett
vernünftig rankommt. Papier ist da schon geeignet. Der Profi nimmt
angeblich Thermopapier vom Kassendrucker...

Wichtig: Immer bei voller Temperatur leveln und sicherstellen, daß die
Düse sauber ist.
 
Am 10.01.2023 um 20:42 schrieb Hergen Lehmann:

[...]

- Den Papiertest zur Kontrolle auch mal bei heißem Bett und Druckkopf
wiederholen, manche Drucker verziehen sich beim Anheizen deutlich.
Vorsicht mit den Fingern!

Nur bei Betriebstemperatur leveln, das macht die Autolevelfunktion ja
auch so...
 
Am 28.12.2022 um 10:56 schrieb Michael Schwingen:
On 2022-12-28, Bernd Laengerich <Bernd.Laengerich@web.de> wrote:
Es war ja von der USB-Schnittstelle zum Drucker die Rede. Das interpretierte
ich als die Schnittstelle des Druckers, nicht die des angeschlossenen PCs oder
RasPi. Wenn der PC instabil ist, dann ist natürlich klar daß man da keine
Stabilitätswunder erwarten kann. Aber dann ist jedes angeschlossene USB-Gerät
potentiell instabil. Auch der Kartenleser mit dem man die SD-Karte beschreiben
möchte.

Das Beschreiben der Karte dauert keine 5 Minuten, für den Druckjob muß die
USB-Verbindung über Stunden stabil laufen.

Genau das ist das Problem.

Wenn der PC sonst nichts tut, mag das gehen. Das Sanguinololu-Atmel-Board,
das früher meinen 3D-Drucker steuerte, war extrem empfindlich was ESD
angeht, mit USB-Kabel war das noch stärker. Jetzt mit dem Bigtreetech SKR
ist das stabil.

Das Sanguinololu Board hatte ich auch. Hab dann auf Ramps umgestellt
aber damit war das Problem nicht behoben.

Ich hatte den UART-Treiber der PC-Software in Verdacht die über einen
virtuellen COM-Port mit dem Controller des 3D-Druckers kommuniziert.

Ich selbst entwickle Microcontroller Systeme mit FTDI, CH340 oder direkt
USB mit dem STM32 und dazu die PC-Software (Delphi) die mit den Geräten
kommuniziert. Da sind mir solche Probleme wie mit den 3D-Druckern noch
nicht aufgefallen.

Hauptgrund war aber, daß ein Druckjob den Rechner blockiert - ich kann den
nicht mal eben neu starten, um einen neuen Kernel zu installieren, und mit
weiteren angeschlossenen USB-Seriell-Adaptern und Microcontroller-IDEs, die
alle angeschlossenen Geräte abklappern, muß man auch sehr vorsichtig sein.
Das war für mich der Grund, nur noch von SD-Karte zu drucken.

Ist ein Argument, aber normalerweise hat man genügend PCs rumstehen ;-)

Momentan hab ich die Drucker in der Halle stehen. Ich muss vom Büro aus
ca. 100m laufen um die SD-Karte in den Drucker zu stecken. Da steht auch
ein PC, aber den benutze ich dafür nicht mehr. Produktionsdateien am PC
erstellen, auf SD-Karte kopieren und zum Drucker bringen.

Zu Beginn war der direkte Anschluss am PC ganz praktisch um mal eben was
auszuprobieren, z.B. verschiedene Druckparameter testen oder Druckbett
nivelieren, Motoren testen etc. Das ist aber inzwischen alles kein
großes Problem mehr.
 
Jürgen Hüser <dg7gj@gmx.de> wrote:

> Mit FreeCAD die letzten Tage gekämpft und Fortschritte gemacht.

Ich kann folgenden Youtube-Kanal empfehlen:
https://www.youtube.com/@flowwiescorner Da gibts nicht nur
FreeCAD-Content, aber das, was er da zeigt, hat _mir_ echt gut geholfen.

> https://www.reichelt.de/3d-drucker-mp-select-mini-v2-select-mini-v2-p336876.html?&nbc=1

Ich würde nicht mit dem allerbilligsten Drucker anfangen. Ich hab
https://www.amazon.de/gp/product/B09F8RVNW7/ den es inzwischen nicht
mehr gibt, aber das ist IMHO so die 400-Euro-Klasse mit der auch
Anfänger halbwegs frustfrei starten können.

Und wie schon geschrieben: Steht er erstmal da merkst Du was Dir
schon immer inm der Werkstatt gefehlt hat. :) Ich dachte auch bis
letztes Jahr \"überflüssiges Zeug\", ich wurde aus hier nicht zu
diskutierenden Gründen quasi \"gezwungen\" Einen anzuschaffen und habe
das nicht bereut.

Tschau, Jörg
 
Am 23.12.2022 um 00:01 schrieb Peter Heirich:
stefan wrote:


Inzwischen drucke ich auf magnetische Gummimatten. Die bestehen aus
zwei Folien,
eine, die man auf das Alu-Druckbett aufklebt und die zweite, die
magnetisch auf
der ersten hält.

Probleme mit dem Wärmeübergang?

Nein, aber ich habe inzwischen auch von ABS auf PLA umgestellt. Das ist
um einiges unkomplizierter, vor allem heben sich die Ecken des
Werkstücks nicht mehr so leicht ab.

Ich könnte mir vorstellen. das ähnlich zu machen, jedoch das Glasbett
magnetisch \"festzukleben\". Jetzt habe ich mechanische Federklammern in
Benutzung.

Ich hab die Glasscheibe auch mit \"Foldback\" Klammern fixiert. Ist nur
blöd, wenn der Druckkopf dagegen fährt. Die Glasplatte magnetisch zu
fixieren klingt interessant.

Immerhin kann ich bei zu fest klebenden Objekten inzwischem das Glasbett
abnehmen und in den Backofen stellen, dann geht das Objekt sicher
runter. Zuvor u.u. Fön von unten.

Mit einem genauen Spacer könnte man gar alternativ Glasbett oder
Plastefolie wählem, ohne u.U. neu Justieren zu müssen.
 
Am 15.12.2022 um 18:43 schrieb Gerald Eіscher:
Am 14.12.22 um 19:16 schrieb Eric Bruecklmeier:
Am 14.12.2022 um 18:57 schrieb Gerald Eіscher:
Am 14.12.22 um 16:43 schrieb Hergen Lehmann:
Am 14.12.22 um 15:01 schrieb Jürgen Hüser:

Wenn ich mir dagegen das anschaue:

https://www.reichelt.de/3d-drucker-mp-select-mini-v2-select-mini-v2-p336876.html?&nbc=1

Den ich kürzlich gekauft habe.


ich jetzt eben auch ;-) Dein Beitrag hat mich spontan überzeugt...

Ich werde Reichelt eine Provision verrechnen, eine Rolle Filament sollte
drin sein ;-)

So, jetzt bin ich so angefixt, daß ein größeres Modell auf dem Weg zu
mir ist... ;-)
 

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