Empfehlung für hochkapazitive NiMH-Mignon/AA-Akkus g esucht...

A

Alexander Schreiber

Guest
Volker Bartheld <news2022@bartheld.net> wrote:
On Mon, 21 Nov 2022 17:59:12 +0100, Reinhard Zwirner wrote:
\"Die Person benutzt die Scheinwerfer-Taschenlampe in der dunklen
Jahreszeit nahezu täglich(!), wenn sie auf dem 2 km Weideareal-Weg im
Dunkeln ihr Pferd sucht. Die entsprechenden 4 AA Akkus sollten schon
eine hohe Kapazität/hohen Strom haben.\"

https://www.zebralight.com/SC600w-Mk-IV-Plus-18650-XHP502-Neutral-White-Flashlight_p_225.html
läuft mit einer vollen 18650 auf 2300lm knapp 2 Stunden. Meine SC52 mit
einer 2000mAh Eneloop auf Vollgas (285lm) ebenfalls 2h.

Was die Tante für eine Funzel am Start hat, wie lang die typische
Hottisuche andauert und wie dunkel es auf der Weide ist, weiß wohl nur
sie selbst. Daß NiMH-Zellen im Vergleich zu Li-Ion-Schüttgut keine so
arg große Energiedichte haben, dürfte mittlererweile bekannt sein, wie
auch die Phantasiewerte beim Lichtstrom von Ramschware aus Fernost.

Nicht nur bei \"Marken\" aus Fernost, auch bei anderen (die letztlich
meist auch in China fertigen lassen).

Test etwas hochwertigerer Taschenlampen:
https://www.youtube.com/watch?v=fPYw28fQ-cY

Mittlerweile ist auch Amazon von \"1 Million Lumen\" Taschenlampen
überschwemmt. Dass diese Produkte diese Lichtleistung nicht mal
bei explosiver Spontanverbrennung erreichen dürfte klar sein ...

> Volker

Man liest sich,
Alex.
--
\"Opportunity is missed by most people because it is dressed in overalls and
looks like work.\" -- Thomas A. Edison
 
M

Marcel Mueller

Guest
Am 23.11.22 um 16:45 schrieb Volker Bartheld:
On Mon, 21 Nov 2022 20:23:34 +0100, Marcel Mueller wrote:
Es gibt kaum noch Hersteller für gescheite NiMH Akkus. AFAIK nur
Panasonic und in Grenzen noch GP Batteries.

Die GP 2300 Series (AA) \"Made in China\" waren nach einem Jahr
bestimmungsgemäßem Verbrauch quasi Schrott (1Ah Restkapa).

Disclaimer: Der Chinadreck kann über die Jahre einen massiven
Qualitätssprung nach vorne gemacht haben, entgegen der sonst üblichen
Entwicklung.

Falls du von den ersten 2300er GPs der Prä-LSD-Ära sprichst, die waren
wirklich Müll. Im besonderen eigneten die sich in keinster Weise für
irgendetwas was mehr als 3 Tage Strom braucht.
Aber ich habe auch schon (etwas kleinere) GPs über mehr als 10 Jahre im
Einsatz gehabt, die haben teilweise sogar ihre Nachfolger überrundet,
und der große Kamerablitz hat schon ordentlich an seinen 12 Akkus genuckelt.
Die neueren Recyko sind zumindest auch brauchbar. Mit richtigen
Langzeiterfahrungen kann ich aber noch nicht dienen. Und ehrlich gesagt
werden die Anwendungsfälle für AA-Akkus auch eher seltener.


Marcel
 
V

Volker Bartheld

Guest
On Thu, 24 Nov 2022 21:37:30 +0100, Marcel Mueller wrote:
Am 23.11.22 um 16:45 schrieb Volker Bartheld:
Die GP 2300 Series (AA) \"Made in China\" waren nach einem Jahr
bestimmungsgemäßem Verbrauch quasi Schrott (1Ah Restkapa).
Falls du von den ersten 2300er GPs der Prä-LSD-Ära sprichst, die waren
wirklich Müll. Im besonderen eigneten die sich in keinster Weise für
irgendetwas was mehr als 3 Tage Strom braucht.

Genau von denen spreche ich. Das hat mich so traumatisiert, daß ich von
NiMH-Akkus die Finger ließ, bis es Eneloops gab.

> Und ehrlich gesagt werden die Anwendungsfälle für AA-Akkus auch eher seltener.

Das stimmt. Heutzutage hat quasi jedes mobile Geräte irgendwo in seinem
Inneren ein Sackerl mit Li-Ion-Chemi reingepappt. Das muß nichts
Schlechtes sein (mein Samsung MP3-Stick tut seit sicher 14 Jahren brav
seinen Dienst und auch das OLED-Display hat sich - allen Unkenrufen zum
Trotz - noch nicht verabschiedet).

Alldieweil mir angesichts (m)eines Sennheiser
XSW-D-Funklavaliermikrosets schon ein bisserl der Angstschweiß auf die
Stirn tritt. Denn so oft benutze ich das Teil auch nicht und wenn es
sich über ein paar wenige Jahre zu Tode langweilt, dann weine ich.

Bitterlich.

Volker
 
G

Gerrit Heitsch

Guest
On 11/24/22 21:47, Volker Bartheld wrote:
On Thu, 24 Nov 2022 21:37:30 +0100, Marcel Mueller wrote:
Am 23.11.22 um 16:45 schrieb Volker Bartheld:
Die GP 2300 Series (AA) \"Made in China\" waren nach einem Jahr
bestimmungsgemäßem Verbrauch quasi Schrott (1Ah Restkapa).
Falls du von den ersten 2300er GPs der Prä-LSD-Ära sprichst, die waren
wirklich Müll. Im besonderen eigneten die sich in keinster Weise für
irgendetwas was mehr als 3 Tage Strom braucht.

Genau von denen spreche ich. Das hat mich so traumatisiert, daß ich von
NiMH-Akkus die Finger ließ, bis es Eneloops gab.

Und ehrlich gesagt werden die Anwendungsfälle für AA-Akkus auch eher seltener.

Das stimmt. Heutzutage hat quasi jedes mobile Geräte irgendwo in seinem
Inneren ein Sackerl mit Li-Ion-Chemi reingepappt. Das muß nichts
Schlechtes sein (mein Samsung MP3-Stick tut seit sicher 14 Jahren brav
seinen Dienst und auch das OLED-Display hat sich - allen Unkenrufen zum
Trotz - noch nicht verabschiedet).

Ja, hat aber eben 2 Nachteile... Wenn der Akku leer ist wenn man das
Teil braucht muss man erst einmal laden anstatt einfach neue Akkus
reinzustecken. Und wenn der Akku doch einmal kaputt geht hat man ein
Problem mit dem Ersatz.

Gerrit
 
F

Frank Müller

Guest
\"Reinhard Zwirner\" schrieb:

> Für erfahrungsbedingte Empfehlungen dankt im voraus

Ich verwende in meinen Kameras seit Jahren diese:
https://www.pollin.de/p/camelion-nimh-mignon-akku-2700-mah-4-stueck-mit-batterienbox-271590

Gelegentlich sondert das Ladegerät (Voltcraft BC-300)
mal welche als defekt aus, aber die sind dann meist
schon über 100x aufgeladen wurden.

Frank
 
V

Volker Bartheld

Guest
On Fri, 25 Nov 2022 06:52:00 +0100, Gerrit Heitsch wrote:
On 11/24/22 21:47, Volker Bartheld wrote:
Heutzutage hat quasi jedes mobile Geräte irgendwo in seinem Inneren
ein Sackerl mit Li-Ion-Chemie reingepappt. Das muß nichts Schlechtes
sein
Ja, hat aber eben 2 Nachteile... Wenn der Akku leer ist wenn man das
Teil braucht muss man erst einmal laden anstatt einfach neue Akkus
reinzustecken.

.... oder eine Powerbank anschließen. Vernünftige Geräte können laden und
gleichzeitig funktionieren, sehr vernünftige Geräte haben entweder
einen oder gar mehrere genormte Wechselakkus, wie der im Foto- und
Videobereich recht beliebte V-Mount von Sony. Der größte Nachteil von
NiMH-Akkus liegt m. E. in den Abmaßen (außer AA und AAA gibts kaum noch
was) und der Energiedichte.

Und wenn der Akku doch einmal kaputt geht hat man ein
Problem mit dem Ersatz.

Wenn die Geräte (ohne wirklich zwingenden Grund) hermetisch versiegelt
sind.

Volker
 
V

Volker Bartheld

Guest
On Fri, 25 Nov 2022 10:41:40 +0100, Frank Müller wrote:
Gelegentlich sondert das Ladegerät (Voltcraft BC-300)
mal welche als defekt aus, aber die sind dann meist
schon über 100x aufgeladen wurden.

Hoffentlich lädt dieses Teil besser als mein Voltcraft V-1969
\"Microprocessor Controlled Ultra-Fast Ni-Cd and Ni-MH Battery Charger\",
den ich in Ruhestand geschickt habe, weil er selbst auf annähernd
vollen Akkus noch nervenzerfetzend lange rumgebraten hat und dabei
Temperaturen jenseits der 50°C erreichte.

Die Nachfolge trat ein Lader vom Mössinger an, der bislang an den von
mir ausschließlich verwendeten Eneloops keine Auffälligkeiten zeigte.

Volker
 
G

Gerrit Heitsch

Guest
On 11/25/22 11:03, Volker Bartheld wrote:
On Fri, 25 Nov 2022 06:52:00 +0100, Gerrit Heitsch wrote:
On 11/24/22 21:47, Volker Bartheld wrote:
Heutzutage hat quasi jedes mobile Geräte irgendwo in seinem Inneren
ein Sackerl mit Li-Ion-Chemie reingepappt. Das muß nichts Schlechtes
sein
Ja, hat aber eben 2 Nachteile... Wenn der Akku leer ist wenn man das
Teil braucht muss man erst einmal laden anstatt einfach neue Akkus
reinzustecken.

... oder eine Powerbank anschließen.

Ein ziemlich hässlicher Workaround der nur nötig ist weil man meinte
genormte, wechselbare Batterien wären nicht mehr zeitgemäss.


sehr vernünftige Geräte haben entweder
einen oder gar mehrere genormte Wechselakkus, wie der im Foto- und
Videobereich recht beliebte V-Mount von Sony.

Wieviele genormte Wechselakkus gibt es denn so?



Der größte Nachteil von
NiMH-Akkus liegt m. E. in den Abmaßen (außer AA und AAA gibts kaum noch
was) und der Energiedichte.

Dafür sind sie netterweise universell verwendbar. Ich bin froh, daß
meine alte Digicam noch mit AA läuft. Die brauche ich selten, aber wenn,
dann gleich und nicht erst wenn ein Akku geladen ist. Geladene AA
Eneloop habe ich immer.



Und wenn der Akku doch einmal kaputt geht hat man ein
Problem mit dem Ersatz.

Wenn die Geräte (ohne wirklich zwingenden Grund) hermetisch versiegelt
sind.

Oder einfach nur einen fest verbauten Akku haben.

Gerrit
 
V

Volker Bartheld

Guest
On Fri, 25 Nov 2022 11:36:29 +0100, Gerrit Heitsch wrote:
On 11/25/22 11:03, Volker Bartheld wrote:
On Fri, 25 Nov 2022 06:52:00 +0100, Gerrit Heitsch wrote:
On 11/24/22 21:47, Volker Bartheld wrote:
Heutzutage hat quasi jedes mobile Geräte irgendwo in seinem Inneren
ein Sackerl mit Li-Ion-Chemie reingepappt. Das muß nichts Schlechtes
sein
Ja, hat aber eben 2 Nachteile... Wenn der Akku leer ist wenn man das
Teil braucht muss man erst einmal laden anstatt einfach neue Akkus
reinzustecken.
... oder eine Powerbank anschließen.
Ein ziemlich hässlicher Workaround der nur nötig ist weil man meinte
genormte, wechselbare Batterien wären nicht mehr zeitgemäss.

Ich gehöre nicht zu den NiMH-über-alles-Taliban. Wer meint, seine DSLR,
Point&Shoot, Evil- oder Smartphone mit AA-Zellen betreiben zu müssen,
der darf (und muß sich ggfs. im Fetischbedarf oder der Geriatronikecke
umschauen). Die Diskussion wäre wohl auf de.rec.fahrrad oder
de.rec.fotografie besser aufgehoben, dort gibt es noch reichlich
Gesinnungsgenossen.

sehr vernünftige Geräte haben entweder
einen oder gar mehrere genormte Wechselakkus, wie der im Foto- und
Videobereich recht beliebte V-Mount von Sony.
Wieviele genormte Wechselakkus gibt es denn so?

Wollen wir über den Terminus \"Norm\" (VDE, ISO, DIN, ...) haarespalten
oder gehts mehr um den praxisrelevanten Vorteil, weitverbreitete Akkus
herstellerübergreifend in Geräten einsetzen zu können?

Da ist eben der V-Mount (diverse Akkuhersteller und ein riesiger Park an
kompatiblen Geräten, nicht nur von Sony) ein Beispiel. Und die Typen
18500, 14430, 18650, 16430, 26650, 14500, AA und AAA sollten Dir bei
Li-Ion-Chemie auch schon begegnet sein. Meine Taschenlampe verträgt z.
B. nicht nur NiMH in AA sondern auch Li-Ion.

Den Sony EP500 konnte man im Vivaz, Vivaz Pro, Xperia Mini, Mini Pro,
X8, Active und zahlreichen weiteren Smartphones von Sony und Ericsson
einsetzen.

Der Fuji NP-60 aka. Casio NP-30 aka. Pentax D-L12 läuft in Fuji Finepix
401 I, 50I, 601, F401, F401 Zoom, 410, F601, F601Z, F601 Zoom, F700,
M603. Aiptek PocketDV 5700, PocketDV 8700, PocketDV T200, PocketDV
DDV-V1, PocketDV Z100 pro. Casio QV-R3, QV-R4. HP R607 BMW Williams F1
Team edition, R507, R607 Gwen, R607xi, R707, R707v, R707xi, R717, R817,
R817v, R817xi, R818. Kodak EasyShare DX6490, DX7440, DX7590, DX7630,
EASYSHARE-ONE, LS420, LS443, LS633, LS743, LS753, P712, P850, P880,
Z730, Z7590, Z760. Medion MD 41856, MD 81238, MD 85146, MD 85733, MD
88188. Ricoh Caplio RR10, RR30, RR300, Samsung Digimax UCA3, Toshiba
Camileo H10, H20, HD, Pro, Pro HD, P10, P30, S10. Traveler (Aldi)
DC-5300, DC-5390, DC-6300, DV-550 HD, DV-5000, DV-5070, HD 10X, HD 10XI.
Yakumo Mega-Image 34, 37, 47. Praktika DC 52, DVC 5.1HDMI, DVC 5.2FHD,
DVC 5.7FHD, DVC 6.1 und meiner Drift HD/HD Ghost.

Oder nehmen wir die Bosch-Akkus GBA 2.0Ah, 3.0Ah, 4.0Ah und 6.0Ah.
Verträglich mit allen 12V-Bosch-Akkugeräten. Das Pendant von Metabo
gehört dem \"Cordless Alliance System\" an (Metabo, Rothenberger, Haaga,
Edding, Eibenstock, Starmix, Gesipa, Engelbert Strauss, Jepson, Jöst,
Steinel, Collomix, Virax, Cemo, Rokamat, Pressfit, HellermanTyton,
usw.).

Natürlich sind die alle nicht \"genormt\" im strengeren Sinn, mir reicht
es aber, wenn sie in dutzende Geräte passen.

Der größte Nachteil von NiMH-Akkus liegt m. E. in den Abmaßen (außer
AA und AAA gibts kaum noch was) und der Energiedichte.
Dafür sind sie netterweise universell verwendbar. Ich bin froh, daß
meine alte Digicam noch mit AA läuft.

Prima. Wie ich schon sagte: de.rec.fotografie freut sich auf ein
Winterlochthema. ;-)

Die brauche ich selten, aber wenn, dann gleich und nicht erst wenn ein
Akku geladen ist. Geladene AA Eneloop habe ich immer.

Ich habe ein paar proprietäre Akkus für meine Digitalkameras und
Videokameras. Da ordentliche Qualität halten die schon seit Jahren wenn
nicht Jahrzehnten und die 5% Mehrkosten (gemessen am Preis des Geräts)
für Originalware kann ich mir dann auch noch leisten.

Und wenn der Akku doch einmal kaputt geht hat man ein
Problem mit dem Ersatz.
Wenn die Geräte (ohne wirklich zwingenden Grund) hermetisch versiegelt
sind.
Oder einfach nur einen fest verbauten Akku haben.

\"Fest verbaut\" ist natürlich der Feind von \"kann man mal eben wechseln\".
Es bedarf dann einer gewissen Planung. Der Nikon EN-EL4a in meiner D300
ist für ca. 2\'000 Aufnahmen gut. Das langt mir normalerweise über den
Tag, weswegen ich das Teil typischerweise volllade und keinen Ersatz
mitnehme (den brauche ich typischerweise aber für Nikon SB-600, Metz
50AF-1, YongNuo YN560: 4xAA *sic*). Auch wenn im Batteriegriff
theoretisch noch ein weiterer EN-EL4a oder 8 Mignons Platz hätten.

Das XS Wireless Digital Lavalier Set von Sennheiser hät ca. 5 Stunden,
ist knapp aber man kann sich arrangieren.

Im Radlrücklicht (Lupine Rotlicht Max International) habe ich das
Feature \"Akku kann getauscht werden\" liebend gerne gegen das Feature
\"schaltet sich wegen Oxidation und/oder Wackelkontakt gerne unbemerkt
aus\" getauscht, welches der Vorgänger (CatEye TL-LD1000, 2xAA) nach
kürzerer Zeit entwickelte. Das Lupine-Produkt läuft 30h auf
StV(Z)O-konformer Helligkeit. Akkutausch bei Lupine - wie üblich - mit
Kreuzschlitzschraubendreher in DIY möglich, alle Ersatzteile im Shop
verfügbar.

Volker
 
V

Volker Bartheld

Guest
On Fri, 25 Nov 2022 11:36:29 +0100, Gerrit Heitsch wrote:
On 11/25/22 11:03, Volker Bartheld wrote:
On Fri, 25 Nov 2022 06:52:00 +0100, Gerrit Heitsch wrote:
On 11/24/22 21:47, Volker Bartheld wrote:
Heutzutage hat quasi jedes mobile Geräte irgendwo in seinem Inneren
ein Sackerl mit Li-Ion-Chemie reingepappt. Das muß nichts Schlechtes
sein
Ja, hat aber eben 2 Nachteile... Wenn der Akku leer ist wenn man das
Teil braucht muss man erst einmal laden anstatt einfach neue Akkus
reinzustecken.
... oder eine Powerbank anschließen.
Ein ziemlich hässlicher Workaround der nur nötig ist weil man meinte
genormte, wechselbare Batterien wären nicht mehr zeitgemäss.

Ich gehöre nicht zu den NiMH-über-alles-Taliban. Wer meint, seine DSLR,
Point&Shoot, Evil- oder Smartphone mit AA-Zellen betreiben zu müssen,
der darf (und muß sich ggfs. im Fetischbedarf oder der Geriatronikecke
umschauen). Die Diskussion wäre wohl auf de.rec.fahrrad oder
de.rec.fotografie besser aufgehoben, dort gibt es noch reichlich
Gesinnungsgenossen.

sehr vernünftige Geräte haben entweder
einen oder gar mehrere genormte Wechselakkus, wie der im Foto- und
Videobereich recht beliebte V-Mount von Sony.
Wieviele genormte Wechselakkus gibt es denn so?

Wollen wir über den Terminus \"Norm\" (VDE, ISO, DIN, ...) haarespalten
oder gehts mehr um den praxisrelevanten Vorteil, weitverbreitete Akkus
herstellerübergreifend in Geräten einsetzen zu können?

Da ist eben der V-Mount (diverse Akkuhersteller und ein riesiger Park an
kompatiblen Geräten, nicht nur von Sony) ein Beispiel. Und die Typen
18500, 14430, 18650, 16430, 26650, 14500, AA und AAA sollten Dir bei
Li-Ion-Chemie auch schon begegnet sein. Meine Taschenlampe verträgt z.
B. nicht nur NiMH in AA sondern auch Li-Ion.

Den Sony EP500 konnte man im Vivaz, Vivaz Pro, Xperia Mini, Mini Pro,
X8, Active und zahlreichen weiteren Smartphones von Sony und Ericsson
einsetzen.

Der Fuji NP-60 aka. Casio NP-30 aka. Pentax D-L12 läuft in Fuji Finepix
401 I, 50I, 601, F401, F401 Zoom, 410, F601, F601Z, F601 Zoom, F700,
M603. Aiptek PocketDV 5700, PocketDV 8700, PocketDV T200, PocketDV
DDV-V1, PocketDV Z100 pro. Casio QV-R3, QV-R4. HP R607 BMW Williams F1
Team edition, R507, R607 Gwen, R607xi, R707, R707v, R707xi, R717, R817,
R817v, R817xi, R818. Kodak EasyShare DX6490, DX7440, DX7590, DX7630,
EASYSHARE-ONE, LS420, LS443, LS633, LS743, LS753, P712, P850, P880,
Z730, Z7590, Z760. Medion MD 41856, MD 81238, MD 85146, MD 85733, MD
88188. Ricoh Caplio RR10, RR30, RR300, Samsung Digimax UCA3, Toshiba
Camileo H10, H20, HD, Pro, Pro HD, P10, P30, S10. Traveler (Aldi)
DC-5300, DC-5390, DC-6300, DV-550 HD, DV-5000, DV-5070, HD 10X, HD 10XI.
Yakumo Mega-Image 34, 37, 47. Praktika DC 52, DVC 5.1HDMI, DVC 5.2FHD,
DVC 5.7FHD, DVC 6.1 und meiner Drift HD/HD Ghost.

Oder nehmen wir die Bosch-Akkus GBA 2.0Ah, 3.0Ah, 4.0Ah und 6.0Ah.
Verträglich mit allen 12V-Bosch-Akkugeräten. Das Pendant von Metabo
gehört dem \"Cordless Alliance System\" an (Metabo, Rothenberger, Haaga,
Edding, Eibenstock, Starmix, Gesipa, Engelbert Strauss, Jepson, Jöst,
Steinel, Collomix, Virax, Cemo, Rokamat, Pressfit, HellermanTyton,
usw.).

Natürlich sind die alle nicht \"genormt\" im strengeren Sinn, mir reicht
es aber, wenn sie in dutzende Geräte passen.

Der größte Nachteil von NiMH-Akkus liegt m. E. in den Abmaßen (außer
AA und AAA gibts kaum noch was) und der Energiedichte.
Dafür sind sie netterweise universell verwendbar. Ich bin froh, daß
meine alte Digicam noch mit AA läuft.

Prima. Wie ich schon sagte: de.rec.fotografie freut sich auf ein
Winterlochthema. ;-)

Die brauche ich selten, aber wenn, dann gleich und nicht erst wenn ein
Akku geladen ist. Geladene AA Eneloop habe ich immer.

Ich habe ein paar proprietäre Akkus für meine Digitalkameras und
Videokameras. Da ordentliche Qualität halten die schon seit Jahren wenn
nicht Jahrzehnten und die 5% Mehrkosten (gemessen am Preis des Geräts)
für Originalware kann ich mir dann auch noch leisten.

Und wenn der Akku doch einmal kaputt geht hat man ein
Problem mit dem Ersatz.
Wenn die Geräte (ohne wirklich zwingenden Grund) hermetisch versiegelt
sind.
Oder einfach nur einen fest verbauten Akku haben.

\"Fest verbaut\" ist natürlich der Feind von \"kann man mal eben wechseln\".
Es bedarf dann einer gewissen Planung. Der Nikon EN-EL4a in meiner D300
ist für ca. 2\'000 Aufnahmen gut. Das langt mir normalerweise über den
Tag, weswegen ich das Teil volllade und keinen Ersatz mitnehme (den
brauche ich aber für Nikon SB-600, Metz 50AF-1, YongNuo YN560: 4xAA
*sic*). Auch wenn im Batteriegriff theoretisch noch ein weiterer
EN-EL4a oder 8 Mignons Platz hätten.

Das XS Wireless Digital Lavalier Set von Sennheiser hält ca. 5 Stunden,
ist knapp aber man kann sich arrangieren.

Im Radlrücklicht (Lupine Rotlicht Max International) habe ich das
Feature \"Akku kann ohne Werkzeug gewechselt werden\" liebend gerne gegen
das Feature \"schaltet sich wegen Oxidation und/oder Wackelkontakt
manchmal unbemerkt aus\" getauscht, welches der Vorgänger (CatEye
TL-LD1000, 2xAA) nach kürzerer Zeit entwickelte. Das Lupine-Produkt
läuft 30h auf StV(Z)O-konformer Helligkeit. Akkuausbau bei Lupine - wie
üblich - mit Kreuzschlitzschraubendreher in DIY möglich, alle
Ersatzteile im Shop verfügbar.

Volker
 
V

Volker Bartheld

Guest
[sup: Es fehte ein \"nicht\".]

On Fri, 25 Nov 2022 11:36:29 +0100, Gerrit Heitsch wrote:
On 11/25/22 11:03, Volker Bartheld wrote:
On Fri, 25 Nov 2022 06:52:00 +0100, Gerrit Heitsch wrote:
On 11/24/22 21:47, Volker Bartheld wrote:
Heutzutage hat quasi jedes mobile Geräte irgendwo in seinem Inneren
ein Sackerl mit Li-Ion-Chemie reingepappt. Das muß nichts Schlechtes
sein
Ja, hat aber eben 2 Nachteile... Wenn der Akku leer ist wenn man das
Teil braucht muss man erst einmal laden anstatt einfach neue Akkus
reinzustecken.
... oder eine Powerbank anschließen.
Ein ziemlich hässlicher Workaround der nur nötig ist weil man meinte
genormte, wechselbare Batterien wären nicht mehr zeitgemäss.

Ich gehöre nicht zu den NiMH-über-alles-Taliban. Wer meint, seine DSLR,
Point&Shoot, Evil- oder Smartphone mit AA-Zellen betreiben zu müssen,
der darf (und muß sich ggfs. im Fetischbedarf oder der Geriatronikecke
umschauen). Die Diskussion wäre wohl auf de.rec.fahrrad oder
de.rec.fotografie besser aufgehoben, dort gibt es noch reichlich
Gesinnungsgenossen.

sehr vernünftige Geräte haben entweder
einen oder gar mehrere genormte Wechselakkus, wie der im Foto- und
Videobereich recht beliebte V-Mount von Sony.
Wieviele genormte Wechselakkus gibt es denn so?

Wollen wir über den Terminus \"Norm\" (VDE, ISO, DIN, ...) haarespalten
oder gehts mehr um den praxisrelevanten Vorteil, weitverbreitete Akkus
herstellerübergreifend in Geräten einsetzen zu können?

Da ist eben der V-Mount (diverse Akkuhersteller und ein riesiger Park an
kompatiblen Geräten, nicht nur von Sony) ein Beispiel. Und die Typen
18500, 14430, 18650, 16430, 26650, 14500, AA und AAA sollten Dir bei
Li-Ion-Chemie auch schon begegnet sein. Meine Taschenlampe verträgt z.
B. nicht nur NiMH in AA sondern auch Li-Ion.

Den Sony EP500 konnte man im Vivaz, Vivaz Pro, Xperia Mini, Mini Pro,
X8, Active und zahlreichen weiteren Smartphones von Sony und Ericsson
einsetzen.

Der Fuji NP-60 aka. Casio NP-30 aka. Pentax D-L12 läuft in Fuji Finepix
401 I, 50I, 601, F401, F401 Zoom, 410, F601, F601Z, F601 Zoom, F700,
M603. Aiptek PocketDV 5700, PocketDV 8700, PocketDV T200, PocketDV
DDV-V1, PocketDV Z100 pro. Casio QV-R3, QV-R4. HP R607 BMW Williams F1
Team edition, R507, R607 Gwen, R607xi, R707, R707v, R707xi, R717, R817,
R817v, R817xi, R818. Kodak EasyShare DX6490, DX7440, DX7590, DX7630,
EASYSHARE-ONE, LS420, LS443, LS633, LS743, LS753, P712, P850, P880,
Z730, Z7590, Z760. Medion MD 41856, MD 81238, MD 85146, MD 85733, MD
88188. Ricoh Caplio RR10, RR30, RR300, Samsung Digimax UCA3, Toshiba
Camileo H10, H20, HD, Pro, Pro HD, P10, P30, S10. Traveler (Aldi)
DC-5300, DC-5390, DC-6300, DV-550 HD, DV-5000, DV-5070, HD 10X, HD 10XI.
Yakumo Mega-Image 34, 37, 47. Praktika DC 52, DVC 5.1HDMI, DVC 5.2FHD,
DVC 5.7FHD, DVC 6.1 und meiner Drift HD/HD Ghost.

Oder nehmen wir die Bosch-Akkus GBA 2.0Ah, 3.0Ah, 4.0Ah und 6.0Ah.
Verträglich mit allen 12V-Bosch-Akkugeräten. Das Pendant von Metabo
gehört dem \"Cordless Alliance System\" an (Metabo, Rothenberger, Haaga,
Edding, Eibenstock, Starmix, Gesipa, Engelbert Strauss, Jepson, Jöst,
Steinel, Collomix, Virax, Cemo, Rokamat, Pressfit, HellermanTyton,
usw.).

Natürlich sind die alle nicht \"genormt\" im strengeren Sinn, mir reicht
es aber, wenn sie in dutzende Geräte passen.

Der größte Nachteil von NiMH-Akkus liegt m. E. in den Abmaßen (außer
AA und AAA gibts kaum noch was) und der Energiedichte.
Dafür sind sie netterweise universell verwendbar. Ich bin froh, daß
meine alte Digicam noch mit AA läuft.

Prima. Wie ich schon sagte: de.rec.fotografie freut sich auf ein
Winterlochthema. ;-)

Die brauche ich selten, aber wenn, dann gleich und nicht erst wenn ein
Akku geladen ist. Geladene AA Eneloop habe ich immer.

Ich habe ein paar proprietäre Akkus für meine Digitalkameras und
Videokameras. Da ordentliche Qualität halten die schon seit Jahren wenn
nicht Jahrzehnten und die 5% Mehrkosten (gemessen am Preis des Geräts)
für Originalware kann ich mir dann auch noch leisten.

Und wenn der Akku doch einmal kaputt geht hat man ein
Problem mit dem Ersatz.
Wenn die Geräte (ohne wirklich zwingenden Grund) hermetisch versiegelt
sind.
Oder einfach nur einen fest verbauten Akku haben.

\"Fest verbaut\" ist natürlich der Feind von \"kann man mal eben wechseln\".
Es bedarf dann einer gewissen Planung. Der Nikon EN-EL4a in meiner D300
ist für ca. 2\'000 Aufnahmen gut. Das langt mir normalerweise über den
Tag, weswegen ich das Teil volllade und keinen Ersatz mitnehme (den
brauche ich aber für Nikon SB-600, Metz 50AF-1, YongNuo YN560: 4xAA
*sic*). Auch wenn im Batteriegriff theoretisch noch ein weiterer
EN-EL4a oder 8 Mignons Platz hätten.

Das XS Wireless Digital Lavalier Set von Sennheiser hält ca. 5 Stunden,
ist knapp aber man kann sich arrangieren.

Im Radlrücklicht (Lupine Rotlicht Max International) habe ich das
Feature \"schaltet sich wegen Oxidation und/oder Wackelkontakt manchmal
unbemerkt aus\" liebend gerne gegen das Feature \"Akku kann nicht ohne
Werkzeug gewechselt werden\" getauscht. Ersteres eine Eigenart, die der
Vorgänger (CatEye TL-LD1000, 2xAA) nach kürzerer Zeit entwickelte.

Das Lupine-Produkt läuft 30h auf StV(Z)O-konformer Helligkeit.
Akkuausbau bei Lupine - wie üblich - mit Kreuzschlitzschraubendreher in
DIY möglich, alle Ersatzteile im Shop verfügbar.

Volker
 
V

Volker Bartheld

Guest
[sup: Es fehlte ein \"nicht\".]

On Fri, 25 Nov 2022 11:36:29 +0100, Gerrit Heitsch wrote:
On 11/25/22 11:03, Volker Bartheld wrote:
On Fri, 25 Nov 2022 06:52:00 +0100, Gerrit Heitsch wrote:
On 11/24/22 21:47, Volker Bartheld wrote:
Heutzutage hat quasi jedes mobile Geräte irgendwo in seinem Inneren
ein Sackerl mit Li-Ion-Chemie reingepappt. Das muß nichts Schlechtes
sein
Ja, hat aber eben 2 Nachteile... Wenn der Akku leer ist wenn man das
Teil braucht muss man erst einmal laden anstatt einfach neue Akkus
reinzustecken.
... oder eine Powerbank anschließen.
Ein ziemlich hässlicher Workaround der nur nötig ist weil man meinte
genormte, wechselbare Batterien wären nicht mehr zeitgemäss.

Ich gehöre nicht zu den NiMH-über-alles-Taliban. Wer meint, seine DSLR,
Point&Shoot, Evil- oder Smartphone mit AA-Zellen betreiben zu müssen,
der darf (und muß sich ggfs. im Fetischbedarf oder der Geriatronikecke
umschauen). Die Diskussion wäre wohl auf de.rec.fahrrad oder
de.rec.fotografie besser aufgehoben, dort gibt es noch reichlich
Gesinnungsgenossen.

sehr vernünftige Geräte haben entweder
einen oder gar mehrere genormte Wechselakkus, wie der im Foto- und
Videobereich recht beliebte V-Mount von Sony.
Wieviele genormte Wechselakkus gibt es denn so?

Wollen wir über den Terminus \"Norm\" (VDE, ISO, DIN, ...) haarespalten
oder gehts mehr um den praxisrelevanten Vorteil, weitverbreitete Akkus
herstellerübergreifend in Geräten einsetzen zu können?

Da ist eben der V-Mount (diverse Akkuhersteller und ein riesiger Park an
kompatiblen Geräten, nicht nur von Sony) ein Beispiel. Und die Typen
18500, 14430, 18650, 16430, 26650, 14500, AA und AAA sollten Dir bei
Li-Ion-Chemie auch schon begegnet sein. Meine Taschenlampe verträgt z.
B. nicht nur NiMH in AA sondern auch Li-Ion.

Den Sony EP500 konnte man im Vivaz, Vivaz Pro, Xperia Mini, Mini Pro,
X8, Active und zahlreichen weiteren Smartphones von Sony und Ericsson
einsetzen.

Der Fuji NP-60 aka. Casio NP-30 aka. Pentax D-L12 läuft in Fuji Finepix
401 I, 50I, 601, F401, F401 Zoom, 410, F601, F601Z, F601 Zoom, F700,
M603. Aiptek PocketDV 5700, PocketDV 8700, PocketDV T200, PocketDV
DDV-V1, PocketDV Z100 pro. Casio QV-R3, QV-R4. HP R607 BMW Williams F1
Team edition, R507, R607 Gwen, R607xi, R707, R707v, R707xi, R717, R817,
R817v, R817xi, R818. Kodak EasyShare DX6490, DX7440, DX7590, DX7630,
EASYSHARE-ONE, LS420, LS443, LS633, LS743, LS753, P712, P850, P880,
Z730, Z7590, Z760. Medion MD 41856, MD 81238, MD 85146, MD 85733, MD
88188. Ricoh Caplio RR10, RR30, RR300, Samsung Digimax UCA3, Toshiba
Camileo H10, H20, HD, Pro, Pro HD, P10, P30, S10. Traveler (Aldi)
DC-5300, DC-5390, DC-6300, DV-550 HD, DV-5000, DV-5070, HD 10X, HD 10XI.
Yakumo Mega-Image 34, 37, 47. Praktika DC 52, DVC 5.1HDMI, DVC 5.2FHD,
DVC 5.7FHD, DVC 6.1 und meiner Drift HD/HD Ghost.

Oder nehmen wir die Bosch-Akkus GBA 2.0Ah, 3.0Ah, 4.0Ah und 6.0Ah.
Verträglich mit allen 12V-Bosch-Akkugeräten. Das Pendant von Metabo
gehört dem \"Cordless Alliance System\" an (Metabo, Rothenberger, Haaga,
Edding, Eibenstock, Starmix, Gesipa, Engelbert Strauss, Jepson, Jöst,
Steinel, Collomix, Virax, Cemo, Rokamat, Pressfit, HellermanTyton,
usw.).

Natürlich sind die alle nicht \"genormt\" im strengeren Sinn, mir reicht
es aber, wenn sie in dutzende Geräte passen.

Der größte Nachteil von NiMH-Akkus liegt m. E. in den Abmaßen (außer
AA und AAA gibts kaum noch was) und der Energiedichte.
Dafür sind sie netterweise universell verwendbar. Ich bin froh, daß
meine alte Digicam noch mit AA läuft.

Prima. Wie ich schon sagte: de.rec.fotografie freut sich auf ein
Winterlochthema. ;-)

Die brauche ich selten, aber wenn, dann gleich und nicht erst wenn ein
Akku geladen ist. Geladene AA Eneloop habe ich immer.

Ich habe ein paar proprietäre Akkus für meine Digitalkameras und
Videokameras. Da ordentliche Qualität halten die schon seit Jahren wenn
nicht Jahrzehnten und die 5% Mehrkosten (gemessen am Preis des Geräts)
für Originalware kann ich mir dann auch noch leisten.

Und wenn der Akku doch einmal kaputt geht hat man ein
Problem mit dem Ersatz.
Wenn die Geräte (ohne wirklich zwingenden Grund) hermetisch versiegelt
sind.
Oder einfach nur einen fest verbauten Akku haben.

\"Fest verbaut\" ist natürlich der Feind von \"kann man mal eben wechseln\".
Es bedarf dann einer gewissen Planung. Der Nikon EN-EL4a in meiner D300
ist für ca. 2\'000 Aufnahmen gut. Das langt mir normalerweise über den
Tag, weswegen ich das Teil volllade und keinen Ersatz mitnehme (den
brauche ich aber für Nikon SB-600, Metz 50AF-1, YongNuo YN560: 4xAA
*sic*). Auch wenn im Batteriegriff theoretisch noch ein weiterer
EN-EL4a oder 8 Mignons Platz hätten.

Das XS Wireless Digital Lavalier Set von Sennheiser hält ca. 5 Stunden,
ist knapp aber man kann sich arrangieren.

Im Radlrücklicht (Lupine Rotlicht Max International) habe ich das
Feature \"schaltet sich wegen Oxidation und/oder Wackelkontakt manchmal
unbemerkt aus\" liebend gerne gegen das Feature \"Akku kann nicht ohne
Werkzeug gewechselt werden\" getauscht. Ersteres eine Eigenart, die der
Vorgänger (CatEye TL-LD1000, 2xAA) nach kürzerer Zeit entwickelte.

Das Lupine-Produkt läuft 30h auf StV(Z)O-konformer Helligkeit.
Akkuausbau bei Lupine - wie üblich - mit Kreuzschlitzschraubendreher in
DIY möglich, alle Ersatzteile im Shop verfügbar.

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