Erfahrungen mit Pkw Solar-Lader?...

P

Peter Heirich

Guest
Normalerweise fahre ich bisher gelegentlich zum EDEKA. Der hat Ladesäulen
für E-Autos, die aber auch eine normale Schukodose haben.

Ich stelle mich dann 3 Parkplätze weiter hin, denn vor den Säulem ist für
E-Autos reserviert. Dann 25 m Verlängerungskabel und das CTEK für 3-4
Stunden an die Batterie, um diese wieder aufzuladen, denn im
Kurzstreckenverkehr ist die Ladebilanz über die Lichtmaschine leider
negativ.

Dummerweise hat sich unlängst ein E-Auto Besitzer erregt, weil ich da
Strom gezogen habe.

In meiner Wohnung ist das schwierieg, weil Parkplatz meist > 100 m entfernt.

Jetzt sind mir bei Pearl ein Solarlader 12V 10 W aufgefallen. Auch Amazon
bietet so etwas von 2,5 - 10 W.

Ziel: Die Selbstentladung der Batterie ausgleichen, u.U. noch ein kleins
bischen mehr.

Hat jemand Erfahrungen mit so einem Solarlader, insbesondere wenn die
Solarzellen im Innenraum (Amaturenbrett), also hinter der Frontscheibe
liegen, deren Lichtdurchlässigkeit für energiereiches Licht fraglich ist?

Ich habe 12V 42Ah im Auto, etwa 0,4 A wären wohl gut.

Peter
 
R

Rolf Bombach

Guest
Peter Heirich schrieb:
Jetzt sind mir bei Pearl ein Solarlader 12V 10 W aufgefallen. Auch Amazon bietet so etwas von 2,5 - 10 W.

Ziel: Die Selbstentladung der Batterie ausgleichen, u.U. noch ein kleins bischen mehr.

Sind das 10 W peak? So gerundete Daumenregel: Für 10 W Dauerleistung brauche ich 100 W_p
und für 100 W_p unter weniger günstigen Umständen 1 m² Modul.

Hat jemand Erfahrungen mit so einem Solarlader, insbesondere wenn die Solarzellen im Innenraum (Amaturenbrett), also hinter der Frontscheibe liegen, deren Lichtdurchlässigkeit für energiereiches
Licht fraglich ist?

Ich habe 12V 42Ah im Auto, etwa 0,4 A wären wohl gut.

Also 5 W. Das braucht dann schon ein, äh, deutlich erkennbares PV-Modul.

--
mfg Rolf Bombach
 
A

Andreas Neumann

Guest
Peter Heirich wrote:

[...] 3-4
Stunden an die Batterie, um diese wieder aufzuladen, denn im
Kurzstreckenverkehr ist die Ladebilanz über die Lichtmaschine leider
negativ.
[...]
Ziel: Die Selbstentladung der Batterie ausgleichen, u.U. noch ein kleins
bischen mehr.
[...]etwa 0,4 A wären wohl gut.

Ich traue mich zu wetten, daß Dein Problem ein ganz anderes ist, welches mit
dem Pearl-Teil nicht zu lösen ist.
 
G

Gregor Szaktilla

Guest
Am 29.11.22 um 20:12 schrieb Andreas Neumann:
Peter Heirich wrote:
[...] 3-4
Stunden an die Batterie, um diese wieder aufzuladen, denn im
Kurzstreckenverkehr ist die Ladebilanz über die Lichtmaschine leider
negativ.
[...]
Ziel: Die Selbstentladung der Batterie ausgleichen, u.U. noch ein kleins
bischen mehr.
[...]etwa 0,4 A wären wohl gut.
Ich traue mich zu wetten, daß Dein Problem ein ganz anderes ist, ...

.... das da wäre?

Gruß

Gregor


--
Sehrsehr! Vielviel!

Jaja.
 
A

Andreas Neumann

Guest
Gregor Szaktilla wrote:

Am 29.11.22 um 20:12 schrieb Andreas Neumann:
Peter Heirich wrote:
[...] 3-4
Stunden an die Batterie, um diese wieder aufzuladen, denn im
Kurzstreckenverkehr ist die Ladebilanz über die Lichtmaschine leider
negativ.
[...]
Ziel: Die Selbstentladung der Batterie ausgleichen, u.U. noch ein kleins
bischen mehr.
[...]etwa 0,4 A wären wohl gut.
Ich traue mich zu wetten, daß Dein Problem ein ganz anderes ist, ...

... das da wäre?

Gute Frage. Nur fragst Du den Falschen.

Jedenfalls erinnere ich mich gut an eine ähnliche Frage vor Jahren, bei der
sich nach etlichen Iterationen rausstellte daß der Proponent seinen
Protz-BMW tatsächlich morgens 300m (ja, 0,3km) zur Arbeitsstelle und abends
zurück fuhr und sich über eine \"ständig leere Batterie\" aufregte.
 
P

Peter Heirich

Guest
Andreas Neumann wrote:

Ich traue mich zu wetten, daß Dein Problem ein ganz anderes ist, welches
mit
dem Pearl-Teil nicht zu lösen ist.

Dass das Auto mehr steht als fährt?

Ja, ist mir bekannt.

Peter
 
A

Axel Berger

Guest
Peter Heirich wrote:
> Dass das Auto mehr steht als fährt?

Meins auch. Trotzdem tut die acht Jahre alte erste Batterie, zweimal
durch Dummheit tiefentladen, immer noch zuverlässig.

Entweder Du hast einen unmäßigen Dauerverbraucher oder eine zu niedrige
Ladespannung. Beides ist leicht meßbar.


--
/¯\\ No | Dipl.-Ing. F. Axel Berger Tel: +49/ 221/ 7771 8067
\\ / HTML | Roald-Amundsen-Straße 2a Fax: +49/ 221/ 7771 8069
 X in | D-50829 Köln-Ossendorf http://berger-odenthal.de
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H

Helmut Schellong

Guest
On 11/29/2022 19:04, Peter Heirich wrote:
Normalerweise fahre ich bisher gelegentlich zum EDEKA. Der hat Ladesäulen für E-Autos, die aber auch eine normale Schukodose haben.

Ich stelle mich dann 3 Parkplätze weiter hin, denn vor den Säulem ist für E-Autos reserviert. Dann 25 m Verlängerungskabel und das CTEK für 3-4 Stunden an die Batterie, um diese wieder aufzuladen, denn im Kurzstreckenverkehr ist die Ladebilanz über die Lichtmaschine leider negativ.

Dummerweise hat sich unlängst ein E-Auto Besitzer erregt, weil ich da Strom gezogen habe.

In meiner Wohnung ist das schwierieg, weil Parkplatz meist > 100 m entfernt.

Jetzt sind mir bei Pearl ein Solarlader 12V 10 W aufgefallen. Auch Amazon bietet so etwas von 2,5 - 10 W.

Ziel: Die Selbstentladung der Batterie ausgleichen, u.U. noch ein kleins bischen mehr.

Ich fahre weit überwiegend nur 30 km pro Woche.
Dennoch reichte die Batterie-Ladung per Lichtmaschine dauerhaft.
Meine letzte Batterie hielt 7 Jahre lang.

Bei Dir muß irgend etwas faul sein.


--
Mit freundlichen Grüßen
Helmut Schellong var@schellong.biz
http://www.schellong.de/c.htm http://www.schellong.de/c2x.htm http://www.schellong.de/c_padding_bits.htm
http://www.schellong.de/htm/bishmnk.htm http://www.schellong.de/htm/rpar.bish.html http://www.schellong.de/htm/sieger.bish.html
http://www.schellong.de/htm/audio_proj.htm http://www.schellong.de/htm/audio_unsinn.htm http://www.schellong.de/htm/tuner.htm
http://www.schellong.de/htm/string.htm http://www.schellong.de/htm/string.c.html http://www.schellong.de/htm/deutsche_bahn.htm
http://www.schellong.de/htm/schaltungen.htm http://www.schellong.de/htm/math87.htm http://www.schellong.de/htm/dragon.c.html
 
P

Peter Heirich

Guest
Axel Berger wrote:

Entweder Du hast einen unmäßigen Dauerverbraucher oder eine zu niedrige
Ladespannung. Beides ist leicht meßbar.

unmäßig ist unklar ?

Alarmanlage ab Werk, ich weiß nicht was die so zieht.

Ist aber verständlich, dass das nicht völlig ohne Stromverbrauch geht.

Sinnvollerweise klemme ich die auch nicht ab.

Zudem soll demnächst auch ein GPS-Tracker reinkommen, der zieht 60-20 mA.
60mA bei GPS fix und 20mA bei nur GSM. Der hat aber auch einen
Schlafmodus, da wacht er auf wenn er bewegt wird. Ob stärkerer Wind für
das Aufwachen reicht, ist unklar.

Derzeit schreibe ich noch an der Software, um die Meldungen des Trackers
auf eine Karte umzusetzen. Eigentlich nur die Positionen aus dem
Meldestring nehmen und an Phonetrack von Nextcloud senden.

Früher bin ich damit zur Arbeit täglich 2x20km gefahren, da war das kein
Thema.

Ladespannung ist 14,2 - 14,3 V, ich habe einen 5V USB-Adapter mit
eingebautem Voltmeter. In der originalen USB-Buchse steckt ein Sandisk 16
GB Stick mit 13 GB Musik drauf. Der wird aber spannungsmäßig bei längerer
Nichtnutzung abgeschaltet, ist geprüft.

Peter
 
W

Wolf gang P u f f e

Guest
Am 29.11.2022 um 19:04 schrieb Peter Heirich:
Jetzt sind mir bei Pearl ein Solarlader 12V 10 W aufgefallen. Auch
Amazon bietet so etwas von 2,5 - 10 W.

Ziel: Die Selbstentladung der Batterie ausgleichen, u.U. noch ein kleins
bischen mehr.

Hat jemand Erfahrungen mit so einem Solarlader, insbesondere wenn die
Solarzellen im Innenraum (Amaturenbrett), also hinter der Frontscheibe
liegen, deren Lichtdurchlässigkeit für energiereiches Licht fraglich ist?

Ich habe 12V 42Ah im Auto, etwa 0,4 A wären wohl gut.

Meine Erfahrungen mit einem 5W-Modul führten direkt in die Tonne.

Man sollte beachten, die angegebene (eh schon hochgelogene!) Leistung
so gut wie niemals bei normalem Gebrauch im Auto erreicht wird.
Die maximale Leistung entsteht nur, wenn die pralle Sonne senkrecht
auf das Modul fällt, es Mittagszeit ist, und wenn keine Frontscheibe
(+Tönung +Dreck) dazwischen ist.
Eine geringere als die angegebne maximale Leistung steht also nur für
geschätzt eine Stunde pro sonnigen Tag zu Verfügung, wenn das Auto
optimal geparkt und die Solarzelle gut ausgerichtet ist.

Ein Witz!
 
P

Peter Heirich

Guest
Helmut Schellong wrote:

>Bei Dir muß irgend etwas faul sein.

Sehe ich nicht so, fahre aber nur ca. 1x im Monat oder weniger.

Früher gab es den Arbeitsweg. Klar, ich könnte meine wenigen Fahrten
weitgehend mit ÖPNV machen, mache ich oft auch, weil die Parkplätze am
Ziel meist ein Problem sind.

Verschrotten macht aber keinen Sinn, verkaufen auch nicht, da gibt es
nichts mehr dafür.

Also steht er halt vor der Tür.

Peter
 
J

Joerg

Guest
On 11/29/22 2:23 PM, Peter Heirich wrote:
Helmut Schellong wrote:

Bei Dir muß irgend etwas faul sein.

Sehe ich nicht so, fahre aber nur ca. 1x im Monat oder weniger.

Früher gab es den Arbeitsweg. Klar, ich könnte meine wenigen Fahrten
weitgehend mit ÖPNV machen, mache ich oft auch, weil die Parkplätze am
Ziel meist ein Problem sind.

Verschrotten macht aber keinen Sinn, verkaufen auch nicht, da gibt es
nichts mehr dafür.

Also steht er halt vor der Tür.

Bei mir sind es auch nur etwa 30km/Woche, allerdings dadurch
verschlimmert, dass das auf zwei Autos aufgeteilt ist. Zum Glueck sind
es noch die guten alten (beide mehr als 25 Jahre alt), wo ausser einigen
zig Mikroampere fuer die staendig laufende Tanknadel nichts weiter an
Stillstandsverbrauch da ist. Ich habe zwar einen Erhaltungslader, doch
der hat sich als nicht notwendig herausgestellt.

Bei \"moderneren\" Autos ist das leider anders :-(

Solar kann man bei Euren Witterungsverhaeltnissen zumindest im Winter
eher vergessen, wie ja schon hier im Thread angedeutet wurde. Schon gar
nicht auf dem Armaturenbrett, da muesste ein Panel auf dem Dach sein.
Was ein Kumpel bei seinem Van getan hat.

Alternative: Alle zwei Wochen oder so einen kleinen Erhaltungslader und
eine Powerbank ins Auto setzen. Eine Li-Ion oder LiFePO4 Powerbank, die
einen 230V Inverter enthaelt. Muss ja nicht riesig sein wie meine 1kWh
Chose. Da das Auto draussen sichtbar parkt, waere es sinnvoll, vom
Kofferraums aus zu laden. So wird die Powerbank von potenziellen Dieben
nicht gesehen.

Ok, muss man einmal mehr runter zum Auto, aber das hat ja auch was
spochtliches :)

--
Gruesse, Joerg

http://www.analogconsultants.com/
 
A

Axel Berger

Guest
Peter Heirich wrote:
> unmäßig ist unklar ?

100 mA sind alle zehn Stunden eine Ah. Wenn Du in einem Monat Standzeit
nicht mehr als 20 Ah verlieren willst, sind das maximal 28 mA. Der
Ruhestrom eines gescheiten Autos sollte im unteren einstelligen
Milliamperebereich liegen, idealerweise bei exakt null -- aber die
Zeiten sind vorbei.

Die Selbstentladung kommt dazu. Ein Trabant sprang nach sechs Monaten
noch an, aber nur weil er das sehr schnell beim ersten Versuch tat.


--
/¯\\ No | Dipl.-Ing. F. Axel Berger Tel: +49/ 221/ 7771 8067
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E

Eric Bruecklmeier

Guest
Am 29.11.2022 um 21:00 schrieb Axel Berger:
Peter Heirich wrote:
Dass das Auto mehr steht als fährt?

Meins auch. Trotzdem tut die acht Jahre alte erste Batterie, zweimal
durch Dummheit tiefentladen, immer noch zuverlässig.

Entweder Du hast einen unmäßigen Dauerverbraucher oder eine zu niedrige
Ladespannung.

Oder halt extremer Kurzstreckenbetrieb...
 
H

Hans-Juergen Schneider

Guest
Axel Berger wrote:
Peter Heirich wrote:
unmäßig ist unklar ?

100 mA sind alle zehn Stunden eine Ah. Wenn Du in einem Monat Standzeit
nicht mehr als 20 Ah verlieren willst, sind das maximal 28 mA. Der
Ruhestrom eines gescheiten Autos sollte im unteren einstelligen
Milliamperebereich liegen, idealerweise bei exakt null -- aber die
Zeiten sind vorbei.

Die Selbstentladung kommt dazu. Ein Trabant sprang nach sechs Monaten
noch an, aber nur weil er das sehr schnell beim ersten Versuch tat.

... springt ... tut.
(Tendenziell steigende Anzahl Zulassungen)

MfG
hjs
 
H

Holger Schieferdecker

Guest
Am 30.11.2022 um 08:10 schrieb Axel Berger:
100 mA sind alle zehn Stunden eine Ah. Wenn Du in einem Monat Standzeit
nicht mehr als 20 Ah verlieren willst, sind das maximal 28 mA. Der
Ruhestrom eines gescheiten Autos sollte im unteren einstelligen
Milliamperebereich liegen, idealerweise bei exakt null -- aber die
Zeiten sind vorbei.

Einstellige Milliampere, schön wäre es. Beim VW-Bus damals in der alten
Firma haben wir nachgemessen, weil nach einer Weile Stillstand die
Batterie leer war. Das waren eher so 40 mA. Und das Auto war vor 10
Jahren nicht neu, sondern Baujahr eher vor 2005, also nicht so viel
Elektronik drin. Vielleicht haben andere hier Erfahrungen mit aktuellen
Autos, aber ich würde vermuten, daß einige zweistellige Milliampere
gängig sind. :-(

Holger
 
A

Andreas Neumann

Guest
Peter Heirich wrote:

> [...] fahre aber nur ca. 1x im Monat oder weniger.

Ich könnte jetzt sagen ich hab\'s gewusst, aber ich tu\'s nicht ;-)
Die Problematik kenne ich gut, ich habe selber 4 Fahrzeuge, die deswegen
naturgemäß mehr stehen als fahren.
Da gibt es mehrere verschiedene Lösungen.

Klar, ich könnte meine wenigen Fahrten weitgehend mit ÖPNV machen, mache
ich oft auch, weil die Parkplätze am Ziel meist ein Problem sind.

Das verschärft die Situation nur. Ein Fahrzeug heißt deswegen Fahrzeug weil
es kein Stehzeug ist. Klingt banal, ist aber so.
Also, mehr fahren! Ich mache das gelegentlich mit Meinen, einfach mal
zwischendrin eine halbe Stunde Ladefahrt, natürlich verbunden mit
irgendwelchen Besorgungen. Das reicht dann wieder für ein paar Wochen
rumstehen.

Gelegentlich den Lader anstecken machst Du ja, aber das ist sinnlos wenn Du
eh gerade gefahren bist, dann ist der Akku sowieso voll. Also Laden wenn er
länger steht. Geht nicht bei Dir sagst Du.

Deswegen kommst Du auf die Idee mit dem Solarmodul. Ja, das mache ich auch
gelegentlich, funktioniert aber nur brauchbar beim Sommerfahrzeug. Im
Herbst/Winter: vergiss es. Wolfgang P. erklärte schön, warum das so ist.
Zudem stehen meine Fahrzeuge üblicherweise in Garagen, also im Dunklen.

Was ich meistens mache: Batterie abklemmen wenn ich vorhabe länger nicht zu
fahren. Das wiederum funktioniert nicht sinnvoll bei \"modernen\" Fahrzeugen,
die kriegen da Alzheimer und sonstige hysterische Zustände. Einer der
vielen Gründe, warum ich ausschließlich Young-/Oldtimer fahre, die sind da
pflegeleichter. Alleine das Radio nervt schon genug, die einschlägigen
Hersteller haben ja zumeist heute noch nicht kapiert daß es seit
Jahrzehnten Flashspeicher gibt. Die Uhr; Schwamm drüber, die ist in 10
Sekunden wieder gestellt.
Entschärfen läßt sich das durch eine Handvoll Trockenzellen am Radio. Wenn
ich mal viel Zeit habe, baue ich vielleicht sogar mal einen separaten
Versorgungszweig für Radio *und* Uhr ein.

Falls die Ladesituation gerade so grenzwertig ist, hilft auch ein größerer
Akku. Ich habe früher z.B. mal statt 36Ah eine 77Ah-Batterie eingebaut.
Heutzutage scheitert das meist am nicht vorhandenen Platz. Die
anschließende Fahrt muss natürlich auch für längere Ladezeiten geplant
werden.

Was noch ginge: Einen für diese Situation brauchbaren Akku einbauen. Also
LiFePO. Herkömmliche Bleiakkus sind für sowas nicht ausgelegt, LiFePO kann
sowohl das als auch hohe Startströme.
Möglicherweise könnte ein Akku für Start/Stopp-KFZ was bringen, damit habe
ich aber keine Erfahrung. Wäre mal eine Idee wenn ich wieder mal nachrüsten
muss.

Jetzt hast Du vor, noch einen zusätzlichen Verbraucher anzuschließen: Du
wirst keine Freude damit haben. Mehr muss man dazu nicht sagen.

Zuletzt habe ich mir für schwierige Startsituationen ein kleines
Starthilfekästchen zugelegt, gab\'s mal günstig beim Discounter. Nicht viel
größer als eine gute Handvoll ist es erstaunlich was der kleine Li-Akku da
drin so bringt.

Zu allerletzt könnte man Starterakku und sonstige Verbraucher trennen und
separat versorgen, so wie bei Campingmobilen üblich. Dieser Aufwand ist mir
aber deutlich zu groß. Da kaufe ich mir dann doch lieber alle 2-5 Jahre
einen neuen Akku für meine Viererbande.

Verschrotten macht aber keinen Sinn, verkaufen auch nicht, da gibt es
nichts mehr dafür.

Doch, genau das ist die einzig wahre und korrekte Lösung. Das was Du Dir an
Betriebskosten sparst, reicht locker um bequem mit dem Taxi zu fahren bzw.
gelegentlich einen Mietwagen zu nehmen.
Und nein, soweit bin ich (auch) noch nicht, schließlich muss und möchte ich
noch in die Arbeit fahren können, aber genau das wird die Zukunft für mich
bringen.
 
T

Thorsten Böttcher

Guest
Am 29.11.2022 um 23:23 schrieb Peter Heirich:

Verschrotten macht aber keinen Sinn, verkaufen auch nicht, da gibt es
nichts mehr dafür.

Klingt nach einem älteren, nicht besonders wertvollem KFZ.
Wozu braucht sowas noch eine Alarmanlage und einen GPS-Tracker?
Das sind 2 Stromabnehmer, die die Batterie noch zusätzlich belasten.

> Also steht er halt vor der Tür.

Nato-Knochen einbauen?
Von was für einem Fahrzeug reden wir denn überhaupt?
 
H

Heinz Schmitz

Guest
Wolf gang P u f f e wrote:

Meine Erfahrungen mit einem 5W-Modul führten direkt in die Tonne.

Man sollte beachten, die angegebene (eh schon hochgelogene!) Leistung
so gut wie niemals bei normalem Gebrauch im Auto erreicht wird.
Die maximale Leistung entsteht nur, wenn die pralle Sonne senkrecht
auf das Modul fällt, es Mittagszeit ist, und wenn keine Frontscheibe
(+Tönung +Dreck) dazwischen ist.
Eine geringere als die angegebne maximale Leistung steht also nur für
geschätzt eine Stunde pro sonnigen Tag zu Verfügung, wenn das Auto
optimal geparkt und die Solarzelle gut ausgerichtet ist.

Ein Witz!

Und hier gleich noch einer:
https://www.nzz.ch/visuals/windkraft-in-deutschland-grosse-versprechen-kleine-ertraege-ld.1710681

Grüße,
H.
 
E

Eric Bruecklmeier

Guest
Am 30.11.2022 um 11:06 schrieb Thorsten Böttcher:
Am 29.11.2022 um 23:23 schrieb Peter Heirich:

Verschrotten macht aber keinen Sinn, verkaufen auch nicht, da gibt es
nichts mehr dafür.

Klingt nach einem älteren, nicht besonders wertvollem KFZ.
Wozu braucht sowas noch eine Alarmanlage und einen GPS-Tracker?
Das sind 2 Stromabnehmer, die die Batterie noch zusätzlich belasten.

Also steht er halt vor der Tür.

Nato-Knochen einbauen?
Von was für einem Fahrzeug reden wir denn überhaupt?

All das hilft aber nichts, wenn zum Anlassen mehr Ladung benötigt wird,
als bei der anschließenden Kurzfahrt nachgeladen wird.

Das Problem hatte ich hier mit meinem letzten Moped auch. Das Anwerfen
der 1,7l braucht offensichtlich mehr Saft, als bei der wenigminütigen
Fahrt zur Arbeit nachgelegt wird...

Aber:

Zu Fuß: knapp 20 min.
ÖPNV: 20-35 min.
Moped: < 10min.

da fällt die Wahl nicht schwer...
 

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