Was ist das für eine USB-Buchse?...

R

Rolf Bombach

Guest
Thomas Prufer schrieb:
Und de war noch ne Schublade mit -zig Netzteilen von 3,6 (NC-Akkus?) bis 24
Volt, AC, DC, gleichgerichtet ungeglättet, teilweise mit mehreren Spannungen an
einem mehrpoligen, alles wild durcheinander.

Sony ab 3 V.

So zwischen 9 und 19 V auch gern in 0.5 V Stufen.

Bei Sennheiser wird\'s dann wirklich verwirrend.

Und vorallem, Überraschung, Überraschung, manchmal mit
Minus innen. Besonders bei Brother P-touch und so.

--
mfg Rolf Bombach
 
G

Gerrit Heitsch

Guest
On 11/26/22 19:03, Rolf Bombach wrote:
Christian Weisgerber schrieb:

Ja, man hat viele der alten Schnittstellen in der Praxis auch im
Betrieb umgesteckt, obwohl sie nicht dafür gebaut waren. Gelegentlich
gab das Tränen.

Eigentlich sollten die diversen RS-232 hotplug-fähig sein.
Die sündhaft teuren DEC-Monitore hatten an den Anschlüssen
keine einzige Schutzdiode oder dergleichen. Direkt in einen
komplizierteren Chip rein.

Siche? Normalerweise hatte man damals an der RS232 je einen 75188/MC1488
und 75189/MC1489 für die Pegelanpassung. Erst dann gings in den UART.

Gerrit
 
H

Hanno Foest

Guest
On 26.11.22 18:59, Rolf Bombach wrote:

Was mir gerade einfällt: Hieß es nicht mal, USB würde mit dem
Kabel-/Stecker-Gewirr aufräumen? So wie „digital“ mal etwas „Gutes“
verhieß?

Oder sage ich damit womöglich fast schon Jehova?!

Das ist doch \"normal\", im Sinne von normaler Wahnsinn.
\"Es herrscht ein Wirrwarr an Standards, jetzt schaffen wir
zur Vereinfachung einen neuen.\"

https://xkcd.com/927/

Hanno

--
The modern conservative is engaged in one of man\'s oldest exercises in
moral philosophy; that is, the search for a superior moral justification
for selfishness.
- John Kenneth Galbraith
 
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Rolf Bombach

Guest
Gerrit Heitsch schrieb:
On 11/26/22 19:03, Rolf Bombach wrote:
Christian Weisgerber schrieb:

Ja, man hat viele der alten Schnittstellen in der Praxis auch im
Betrieb umgesteckt, obwohl sie nicht dafür gebaut waren. Gelegentlich
gab das Tränen.

Eigentlich sollten die diversen RS-232 hotplug-fähig sein.
Die sündhaft teuren DEC-Monitore hatten an den Anschlüssen
keine einzige Schutzdiode oder dergleichen. Direkt in einen
komplizierteren Chip rein.

Siche? Normalerweise hatte man damals an der RS232 je einen 75188/MC1488 und 75189/MC1489 für die Pegelanpassung. Erst dann gings in den UART.

Weiss nicht mehr. Einen MC1489 killt es nicht so schnell.
Im Zusammenhang mit der MicroVAX(?) sind laufend die Monitore
verreckt wegen offensichtlich zu, äh, ökonomisch konstruiertem
Anschluss. Es gab mächtig Ärger mit DEC, welche sich uneinsichtig
zeigte. Die waren da schon auf dem absteigenden Ast. Kollegen
hatten bei DEC Schweiz eine Stelle gefunden und erzählten so
einiges über katastrophales Management.

--
mfg Rolf Bombach
 
G

Gerrit Heitsch

Guest
On 11/26/22 23:43, Rolf Bombach wrote:
Gerrit Heitsch schrieb:
On 11/26/22 19:03, Rolf Bombach wrote:
Christian Weisgerber schrieb:

Ja, man hat viele der alten Schnittstellen in der Praxis auch im
Betrieb umgesteckt, obwohl sie nicht dafür gebaut waren. Gelegentlich
gab das Tränen.

Eigentlich sollten die diversen RS-232 hotplug-fähig sein.
Die sündhaft teuren DEC-Monitore hatten an den Anschlüssen
keine einzige Schutzdiode oder dergleichen. Direkt in einen
komplizierteren Chip rein.

Siche? Normalerweise hatte man damals an der RS232 je einen
75188/MC1488 und 75189/MC1489 für die Pegelanpassung. Erst dann gings
in den UART.

Weiss nicht mehr. Einen MC1489 killt es nicht so schnell.

Es gab damals Multi-I/O-Karten für ISA wo der Hersteller die Treiber
gleich in den IC mit integriert hatte. Die sind allerdings auch
gestorben wie die Fliegen. Man hat aber gelernt, danach kamen wieder
Karten mit externen Treibern, gerne der 75232 weil man dort nur 1 Chip
brauchte.


Im Zusammenhang mit der MicroVAX(?) sind laufend die Monitore
verreckt wegen offensichtlich zu, äh, ökonomisch konstruiertem
Anschluss. Es gab mächtig Ärger mit DEC, welche sich uneinsichtig
zeigte. Die waren da schon auf dem absteigenden Ast. Kollegen
hatten bei DEC Schweiz eine Stelle gefunden und erzählten so
einiges über katastrophales Management.

Das ist schn möglich, aber ich kann mir nicht vorstellen, daß bei DEC
die Auflagen hoch genug waren, daß sich ein eigener Chip lohnte.

Gerrit
 
W

Wolfgang Allinger

Guest
On 26 Nov 22 at group /de/sci/electronics in article tlu4qo$1fi53$1@dont-email.me
<rolfnospambombach@invalid.invalid> (Rolf Bombach) wrote:

Gerrit Heitsch schrieb:
On 11/26/22 19:03, Rolf Bombach wrote:
Christian Weisgerber schrieb:

Ja, man hat viele der alten Schnittstellen in der Praxis auch im
Betrieb umgesteckt, obwohl sie nicht dafür gebaut waren. Gelegentlich
gab das Tränen.

Eigentlich sollten die diversen RS-232 hotplug-fähig sein.
Die sündhaft teuren DEC-Monitore hatten an den Anschlüssen
keine einzige Schutzdiode oder dergleichen. Direkt in einen
komplizierteren Chip rein.

Siche? Normalerweise hatte man damals an der RS232 je einen 75188/MC1488
und 75189/MC1489 für die Pegelanpassung. Erst dann gings in den UART.

oder sogar mit ein paar Transen, Widerlingen und Dioden von 60/24 V auf
TTL umgesetzt.

Weiss nicht mehr. Einen MC1489 killt es nicht so schnell.
Im Zusammenhang mit der MicroVAX(?) sind laufend die Monitore
verreckt wegen offensichtlich zu, äh, ökonomisch konstruiertem
Anschluss. Es gab mächtig Ärger mit DEC, welche sich uneinsichtig
zeigte. Die waren da schon auf dem absteigenden Ast. Kollegen
hatten bei DEC Schweiz eine Stelle gefunden und erzählten so
einiges über katastrophales Management.

Selten(1) einen arroganteren Haufen erlebt!
DEC der Kunde ist König,
aber DEC ist der Kaiser!

(1) UUUPS, SIEMENS, BOSCH, AEG, IBM, Microsoft, hp, SAP usw.usf. verjässe,
Altersschwachsinn :)




Saludos (an alle Vernünftigen, Rest sh. sig)
Wolfgang

--
Ich bin in Paraguay lebender Trollallergiker :) reply Adresse gesetzt!
Ich diskutiere zukünftig weniger mit Idioten, denn sie ziehen mich auf
ihr Niveau herunter und schlagen mich dort mit ihrer Erfahrung! :p
(lt. alter usenet Weisheit) iPod, iPhone, iPad, iTunes, iRak, iDiot
 
W

Wolfgang Allinger

Guest
On 27 Nov 22 at group /de/sci/electronics in article tlv3um$sc9$1@news.bawue.net
<gerrit@laosinh.s.bawue.de> (Gerrit Heitsch) wrote:

On 11/26/22 23:43, Rolf Bombach wrote:
Gerrit Heitsch schrieb:
On 11/26/22 19:03, Rolf Bombach wrote:
Christian Weisgerber schrieb:

Ja, man hat viele der alten Schnittstellen in der Praxis auch im
Betrieb umgesteckt, obwohl sie nicht dafür gebaut waren. Gelegentlich
gab das Tränen.

Eigentlich sollten die diversen RS-232 hotplug-fähig sein.
Die sündhaft teuren DEC-Monitore hatten an den Anschlüssen
keine einzige Schutzdiode oder dergleichen. Direkt in einen
komplizierteren Chip rein.

Siche? Normalerweise hatte man damals an der RS232 je einen
75188/MC1488 und 75189/MC1489 für die Pegelanpassung. Erst dann gings
in den UART.

Weiss nicht mehr. Einen MC1489 killt es nicht so schnell.

Es gab damals Multi-I/O-Karten für ISA wo der Hersteller die Treiber
gleich in den IC mit integriert hatte. Die sind allerdings auch
gestorben wie die Fliegen. Man hat aber gelernt, danach kamen wieder
Karten mit externen Treibern, gerne der 75232 weil man dort nur 1 Chip
brauchte.

Im Zusammenhang mit der MicroVAX(?) sind laufend die Monitore
verreckt wegen offensichtlich zu, äh, ökonomisch konstruiertem
Anschluss. Es gab mächtig Ärger mit DEC, welche sich uneinsichtig
zeigte. Die waren da schon auf dem absteigenden Ast. Kollegen
hatten bei DEC Schweiz eine Stelle gefunden und erzählten so
einiges über katastrophales Management.

Das ist schn möglich, aber ich kann mir nicht vorstellen, daß bei DEC
die Auflagen hoch genug waren, daß sich ein eigener Chip lohnte.

DEC hatte jede Menge propietärer Chips, angefangen bei CPU, Peripherie,
Memory..., BootPROMs (eigenes pinning oder gar komplett DEC?)

Um mal was (fast) positives zu DEC zu schreiben:
Es gibt mindigens 2 Stufen der Geheimhaltung:
1. nix veröffentlichen
2. alles veröffentlichen wie DEC

In meiner ca. 10 Jahre DEC Zeit gab es keinen Tag, an dem ich in deren
kilometerlangen Docu nicht das gefunden habe, was ich gerade suchte, dafür
aber was gefunden habe, was ich vor Wochen bitterlich gebraucht hätte!



Saludos (an alle Vernünftigen, Rest sh. sig)
Wolfgang

--
Ich bin in Paraguay lebender Trollallergiker :) reply Adresse gesetzt!
Ich diskutiere zukünftig weniger mit Idioten, denn sie ziehen mich auf
ihr Niveau herunter und schlagen mich dort mit ihrer Erfahrung! :p
(lt. alter usenet Weisheit) iPod, iPhone, iPad, iTunes, iRak, iDiot
 
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Rolf Bombach

Guest
Wolfgang Allinger schrieb:
Um mal was (fast) positives zu DEC zu schreiben:
Es gibt mindigens 2 Stufen der Geheimhaltung:
1. nix veröffentlichen
2. alles veröffentlichen wie DEC

In meiner ca. 10 Jahre DEC Zeit gab es keinen Tag, an dem ich in deren
kilometerlangen Docu nicht das gefunden habe, was ich gerade suchte, dafür
aber was gefunden habe, was ich vor Wochen bitterlich gebraucht hätte!

Kenn ich. Kilo/quadratmeterweise Schaltpläne in einem Format, dass nicht
auf einem Arbeitstisch platz hat.
Generell war aber die Hardware (für die Zeit und relativ gesehen) sehr
stabil und dauerhaft. Eine PDP-8 oder LSI-11 hat durchaus 20 Jahre
durchgehalten. Im Gegensatz zu IBM war die Hardware auch für Raum-
temperaturen bis 35 oder gar 40 °C spezifiziert. Man hätte also
viele Klimaanlagen gar nicht gebraucht. Das war auch ein Verkaufs-
argument. Hat allerdings in USA nicht verfangen, dort hat man aus
weltanschaulichen Gründen eher 16 °C in Computerräumen.

--
mfg Rolf Bombach
 

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