DDS20-Board mit neuem Gehäuse - Kalibrierung...

L

Leo Baumann

Guest
haha,

Der nicht kalibrierte 50 MHz-Oszillator auf dem ELV-DDS20-Board ist mit
einer Genauigkeit von 50 ppm angegeben.

Nachdem ich das Board vor zwei Tagen in ein Gehäuse eingebaut habe, war
eine neue Kalibrierung des Oszillators fällig.

Bei dem Board wird die Kalibrierung des Oszillators per Eingabe gemacht.

Dazu habe ich beobachtet, wie lange die Aufwärmzeit des Boards ist, bis
sich die ausgegebene Frequenz von 10 MHz bei Raumtemperatur nicht mehr
ändert.

Das waren ziemlich genau 12 Stunden und es stellte sich ein Fehler von
3.4 ppm ein (bei angeblich 10 MHz werden gemessen 9.999966 MHz ausgegeben).

Die Kalibrierung geht jetzt folgendermaßen, f_Osz_neu=9.999966 MHz/10
MHz x 50 MHz = 49999830 MHz

Diese Frequenz wird dem uC als neue Oszillatorfrequen durch Eingabe
zugewiesen.

Nun ergeben sich bei eingestellten 10 MHz Ausgabefrequenz tatsächlich 10
MHz am Ausgang.-

MAN ACHTE DRAUF: 12 STUNDEN AUFWÄRMZEIT !!!
 
R

Roland Krause

Guest
Am 08.07.22 um 20:32 schrieb Leo Baumann:
haha,

Der nicht kalibrierte 50 MHz-Oszillator auf dem ELV-DDS20-Board ist mit
einer Genauigkeit von 50 ppm angegeben.

Nachdem ich das Board vor zwei Tagen in ein Gehäuse eingebaut habe, war
eine neue Kalibrierung des Oszillators fällig.

Bei dem Board wird die Kalibrierung des Oszillators per Eingabe gemacht.

Dazu habe ich beobachtet, wie lange die Aufwärmzeit des Boards ist, bis
sich die ausgegebene Frequenz von 10 MHz bei Raumtemperatur nicht mehr
ändert.

Das waren ziemlich genau 12 Stunden und es stellte sich ein Fehler von
3.4 ppm ein (bei angeblich 10 MHz werden gemessen 9.999966 MHz ausgegeben).

Die Kalibrierung geht jetzt folgendermaßen, f_Osz_neu=9.999966 MHz/10
MHz x 50 MHz = 49999830 MHz

Diese Frequenz wird dem uC als neue Oszillatorfrequen durch Eingabe
zugewiesen.

Nun ergeben sich bei eingestellten 10 MHz Ausgabefrequenz tatsächlich 10
MHz am Ausgang.-

MAN ACHTE DRAUF: 12 STUNDEN AUFWÄRMZEIT !!!
Für \"hochgenau\" gab es früher mal Quarzöfen. Damit gehts bestimmt
schneller :)

--
Roland - roland.krause9@freenet.de
 
L

Leo Baumann

Guest
Am 11.07.2022 um 19:31 schrieb Roland Krause:
> Für \"hochgenau\" gab es früher mal Quarzöfen. Damit gehts bestimmt schneller

Ja, ich habe mir das Board angesehen. Darauf ist ein rechteckiger
Oszillator im Gehäuse. Ich will das Board nicht zerstören, das gibt es
nicht mehr, sonst hätte ich versucht einen TCXO statt des Oszillators
einzubauen (hätten die bei der Konstruktion auch machen können).

:)
 
R

Roland Krause

Guest
Am 11.07.22 um 19:51 schrieb Leo Baumann:
Am 11.07.2022 um 19:31 schrieb Roland Krause:
Für \"hochgenau\" gab es früher mal Quarzöfen. Damit gehts bestimmt
schneller

Ja, ich habe mir das Board angesehen. Darauf ist ein rechteckiger
Oszillator im Gehäuse. Ich will das Board nicht zerstören, das gibt es
nicht mehr, sonst hätte ich versucht einen TCXO statt des Oszillators
einzubauen (hätten die bei der Konstruktion auch machen können).

:)

So einen Oszillator habe ich mal bei einem 386SX ausgetauscht (von 16 ->
20MHz), war recht einfach.

--
Roland - roland.krause9@freenet.de
 
O

Olaf Schultz

Guest
Am 11.07.22 um 20:05 schrieb Roland Krause:
Am 11.07.22 um 19:51 schrieb Leo Baumann:
Am 11.07.2022 um 19:31 schrieb Roland Krause:
Für \"hochgenau\" gab es früher mal Quarzöfen. Damit gehts bestimmt
schneller

Ja, ich habe mir das Board angesehen. Darauf ist ein rechteckiger
Oszillator im Gehäuse. Ich will das Board nicht zerstören, das gibt es
nicht mehr, sonst hätte ich versucht einen TCXO statt des Oszillators
einzubauen (hätten die bei der Konstruktion auch machen können).

:)

So einen Oszillator habe ich mal bei einem 386SX ausgetauscht (von 16 -
20MHz), war recht einfach.

80286 (IBM AT02 Original) 6>8 ;-)

Olaf
 
R

Roland Krause

Guest
Am 11.07.22 um 19:51 schrieb Leo Baumann:
Am 11.07.2022 um 19:31 schrieb Roland Krause:
Für \"hochgenau\" gab es früher mal Quarzöfen. Damit gehts bestimmt
schneller

Ja, ich habe mir das Board angesehen. Darauf ist ein rechteckiger
Oszillator im Gehäuse. Ich will das Board nicht zerstören, das gibt es
nicht mehr, sonst hätte ich versucht einen TCXO statt des Oszillators
einzubauen (hätten die bei der Konstruktion auch machen können).

:)
Unter Umständen genügt auch eine bessere Durchlüftung des Gehäuses.

--
Roland - roland.krause9@freenet.de
 
R

Rolf Bombach

Guest
Leo Baumann schrieb:
Der nicht kalibrierte 50 MHz-Oszillator auf dem ELV-DDS20-Board ist mit einer Genauigkeit von 50 ppm angegeben.

Nachdem ich das Board vor zwei Tagen in ein Gehäuse eingebaut habe, war eine neue Kalibrierung des Oszillators fällig.

Bei dem Board wird die Kalibrierung des Oszillators per Eingabe gemacht.

Dazu habe ich beobachtet, wie lange die Aufwärmzeit des Boards ist, bis sich die ausgegebene Frequenz von 10 MHz bei Raumtemperatur nicht mehr ändert.

Das waren ziemlich genau 12 Stunden und es stellte sich ein Fehler von 3.4 ppm ein (bei angeblich 10 MHz werden gemessen 9.999966 MHz ausgegeben).

Das ist schon eigenartig. Erklärung? Ist da ein thermischer Gradient das
Problem? Die thermische Trägheit kann doch nicht so gross sein. Das geht
ja schon in Richtung Alterung. Da wird ein Einlaufen von mehreren Monaten
empfohlen.

--
mfg Rolf Bombach
 

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